Apr  25

[Neuheiten] Frühjahr 2018 – Loewe


Marie Lu: Young Elites – Die Herrschaft der Weißen Wölfin

Adelina ist endlich an ihrem Ziel angelangt: Sie sitzt auf dem Thron von Kenettra. Ihre Herrschaft als Weiße Wölfin ist grausam. Erbarmungslos rächt sie sich an ihren Widersachern.
Als jedoch eine Gefahr auftaucht, die das Leben aller Begabten bedroht, ist Adelina gezwungen, mit ihren Feinden zusammenzuarbeiten. Mit der verhassten Gemeinschaft der Dolche macht sie sich auf eine riskante Reise, um sich selbst, ihre Schwester und ihr Königreich zu retten. Doch die widerwillig geschlossene Allianz und Adelinas stetig zunehmende innere Dunkelheit scheinen die Mission zum Scheitern zu bringen …

Erscheinungstermin: Januar 2018

Das ist, mal wieder, der dritte Band einer Trilogie, deren Vorgänger ich erst noch lesen muss. Bei Marie Lu weiß ich aber aus Erfahrung, dass mir die Reihe gefallen wird.

Stefanie Hasse: Schicksalsjäger – Ich bin deine Bestimmung

Kiera kann immer noch nicht glauben, dass sie wirklich göttliches Blut in sich trägt. Doch als sie eines Tages in einen Hinterhalt gerät und von Lamien angegriffen wird, ist ihr klar, dass der Schleier zwischen menschlicher und göttlicher Welt bald fallen wird. Fortunas und Kairos’ Sieg steht kurz bevor. Wäre doch nur Phoenix noch an Kieras Seite, um ihr irgendwie zu helfen! Und dann geschieht das Unfassbare: Kiera verliert die Schicksalsmünze …

Erscheinungstermin: März 2018

Das ist der zweite Band der Dilogie von Stefanie Hasse. Auch hier muss ich den Vorgänger erst noch lesen.

Lauren James: Forever Again – Wie oft du auch gehst

Vor 16 Jahren sind Kate und Matthew Galloway spurlos verschwunden. Ihre Tochter Clove will endlich wissen, was damals mit ihren Eltern passiert ist. Doch wo beginnt man eine Suche, wenn die Spuren über Jahrhunderte verstreut sind? Und wer waren Kate und Matthew wirklich? Es liegt an Clove allein, das Rätsel um ihre Eltern zu lösen – und dabei ihre eigene große Liebe zu finden …

Erscheinungstermin: März 2018

Ich kann mich im Grunde nur wiederholen, denn auch der Vorgänger dieser Dilogie wartet noch ungelesen auf dem eReader auf mich.

Margit Ruile: God’s Kitchen

Chi sieht aus wie ein Kind. Blass und schmal. Die Züge so bleich. Die Haut zart und durchscheinend. Lange Wimpern an den Lidern der mandelförmigen Augen. Fast echt. Denn Chi ist ein Roboter, an dessen Programmierung die 19jährige Celine während ihres Praktikums am Institut für neuronale Informatik mitarbeiten soll. Obwohl Celine weiß, dass Chi nur eine Maschine ist, baut sie eine Beziehung zu ihr auf. Aber als es zu ungeklärten Todesfällen am Institut kommt, ist klar, dass das Projekt gestoppt werden muss.

Erscheinungstermin: März 2018

Klingt nach einem spannenden, futuristischen Roman, der mich an die Filme i, Robot und Ex Machina erinnert.

Derek Landy: Demon Road – Finale infernale

Amber Lamont ist die neue Stellvertreterin des Leuchtenden Dämons. In seinem Auftrag reist sie über die Demon Road, um die Tribute einzunehmen, die seine Anhänger ihrem Herrn schulden. Jetzt ist also sie auf der Jagd nach ihren Eltern, nicht mehr umgekehrt.

Aber Amber hat selbst noch einige Rechnungen offen. Und natürlich denkt sie nicht im Traum daran, bis ans Ende aller Tage einem so durchgeknallten Typen wie Astaroth zu dienen. Warum soll sie den Leuchtenden Dämon nicht noch ein letztes Mal reinlegen können? Schließlich hat sie in ihrer neuen Stellung uneingeschränkten Zugang zur Hölle …

Erscheinungstermin: März 2018

Hier haben wir noch einmal den dritten Band einer Trilogie. In diesem Fall bin ich allerdings noch sehr unsicher, ob ich sie überhaupt lesen möchte, weshalb die Vorgänger auch noch nicht im Regal stehen. Die Meinungen sind sehr unterschiedlich und für mutige Experimente habe ich momentan keine Zeit, dafür warten zu viele Bücher auf mich, die ich unbedingt lesen möchte.

Apr  23

[Wochenrückblick] 16. Kalenderwoche 2018



From Scratch habe ich im Laufe der Woche beendet und bis auf zwei Kritikpunkte hat mir das Buch wirklich gut gefallen. In der Rezension gehe ich dann ausführlicher darauf ein. | Im Anschluss habe ich mir Die Legenden der besonderen Kinder vorgenommen und gestern Abend auch wieder beendet. Es war eine wirklich interessante Lektüre, die mich nun noch neugieriger auf die dazugehörige Trilogie gemacht hat.


Als ich beim Zusammenstellen der April-Neuheiten für die letzte Monatsstatistik festgestellt habe, dass es inzwischen schon einen vierten Band zu The School For Good And Evil gibt, habe ich diesen sofort bestellt, da ich auch die ersten drei Teile schon im Regal habe. | Der Glanz der Dunkelheit habe ich mir als Prämie ausgesucht – genau dafür hatte ich meine ganzen Punkte vorher nämlich gespart.


Netflix hat die Rechte an The Wicked Deep, dem Young Adult Roman von Shea Ernshaw, erworben.


Fallende Stadt, der Auftakt zur neuen Trilogie von Land ohne Lilien Autorin Lauren DeStefano, kostet als eBook zurzeit nur 4,99 €.
Apr  21

[Gewinnspiel] Zwischen zwei Leben – The Mountain Between Us


» Nobody knows where we are. We’re all we’ve got, me and you! That’s it. «

Titanic, San Andreas, Deepwater Horizon – die Liste der Katastrophenfilme lässt sich beinahe endlos fortsetzen und doch locken Geschichten, in denen Menschen um ihr Überleben kämpfen müssen, Zuschauer immer wieder ins Kino bzw. vor den Fernseher. Nicht selten steht dabei neben der eigentlichen Katastrophe auch eine Romanze im Vordergrund, in diesem Fall die Beziehung zwischen Ben und Alex, gespielt von Idris Elba und Kate Winslet.

Am 19. April 2018 ist Zwischen zwei Leben – The Mountain Between Us auf Blu-ray sowie DVD erschienen und aus diesem Anlass könnt ihr hier nun eine DVD des Films gewinnen!


Nach einem tragischen Flugzeugabsturz in Not geraten, müssen sich zwei Fremde zusammenraufen, um unter extremen Bedingungen in einem abgelegenen, schneebedeckten Gebirge zu überleben. Als die Aussicht auf Hilfe schwindet, wagen sie sich auf einen schreckenerregenden Weg Hunderte von Meilen quer durch die Wildnis, auf dem sie sich gegenseitig fordern durchzuhalten und unerwartete Gefühle füreinander entfachen.

Du möchtest gewinnen?

Dann schick einfach eine Mail an stephie[@]nobody-knows.eu mit dem Betreff The Mountain Between Us und beantworte unter Berücksichtigung der Teilnahmebedingungen die folgende Frage:

Wer schrieb den Roman, auf dem der Film basiert?

Einsendeschluss: Samstag, 05. Mai 2018, 23:59 Uhr

Viel Glück!

Apr  20

[Messe] Leipziger Buchmesse 2018


Wie jedes Jahr – zumindest innerhalb des letzten Jahrzehnts, wenn ich das richtig in Erinnerung habe – habe ich auch in diesem Jahr natürlich die Leipziger Buchmesse besucht, dieses Mal sogar wieder an allen vier Tagen. Dabei habe ich ein paar tolle Veranstaltungen besucht sowie einige interessante Neuigkeiten in Erfahrung gebracht, insbesondere über das kommende Herbstprogramm diverser Verlage. Manche Informationen muss ich noch für mich behalten, alles andere steht in diesem Bericht.

Nach einem kurzen Abstecher zu den Ständen der LoveLetter Convention und von Klages Kalender – meinen favorisierten Tischkalender mit Sprüchen muss ich mir jedes Jahr dort kaufen, da man ihn leider nicht im regulären Buchhandel bestellen kann – begann der Donnerstag für mich mit der Verleihung des Leipziger Lesekompass 2018, der in diesem Jahr bereits zum siebten Mal dreißig Kinder- und Jugendbücher in drei Alterskategorien (2-6 Jahre, 6-10 Jahre und 10-14 Jahre) ausgezeichnet hat und all jenen als Orientierungshilfe dienen soll, die sich für Kinder- und Jugendliteratur interessieren. Das Hauptaugenmerk der Auszeichnung liegt auf der Leseförderung, wobei die Zielgruppe in Form einer Jugendjury direkt einbezogen wird.

In diesem Jahr stand das Thema „Mut“ im Fokus und die Auswahl der prämierten Titel war ebenso vielfältig wie die Jury-Mitglieder, von denen eines z.B. in der fantastischen Bibliothek Wetzlar mit phantastischer Literatur auf fünf Etagen tätig ist. Mir ist vor allem ein Titel aus der zweiten Kategorie in Erinnerung geblieben: „Der bleiche Hannes“, ein Graphic Novel mit einer abenteuerlichen, aber nicht gruseligen, Geistergeschichte, den ich mir vielleicht einmal näher ansehen werde. Mehr Informationen sowie alle ausgezeichneten Titel findet ihr hier.

Im Anschluss besuchte ich die Lesung von Akram El-Bahay aus Die Bibliothek der flüsternden Schatten – Bücherstadt. Die Ausschnitte waren für mich nichts Neues, da ich das Buch bereits gelesen habe, doch ich hatte gehofft, dass der Autor die Veranstaltung vielleicht auch nutzen würde, um ein paar Fragen zu beantworten. Das war leider nicht der Fall, allerdings konnte ich mir zumindest mein Buch nach der Lesung vom Autor signieren lassen.

Ich bin mir nicht mehr ganz sicher, doch ich glaube, dass ich die Zeit bis zu meinem nächsten Termin dann in Halle 1 verbracht habe. Obwohl meine extreme Manga/Anime-Phase schon ein paar Jahre zurückliegt, lese ich noch immer gern Mangas und interessiere mich für bestimmte Aspekte der japanischen Kultur. Daher finde ich es immer wieder spannend mich ein wenig auf der Manga-Comic-Convention umzuschauen und der Donnerstag eignet sich definitiv am besten dazu, weil die Messe an diesem Tag die wenigsten Besucher hat.

Am Nachmittag hatte ich dann einen Termin bei Loewe, wo Carolin Grotjahn mir die Spitzentitel aus dem kommenden Herbstprogramm vorstellte – mit den entsprechenden Covern. Die genauen Titel und Erscheinungsdaten darf ich an dieser Stelle noch nicht nennen, aber ich darf euch verraten, worauf wir uns freuen können: Im Sommer dürfen wir uns zum Beispiel auf neue Romane von Ursula Poznanski, Mechthild Gläser und Stefanie Hasse freuen. Darüber hinaus hat Loewe die Rechte an The Savage Song von V.E. Schwab und Warcross von Marie Lu erworben und wird die Übersetzungen beider Titel bereits in diesem Herbst herausbringen, zusammen mit einem weiteren Buch von Karl Olsberg.

Danach stand das Bloggertreffen bei Fischer auf meinem Terminplan und am Stand stellten Sophie Strauß, Sibylle Bachar und Alexandra Strohmeier einer Gruppe von Bloggern, mich eingeschlossen, die Highlights aus dem kommenden Herbstprogramm vor, darunter unter anderem die folgenden Titel:

Im Juli erscheint mit Prinzessin Undercover – Geheimnisse der erste Band einer Reihe von Youtuberin Connie Glynn alias Noodlerella. Im gleichen Monat erscheint unter dem Titel Undying – Das Vermächtnis zudem der Auftakt einer weiteren gemeinsamen Serie von Amie Kaufman und Meagan Spooner.

Im August erscheint mit Dark Places – Zehn Jahre musst du opfern der Auftakt einer neuen, dystopischen Trilogie von Wattpad-Autorin Vic James. Im gleichen Monat erscheint unter dem Titel Borderland auch ein neuer Roman des deutschen Autors Peter Schwindt. Ebenfalls im August erscheint Cecelia Aherns neues Buch Roar unter dem Titel Frauen, denen Flügel wachsen.

Im Oktober erscheint mit Gefährliche Freundinnen ein neuer Roman von Cat Clarke. Im gleichen Monat dürfen sich Fans von Marieke Nijkamp auf einen weiteren Roman der Autorin freuen: Nur in der Dunkelheit leuchten die Sterne. Außerdem erscheint mit Mortal Engines – Krieg der Städte der erste Teil der Neuauflage/-übersetzung der Steampunk-Tetralogie von Philip Reeve, der kürzlich von Peter Jackson verfilmt wurde und voraussichtlich im Dezember dieses Jahres in die deutschen Kinos kommen soll.

Das größte Highlight hob sich der Verlag bis zum Schluss auf, dabei erscheint es bereits im Juni und zwar mit Originaltitel und Originalcover: Children of Blood and Bone – Goldener Zorn von Tomi Adeyemi.

Höchsterfreut über diese Neuigkeiten machte ich mich dann auf den Weg zum nächsten kleinen Bloggertreffen bei Ravensburger, mit dem mein erster Tag auf der Buchmesse endete. Von den fünf Titeln, die bei dem relativ kurzen Treffen präsentiert wurden, fand ich allerdings nur zwei wirklich interessant: Bad Girls von E. Lockhart und natürlich den ersten Band der Sturmtochter Trilogie von Bianca Iosivoni, die aber leider wieder nur als Taschenbuch erscheint.

Am Freitag ließ ich es dann ein wenig ruhiger angehen und besuchte zunächst die Lesung von Adriana Popescu aus ihrem neuen Roman Mein Sommer auf dem Mond. Ich habe wirklich während der gesamten Lesung schmunzeln müssen und das nicht nur wegen der lustigen Sprüche der Autorin, sodass das Buch spätestens jetzt auf meiner Wunschliste steht.

Im Anschluss begab ich mich an den nur wenige Meter entfernten Stand von Arena zu meinem Termin mit Verena Rehagel, die mir einen Einblick in das kommende Programm gewährte. Neben einem neuen Jugendbuch von Katja Brandis, einer Geschichte, bei dem eine Figur aus einem Film zum Leben erwacht, von Stefanie Gerstenberger sowie Marta Martin, einem gefühlvollen Roman von Claudia Pietschmann und einem neuen Thriller von Mirjam Mous erscheinen auch die Fortsetzungen zu Die Duftapotheke und Die Fabelmacht-Chroniken. Vor allem die nächsten drei Titel konnten jedoch mein Interesse wecken: der Jugendthriller White Maze von June Perry, der sich mit dem Thema „virtuelle Welten“ beschäftigt, Unter Hunden, das Jugendbuchdebut von Martin Krist, welches in Berlin spielt, sowie Ruhm kann tödlich sein, ein Thriller von Lygia Day Peñaflor à la Pretty Little Liars und One Of Us Is Lying.

Mittags machte ich mich auf den Weg in Halle 3 zu einem Mini-Bloggertreffen mit Andrea Wolf beim Gemeinschaftsstand von RandomHouse. Sie präsentierte uns die Highlights von cbt/cbj, die wir ohne Einschränkungen verraten dürfen:

Im August erscheint unter dem Titel Bienenkönigin ein interessanter Thriller von Claudia Praxmayer, in dem die Protagonistin mit Bienen kommunizieren kann. Im September erscheint mit Ash Princess das Fantasy-Debut von Laura Sebastian, das bisher bereits in zwölf Länder verkauft wurde. Im Oktober erscheint u.a. Jetzt ist alles, was wir haben von Amy Giles, ein realistischer Roman über häusliche Gewalt. Fans von Eva Siegmund dürfen sich im Dezember auf einen neuen Roman der Autorin freuen. H.O.M.E. – Das Erwachen soll in der Zukunft in Berlin spielen und Ähnlichkeiten mit Matrix aufweisen. Im Winter soll außerdem ein neues Buch über Elfen von Holly Black erscheinen.

Geplant sind darüber hinaus die Fortsetzungen zu Constellation von Claudia Gray, Rat der Neun von Veronica Roth sowie Timeless von Armand Baltazar. Doch auch hier kommt das Beste zum Schluss: Im Februar 2019 soll On The Come Up, der zweite Roman von Angie Thomas, auf Deutsch erscheinen. Der deutsche Titel steht noch nicht fest, dafür soll das Originalcover wieder übernommen werden.

Danach ging ich zurück in Halle 2 und gesellte mich in die schon jetzt ziemlich lange Schlange für die Signierstunde von Neal Shusterman – und dabei hatte die Lesung noch gar nicht richtig angefangen. Aus Erfahrung wusste ich jedoch, dass es besser war sich so früh wie möglich anzustellen, schließlich wollte ich mein Buch nicht umsonst mitgenommen haben und unsigniert wieder mit nach Hause nehmen. Ich weiß gar nicht mehr, wie lange ich tatsächlich in der Schlange stand, ein bis zwei Stunden werden es vielleicht gewesen sein, aber mit zahlreichen anderen Fans in der gleichen Situation mangelt es einem zum Glück nie an Gesprächsstoff.

Nach einer kurzen Kaffeepause, in meinem Fall mit heißer Schokolade, schlenderte ich ein wenig durch die Halle und begab mich dann zum CCL, wo am Nachmittag das große Bloggertreffen von Oetinger stattfand. Ich war ein wenig zu früh dran und nutze die Zeit bis zum Beginn, um mich ein wenig auszuruhen und mit ein paar anderen Bloggerinnen zu plaudern. Der Verlag stellte uns dann acht z.T. durchaus interessante Titel aus dem kommenden Programm vor, die wir bis zur offiziellen Vorschau allerdings noch geheim halten sollen, und prüfte unser Wissen über die Bücher von Marah Wolf, die ebenfalls anwesend war, anschließend in einem kleinen Quiz. Ich nutze die Gelegenheit außerdem, um mich nach neuen Büchern bzw. den ausstehenden Fortsetzungen von Cornelia Funke zu erkundigen. Einen konkreten Erscheinungstermin gibt es aktuell noch nicht, aber der vierte Band der Reckless Reihe könnte unter Umständen im Herbst 2019 erscheinen. Das ist doch schon einmal etwas.

Nach diesem Bloggertreffen verließ ich die Messe, weil ich am Abend eine Lesung besuchen und mich zwischendurch noch etwas stärken wollte. Eigentlich hatte ich geplant dieser Lesung einen eigenen Beitrag zu widmen, da ich, wie ihr gleich lesen werdet, aber nicht allzu viel zu berichten habe, werde ich das Wichtigste hier kurz zusammenfassen.

Am Freitagabend las Elisabeth Herrmann im Foodkurt Leipzig aus ihrem neuen Jugendbuch Zartbittertod. Die Location war wirklich schön, auch wenn sie nur wenig Platz für Zuhörer bot, die Umgebungsgeräusche (klapperndes Geschirr, Gespräche anderer Gäste) waren allerdings ziemlich laut, weshalb es vielleicht besser gewesen wäre den Raum, in dem die Lesung stattfand, etwas mehr vom restlichen Lokal abzutrennen. Insgesamt war ich von der Veranstaltung aber ohnehin eher enttäuscht, was jedoch nicht an der Location oder den technischen Schwierigkeiten lag, aufgrund derer die Lesung erst knapp zwanzig Minuten später begann als eigentlich geplant. Vielmehr unterschied sich die Lesung leider kaum von den lediglich 30-minütigen Kurzlesungen auf der Messe und hatte nichts mit den deutlich längeren, abendlichen Lesungen gemein, wie ich sie gewohnt bin bzw. war.

Nach einer kurzen Einführung zur Autorin, deren Romane schon vielfach ausgezeichnet wurden und aktuell teilweise wohl auch verfilmt werden, sowie der Information, dass man am Ende der Veranstaltung die Möglichkeit hätte, sich das Buch zu kaufen und/oder signieren zu lassen, begann Elisabeth Herrmann verschiedene, kurze Szenen aus dem Roman zu lesen, wobei sie zwischendurch kurz die Zusammenhänge zwischen den jeweiligen Ausschnitten erläuterte. Sie hatte eine angenehme Stimme und wirkte durchaus sympathisch. Schon durch die wenigen Szenen merkte ich zudem, dass sie viele geschichtliche Fakten in die Handlung eingebaut hat und über gewisse Ereignisse aufklärt, über die man bisher vermutlich viel zu wenig weiß, insbesondere im Hinblick auf die Kolonialzeit, ohne dabei einen lehrerhaften Ton anzuschlagen.

Sie las ungefähr 30-40 Minuten und erklärte die Lesung dann schon kurz vor 20 Uhr praktisch für beendet, was mich sehr überraschte und zwar nicht im positiven Sinn. Versteht mich nicht falsch, mehr Szenen hätten es meiner Meinung nach auch nicht sein müssen, aber eine Lesung, die nicht im Rahmen einer anderen, größeren Veranstaltung stattfindet, besteht normalerweise aus mehr als bloß einem 30-40-minütigen Vortrag einiger Ausschnitte aus dem vorgestellten Buch – sonst lohnt sich das Kommen eigentlich auch fast gar nicht. In der Regel schließt sich ein moderiertes Interview an oder der Autor bzw. die Autorin beantwortet Fragen aus dem Publikum o.Ä., doch hier fand nichts dergleichen statt. Die Autorin stellte sich lediglich im Rahmen des Signierens noch für weitere Fragen zur Verfügung. Das fand ich ausgesprochen schade – hätte ich das vorher gewusst, hätte ich mir das Buch ggf. irgendwo auf der Messe signieren lassen und eine andere Lesung besucht.

Am Samstag startete der Messetag für mich mit dem wunderbaren Bloggerempfang der Verlage Carlsen und Thienemann, bei dem insgesamt wieder fünf (+1) Autoren anwesend waren und ihre neuen Bücher präsentierten.

Den Anfang machte Clara Benedict, die Autorin von Aura – Die Gabe. Sie erzählte uns etwas mehr über sich und darüber, wie sich ihr Leben als Autorin von ihrem bisherigen Leben unterscheide. So hätte z.B. der Kaffeekonsum schlagartig zugenommen und sie kenne jetzt alle Energy Drink Sorten der Welt. Insgesamt sei das Leben als Autorin jedoch besser als sie es sich vorgestellt habe. Zeitmanagement sei nun allerdings besonders wichtig, zumal sie nicht „nur“ Autorin, sondern auch Lehrerin, Mutter und Sängerin in einer Band sei. Letzteres habe sie nun zwar aufgegeben, dennoch ließ sie sich zu einer kleinen Kostprobe überreden und sang den Cup-Song für uns, sogar mit Becher.

Sie schreibe einfach, was sie selbst gerne lese und als nächstes stünden die beiden Fortsetzungen an, die beide düsterer und erwachsener seien. Aura – Der Verrat, erscheine im Juni dieses Jahres, der dritte Band, Aura – Der Fluch, sei für Oktober 2019 geplant. Danach käme wieder etwas Neues bei Thienemann, mehr könne sie darüber aber noch nicht verraten.

Im Anschluss stellte Laura Kneidl ihren neuen Fantasyroman Herz aus Schatten vor. Das Buch spiele in Praha (= Prag), weil sie eine Stadt mit einer düsteren Aura gebraucht habe und einmal etwas Neues habe probieren wollen. Es gebe viele Monster in dem Buch, die sie selbst entworfen habe, orientiert an den vier apokalyptischen Reitern. Die Protagonistin könne diese Monster bändigen, das sei ihre besondere Gabe. Anfangs sei ihr das zu viel Verantwortung, später komme sie der damit verbundenen Verpflichtung jedoch nach, um ihre Stadt zu schützen. Außerdem enthalte das Buch eine verbotene Liebesgeschichte, schließlich sei ein Konflikt für den Spannungsaufbau notwendig gewesen. Es entwickle sich daher eine Beziehung zwischen der Protagonistin und einem Monster, das sich in einen Menschen verwandeln könne. Darüber hinaus gebe es in dem Buch viel Dunkelheit, die als Metapher für Depressionen stünde.

Als nächstes präsentierten Rainer Wekwerth und Thariot ihren gemeinsamen Roman Pheromon – Sie riechen dich. [Die Fortsetzung, Pheromon - Sie sehen dich, soll im Juli dieses Jahres erscheinen, der dritte Teil, Pheromon - Sie jagen dich, soll dann im Januar 2019 folgen.] Rainer Wekwerth erzählte, dass er gern ein Buch mit einem anderen Autor zusammen habe schreiben wollen, im Urlaub dann etwas von Thariot gelesen und ihn danach gefragt habe, ob er Lust auf eine Zusammenarbeit hätte. So hätten die beiden zueinander gefunden, obwohl der eine in Stuttgart wohne und der andere auf Malta. Die Arbeitsteilung sehe so aus, dass einer die Kapitel schreibe, die in der Gegenwart spielen, und der andere die, die in der Zukunft ablaufen. Nach dieser Trilogie könnten sie sich ein zweites, gemeinsames Projekt vorstellen, ein Konzept hätten sie sogar schon.

Zu guter Letzt sprach Tamara Bach über ihr neues Buch Mausmeer. Sie sei zwar seit 2003 im Geschäft, damals aber eher dort hineingestolpert, da sie sich sogar noch im Studium befunden habe. Der Literaturbetrieb sei damals noch nicht richtig bei ihr angekommen, daher könne sie auch nicht sagen, was sich seitdem alles verändert habe. Eine neue Veröffentlichung sei jedoch nach wie vor etwas Besonderes, trotz inzwischen zahlreicher Preise und Nominierungen. Beim Schreiben denke sie nicht an die Zielgruppe, sondern vor allem an die jeweiligen Figuren. Sie liebe es Dialoge zu schreiben und lese sich diese oft auch laut vor, um zu hören, ob sie stimmig klingen. Nach dem Schreiben sei sie allerdings „fertig mit den Figuren“, deshalb gebe es auch keine Fortsetzungen. Den Titel habe sie ihm Prinzip „geklaut“, dabei handele es sich nämlich um den Namen eines Angellochs/-weihers in dem Ort, aus dem sie komme. Außerdem habe sie offensichtlich einen Hang zu Komposita mit „M“. Ein Notizbuch habe sie immer dabei, vieles merke sie sich aber auch einfach.

Nach den Vorstellungen der Bücher und ihrer Autoren folgte eine kurze Pause, in der wir uns die Bücher signieren lassen konnten. Dieser Signierstunde schloss sich, sozusagen als Überraschungsgast, auch noch Emily Bold an.

Darauf folgte ein Spiel, bei dem zunächst zwei Teams aus je 4-5 Bloggern gegeneinander antraten, ehe dann die Mitglieder des Gewinner-Teams zu Konkurrenten wurden. Die Aufgabe bestand darin Titel aus einem der beiden Verlage zu erklären, zu zeichnen oder pantomimisch darzustellen, die von den restlichen Bloggern im Publikum erraten werden mussten. Dieses Spiel hat wirklich wahnsinnig viel Spaß gemacht, zumal einige Blogger wirklich ausgesprochen kreativ waren, was die „Erklärung“ betrifft, und man das Buch nicht unbedingt gelesen haben musste. Das können wir von mir aus nun jedes Jahr wiederholen!

Zum Abschluss stellten uns die anwesenden Mitarbeiter der Verlage dann ihre Favoriten aus dem kommenden Herbstprogramm vor. Bei Carlsen freue ich mich besonders auf Spiel der Macht von Marie Rutkoski und Du wolltest es doch auch von Louise O’Neill, das einen Bezug zur #metoo-Debatte hat. Bei Thienemann empfand ich Das Ende ist erst der Anfang von Chandler Baker, Cat & Cole – Die letzte Generation von Emily Suvada und Für immer und einen Herzschlag von Tamsyn Murray besonders interessant.

Danach ging es für mich weiter in Halle 4 zum Stand von Piper, wo Stefanie Schmieg zwei anderen Bloggerinnen und mir ein paar Titel aus dem kommenden Programm vorstellte. Im August erscheint beispielsweise Ein Riss im Raum, die Fortsetzung zu Das Zeiträtsel von Madeleine L’Engle. Im September erscheint mit One Small Thing ein neuer Roman von Erin Watt, im Oktober folgt ein weiterer New Adult Roman von Jennifer L. Armentrout mit dem Titel The Dead List. Mit Legendary erscheint im September außerdem die Fortsetzung zu Caraval von Stephanie Garber. Fans von Abbi Glines dürfen sich im Januar 2019 auf Like a Memory – Liebe kennt kein Zurück freuen. Fans von Jennifer Estep dürfen sich im Oktober auf Hard Frost, den zweiten Teil der Mythos Academy Colorado, und im Dezember auf Spinnenglut, den elften Band der Elemental Assassin Reihe, freuen. Fans von Dan Wells können ab Januar 2019 Active Memory, den letzten Band der Mirador-Trilogie, lesen. Mein Highlight war jedoch die Ankündigung eines High Fantasy Auftakts von Laura Kneidl mit dem Titel Die Krone der Dunkelheit, der im Oktober dieses Jahres erscheint.

An die Zeit bis zur nächsten Veranstaltung habe ich, ehrlich gesagt, keinerlei Erinnerung mehr, daher mache ich jetzt einfach mit dem Bloggertreffen von dtv weiter, bei dem Stefanie Broller einer Vielzahl von Bloggern die Herbst-Highlights präsentierte: Im Juli erscheint mit Elian und Lira – Das wilde Herz der See das Debut von Alexandra Christo. Im September erscheint Wicker King von Kayla Ancrum. Im gleichen Monat erscheint Nichts zu verlieren. Außer uns. von Lea Coplin, ein Spin-Off zu Nichts ist gut. Ohne dich. . Die Autorin soll dieses Jahr auch zur Frankfurter Buchmesse kommen. Von Holly Bourne erscheint eine neue Trilogie – Spinster Girls. Der erste Band, Was ist schon normal? , soll im Juli 2018 erscheinen, der zweite Band, Was ist schon typisch Mädchen? , soll bereits im August 2018 folgen. Der dritte Band ist für Februar 2019 geplant. Auch Holly Bourne soll auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse zu Gast sein. Fans von The Hate U Give empfiehlt sie die neue Reihe von James Reynolds. Der Auftakt erscheint im August unter dem Titel Ghost, der zweite Band trägt den Titel Patina und soll im November 2018 folgen. Der Autor soll im September ebenfalls nach Deutschland kommen.

Darüber hinaus beinhaltet das Programm einige Fortsetzungen: Im Juli erscheinen sowohl Ocean City – Im Versteck des Rebellen von R.T. Acron als auch Batman von Marie Lu. Im September erscheinen Gemina von Amie Kaufman und Jay Kristoff und Throne of Glass – Der verwundete Krieger von Sarah J. Maas. Im November erscheint dann Catwoman, ebenfalls geschrieben von Sarah J. Maas.

An das Bloggertreffen schloss sich die Superhelden-Party von dtv an, auf die ich mich schon sehr gefreut hatte. Die Umsetzung hat mir aber leider weniger gefallen, da die einzelnen Programmpunkte auf mehrere Stunden verteilt wurden und die Pausen zwischendurch einfach viel zu lang waren für meinen Geschmack. Hinzu kommt, dass es keinerlei Sitzmöglichkeiten gab und gerade am Messe-Samstag ist man dankbar für jede Sitzgelegenheit. Ich jedenfalls hatte keine Kraft mehr, um stundenlang zu stehen, weshalb ich die Party in einer der langen Pausen schließlich verließ.

Zum Abschluss des Tages besuchte ich eine Veranstaltung, die ich schon seit Jahren gern einmal besuchen wollte, für die ich bis dahin jedoch nie die Zeit gefunden hatte: die Preisverleihung für den Ungewöhnlichsten Buchtitel des Jahres. Ich kann mir gar nicht erklären, warum die Verleihung so schlecht besucht war – vielleicht wegen der späten Uhrzeit? – ich habe mich nämlich bestens amüsiert. Ein Moderator stellte zunächst kurz die Jury vor und präsentierte dann die Shortlist-Titel, allerdings in umgekehrter Reihenfolge, also wie bei einem Countdown. Nach jedem Titel wurde dem Publikum eine Frage gestellt und wer sie als erstes richtig beantwortete, gewann ein Exemplar des Buches, in meinem Fall war dies Heftiges Umarmen im Eingangsbereich der Pension verboten. Am Ende folgte eine kurze Lesung aus dem Gewinnertitel Als Omma den Huren noch Taubensuppe kochte von Anna Basener, fantastisch gelesen von der Autorin selbst, mit Dialekt. Herrlich! Cover, Titel und Klappentext hätten mich nie angesprochen, aber der sehr amüsante Auszug aus dem Buch hat mir so gut gefallen, dass ich es anschließend auf die Wunschliste gesetzt habe.

Den Sonntag nutzte ich vor allem, um mir ein paar der blogger sessions in Halle 5 anzusehen bzw. anzuhören. Den Anfang machte ein Vortrag mit dem Thema #detox – Neues zu Influencermarketing und Schleichwerbung, den ich sehr aufschlussreich fand und zum Anlass genommen habe, um auf meinem Blog ein paar kleinere Änderungen vorzunehmen. Ich persönlich empfinde (Affiliate-)Links zwar nach wie vor nicht als Werbung im Sinne der Definition des Telemediengesetzes, zumindest sofern man für das Setzen des Linkes keine finanzielle Gegenleistung erhält, was bei mir nicht der Fall ist, doch sicher ist sicher.

Da Mona Kasten in diesem Jahr leider nicht zur LLC kommt, machte ich mich anschließend auf den Weg in Halle 4 zu ihrer Signierstunde am Stand von Bastei Lübbe. Die Schlange war schon eine knappe Stunde vor Beginn der Signierstunde extrem lang, aber die Zeit verging schneller als gedacht, wie gesagt, man findet bei so etwas eigentlich immer Gleichgesinnte, mit denen man plaudern kann.

Danach ging ich zurück zu den blogger sessions in Halle 5, allerdings fiel der Vortrag aus, den ich mir eigentlich ansehen wollte und die Alternative – es gab zwei Fachforen, in denen parallel Veranstaltungen stattfanden – konnte mich nicht wirklich fesseln, zumal sie in meinen Augen auch gar nicht in die Veranstaltungsreihe passte. Ich blieb jedoch trotzdem dort, weil ich den nächsten Vortrag – Sicher im Netz – ebenfalls noch hören wollte. Auch diesen Vortrag fand ich durchaus interessant, muss aber zugeben, dass ich nicht alles verstanden habe, weil es zum Teil sehr technisch war. Zudem wurde in der kurzen Zeit recht viel abgehandelt, sodass es bei vielen Aspekten gar nicht möglich war näher ins Detail zu gehen. Ich hatte mich jedoch sehr darüber gefreut, dass die Rednerin anbot ihr eine Mail zu schreiben, wenn man weitere Fragen hätte – auf die Antwort warte ich nun aber leider schon seit ein paar Wochen …

Mein letzter Programmpunkt führte mich wieder in Halle 1. Die Präsentation, die ich eigentlich sehen wollte, hatte ich allerdings verpasst, weil ich mich davor etwas verquatscht hatte – kommt vor. Also schlenderte ich nur ein wenig durch die Halle, ließ noch ein paar Eindrücke auf mich wirken, schaute mir ein paar Graphic Novels an, unterhielt mich mit ein paar Verlags-Mitarbeitern und ließ einfach die Messe ausklingen. Da ich einen etwas späteren Zug gebucht hatte, hatte ich glücklicherweise keinerlei Zeitdruck, was das Verlassen der Messe betraf.

Längere Ausführungen zu dem Schneechaos an dem Wochenende in Leipzig, den damit verbundenen „Unannehmlichkeiten“ und dem stundenlangen Stehen an diversen Bahnhöfen, insbesondere am Sonntag, als ich einfach nur noch nach Hause wollte, spare ich mir an dieser Stelle und hoffe einfach mal, dass uns das im nächsten Jahr erspart bleibt. Davon abgesehen war es nämlich eine sehr schöne Messe, vor allem auch, weil ich endlich mal einige liebe Blogger, Autoren und Verlagsmitarbeiter wiedergetroffen habe, die ich sonst nur selten zu Gesicht bekomme. Hoffentlich sehen wir uns im nächsten Jahr wieder. :)

Apr  19

[Lesestatistik] März 2018


Hier kommt noch meine bislang fehlende, traurige Statistik vom März dieses Jahres. Zum Glück hatte ich am Jahresanfang schon ganz gut vorgelegt.


Gelesene Seiten: 32
Seiten pro Tag: Ø 1,0
Bewertung: Ø 5,0

Format: 17x Hardcover, 10x eBook, 6x Taschenbuch
Bereits gelesen: 3


Diesen Monat kann es aufgrund der geringen Anzahl an gelesenen Büchern zwangsläufig nur einen Sieger geben: Little Whale.


Nach wie vor auf der Liste: Remembrance, Zorn & Morgenröte, Die Auslese #3, Tausend Nächte aus Sand und Feuer, Selbst wenn du mich belügst, Unsterblich #3, Rat der Neun, Nevernight, Illuminae, When Dimple Met Rishi, Peter Pan, The Hate U Give, Nachtblumen, Als ich Amanda wurde, Erwachen des Lichts, Soul Mates, Scythe, Riders, Ivory & Bone, Nothing Like Us, Wires and Nerve – Gone Rogue, Der Fall Collini und Wonder Woman.

Bereits gelesen: 0
Schon im Regal: 5
Vorbestellt: 1

Apr  17

[Top Ten Tuesday] Top Ten (concluded) Duologies


Beim Top Ten Tuesday konnte man sich heute das Thema selbst aussuchen und daher gibt es heute einen Beitrag bzw. eine Liste von mir, die ich schon lange im Kopf habe: die 10 besten (abgeschlossenen) Dilogien. Zur Klarstellung: Es handelt sich bei den vorgestellten Zweiteilern ausschließlich um solche, die tatsächlich in sich abgeschlossen sind und somit nicht etwa um Trilogien, deren letzter Band bislang (selbst im Original) einfach noch nicht erschienen ist.

Perfect und Flawed von Cecelia Ahern sind zwei Bücher, die mich außerordentlich beeindruckt und begeistert haben. Ich hätte nie gedacht, dass diese dystopische Young Adult Dilogie mich dermaßen fesseln und überraschen könnte, nachdem ich schon so viele andere Dystopien gelesen hatte. Seitdem kann ich es kaum noch erwarten weitere Jugendbücher der Autorin zu lesen und hoffe sehr, dass sie bald welche schreiben wird.

Vergiss mein nicht! war, wenn ich mich recht erinnere, mein erstes Buch von Kasie West und eine unglaublich positive Überraschung. Man sieht es dem Buch nicht an, doch im Gegensatz zu den vielen zeitgenössischen Liebesgeschichten, die danach von der Autorin erschienen sind, handelt es sich hierbei um eine Geschichte, die ich am ehesten dem Science-Fiction Genre zuordnen würde. Die Idee dahinter finde ich immer noch sehr originell und die Autorin hat es geschafft sie gekonnt umzusetzen. Die Fortsetzung Bleib mir treu! konnte ich damals kaum erwarten und obwohl ich inzwischen einige weitere Romane der Autorin gelesen habe, sind diese beiden nach wie vor meine Favoriten.

Zu Kirschroter Sommer und Türkisgrüner Winter von Carina Bartsch muss ich eigentlich nicht mehr viel sagen, oder? Den ersten Band habe ich damals innerhalb kürzester Zeit verschlungen und die Fortsetzung musste ich sofort danach lesen, weil das Ende mehr als nur offen war. Ich hatte die Protagonistin augenblicklich in mein Herz geschlossen und bis zum Schluss mit ihr mitgefiebert.

Ich muss gestehen, dass ich von dieser Dilogie bisher nur Incarceron gelesen habe, doch mit diesem Fantasy-Roman konnte Catherine Fisher so von sich überzeugen, dass Sapphique unmöglich schlecht sein kann. Eigentlich wollte ich den zweiten Band schon kurz nach dessen Erscheinen lesen, aber es sind immer wieder andere Bücher dazwischen gekommen und inzwischen ist es so lange her, dass ich den ersten Band gelesen habe, dass ich mir erst einmal eine umfassende Zusammenfassung suchen muss, bevor ich mir den zweiten Band vornehmen kann. Ich bin jedoch fest entschlossen das zu tun, denn die Geschichte ist definitiv viel zu interessant, um nicht zu Ende gelesen zu werden.

Wenn ich bleibe von Gayle Forman hat mich beim Lesen tief berührt, auf eine Weise, wie ich sie seitdem kein zweites Mal erlebt habe. Mias Schicksal ist vielleicht nicht einzigartig, die Art, wie die Autorin ihre Geschichte erzählt und den Leser daran teilhaben lässt, dafür umso mehr. Ich habe beim Lesen sogar in der Öffentlichkeit geweint und es war mir egal, weil ich diesen Gefühlen einfach freien Lauf lassen musste. Im Unterschied zu einigen anderen hat mir auch die Fortsetzung, Love Song bzw. Nur diese eine Nacht, sehr gut gefallen. Sie war anders, keine Frage, aber sie brachte die Geschichte für mich gekonnt zum Abschluss und ich konnte mich trotz der neuen Perspektive sehr gut in Mia hineinversetzen.

Julia für immer und Romeo für immer von Stacey Jay haben mich gereizt, weil ich ein großer Fan von Shakespeare im Allgemeinen sowie Romeo & Julia im Speziellen bin. Außerdem mag ich es sehr, wenn bekannte Elemente oder Figuren genutzt werden, um etwas völlig Neues zu erschaffen, und das ist der Autorin in meinen Augen sehr gut gelungen. Und wer erwartet, dass Romeo und Julia in dieser Dilogie ebenfalls ein Liebespaar sind, der irrt sich gewaltig.

Streng genommen handelt es sich bei Einfach. Liebe. und Einfach. Für dich. von Tammara Webber nicht um eine Dilogie, da die Contours of the Heart noch weitere Bände umfasst, doch nur die ersten beiden Teile handeln von Jacqueline und Landon. Die beiden sind ein fantastisches Paar und ihre Liebesgeschichte ist sehr mitreißend, aber das ist nicht das einzige, was ihre Geschichte so empfehlenswert macht. Die Autorin bringt darin ein wichtiges Thema zur Sprache, das viel häufiger behandelt werden sollte.

Die Fortsetzung zu Du. Wirst. Vergessen. von Suzanne Young ließ unglaublich lange auf sich warten, dabei ist diese dystopische Geschichte augesprochen faszinierend und nimmt einen sofort gefangen. Die Zukunft, die die Autorin kreiert hat, ist wahrlich beängstigend und man kann sich durchaus vorstellen, dass die Ereignisse, die darin beschrieben werden, auch in der Wirklichkeit derartige Konsequenzen nach sich ziehen könnten. Die Fortsetzung, Ich.Erinnere.Mich., ist zwar etwas schwächer als der erste Band, insgesamt ist die Reihe aber dennoch sehr gelungen und aufgrund der Thematik wirklich lesenswert.

Berühre mich. Nicht. und Verliere mich. Nicht. von Laura Kneidl dürften inzwischen jedem New Adult Leser ein Begriff sein und auch mich konnte die berührende Geschichte von Sage und Luca in ihren Bann ziehen. Ich habe die beiden authentischen Protagonisten während des Lesens richtig ins Herz geschlossen und ihnen trotz aller Probleme so sehr gewünscht, dass sie endlich ihr verdientes Happy End bekommen.

Neben den zahlreichen Romanen dürfen auch diese beiden Graphic Novels auf dieser Liste nicht fehlen, obschon ich hier ebenfalls erst den Auftakt zur Dilogie gelesen habe. Mit Wires and Nerve hat Marissa Meyer ihre The Lunar Chronicles Tetralogie so gekonnt fortgesetzt, dass ich mir wünschte, die Reihe würde noch viel mehr Teile umfassen. Das ist vermutlich auch einer der Gründe dafür, dass ich Wires and Nerve – Gone Rogue bisher noch nicht gelesen habe – ich will einfach nicht, dass es schon wieder vorbei ist.

Apr  15

[Wochenrückblick] 15. Kalenderwoche 2018



Ich lese nach wie vor From Scratch, bin inzwischen aber fast bei der Hälfte angelangt und es gefällt mir immer noch sehr gut. Amanda und Chase sind zwei wahnsinnig tolle Charaktere und ich bin überaus dankbar dafür, dass die Geschichte abwechselnd aus ihren beiden Perspektiven geschrieben ist, denn ich möchte auf keine von ihnen verzichten.


Atemlose Liebe #1 und 31 I Dream #5 habe ich schon vor einigen Wochen – oder sogar Monaten? – vorbestellt, weil sowohl Arina Tanemura als auch Kanan Minami zu meinen Lieblingsmangaka zählen und ich daher mehr oder weniger automatisch alle neuen Titel von ihnen kaufe. Von 31 I Dream habe ich auch schon zwei oder drei Bände gelesen und die haben mir außerordentlich gut gefallen, insbesondere da die Serie sich ausnahmsweise an eine etwas ältere Zielgruppe richtet. | Das Wolkenvolk – Drache und Diamant ist der dritte Band der Graphic Novel Adaption der gleichnamigen Serie von Kai Meyer und nun, da ich die Trilogie vollständig im Regal habe, werde ich sie hoffentlich bald lesen.


Legendary Entertainment hat die Rechte an Ferryman, der Young Adult Trilogie von Claire McFall, erworben.


Every Breath, der neueste Roman von Nicholas Sparks, erscheint im September dieses Jahres unter dem Titel Wo wir uns finden auf Deutsch.

Auch Renegades von Marissa Meyer erscheint unter dem Titel Renegades – Gefährlicher Freund im September dieses Jahres in Deutschland.

Im gleichen Monat erscheint unter dem Titel AMANI – Heldin des Morgenrots auch der dritte Band der Trilogie von Alwyn Hamilton.

Die Fortsetzung zu Iskari – Der Sturm naht von Kristen Ciccarelli erscheint unter dem Titel Iskari – Die gefangene Königin ebenfalls im September dieses Jahres.

Im November erscheint bei RandomHouse außerdem Becoming, die Autobiographie der ehemaligen First Lady Michelle Obama.

Apr  14

[Neuheiten] Frühjahr 2018 – Knesebeck


Charley Harper: Charley Harpers Tierwelt

Charley Harper (1922-2007) legte mit seiner meisterlichen Verwendung einfacher geometrischer Formen und Muster in lebhaften Farben das Wesen jedes Vogels, Käfers, Waschbären, Otters oder Elefanten in seinen Illustrationen frei. Seinen Stil bezeichnete er selbst als „minimalen Realismus … anstatt alles in ein Bild hineinzulegen, versuche ich, alles wegzulassen … ich reduziere bis zu den einfachsten visuellen Bestandteilen, ohne die Identität aus dem Blick zu verlieren und steigere so die Intensität.“ Seine Arbeiten, eine zugleich anspruchsvolle und witzige darstellerische Annäherung an die Natur und die Tierwelt, wurden zu Ikonen der Wildlife-Kunst. Mit über 110 Illustrationen aus den Jahren 1968 bis 2007, begleitet von Bildunterschriften voller Wortwitz, ist dieses unterhaltsame Buch eine Hommage an den beliebten Künstler.

Erscheinungstermin: Februar 2018

Klingt nach einem wundervollen Bildband, der mich begeistern könnte, und auch die Illustrationen haben mich auf Anhieb angesprochen.

Natural History Museum: Einfach unglaublich – Erstaunliches Tierverhalten dokumentiert von den besten Naturfotografen der Welt

Dieser Band zeigt die bemerkenswertesten und faszinierendsten Fotografien tierischer Verhaltensweisen, die in den letzten Jahrzehnten mit dem »Wildlife Photographer of the Year«-Award prämiert wurden, der wichtigsten Auszeichnung im Bereich Tierfotografie. Jede dieser Momentaufnahmen hält einen einzigartigen oder überraschenden Aspekt tierischen Verhaltens fest. Viele dieser Verhaltensweisen wurden so erstmals dokumentiert; manche sind so überraschend, unerwartet oder aber menschenähnlich, dass sie uns zutiefst berühren. Für solche Aufnahmen braucht es Glück, aber genauso fotografisches Können und Gespür sowie eine Nähe zu den Tieren, die man nur erreicht, wenn man lange Zeit mit ihnen und vor Ort verbringt. Die Bilder stammen von über 50 preisgekrönten Fotografen aus mehr als 20 Ländern. Die außergewöhnlichen Naturfotografien werden ergänzt durch kurze Texte, die das gezeigte Verhalten unterhaltsam und informativ beschreiben.

Erscheinungstermin: Februar 2018

Ich liebe Tiere schon seit meiner Kindheit und wenn ich mir beispielsweise Dokumentationen ansehe, dann ausschließlich solche über Tiere und/oder die Natur. Aufnahmen von Tieren aus nächster Nähe finde ich besonders faszinierend, noch dazu, wenn sie einzigartige Verhaltensweisen zeigen, was in diesem Bildband im Mittelpunkt zu stehen scheint.

Henk van Rensbergen, Peter Verhelst: No Man’s Land

Was, wenn Tiere die einzigen Überlebenden auf unserem Planeten wären? Henk van Rensbergen fotografiert verlassene Orte wie Szenen einer postapokalyptischen Welt. Palazzi, stillgelegte Fabriken und leerstehende Krankenhäuser werden dabei zu einer faszinierend-unheimlichen Gegenwelt, in der sich Tiere das zurückerobern, was einst der Mensch dominierte. Ungewöhnlich komponierte Bilder voll meditativer Ruhe, die zur Besinnung und zum Nachdenken über den Zustand und die Zukunft der Erde einladen.

Erscheinungstermin: Februar 2018

Die in der Vorschau abgebildeten Photographien aus dem Bildband fand ich bereits außerordentlich faszinierend, so etwas habe ich noch nie gesehen.

Serena Hodson: Upside-Down Dogs

Mit Dackel Ralph und seinen Freunden machte Serena Hodson bereits zahlreiche kuriose Hundefotos. Dieser witzige neue Fotoband der gefeierten Tierfotografin bringt durch seine einzigartige Perspektive garantiert wieder jeden Hundefan zum Lachen, denn ihre pelzigen Motive liegen entspannt auf dem Rücken. Das Ergebnis ist verblüffend, charmant und ganz besonders lustig. Unabhängig von Hunderasse und Hintergrund, schafft es die Fotografin, die Persönlichkeit jedes einzelnen Hundes einzufangen.

Erscheinungstermin: Februar 2018

Hunde gehören zu meinen Lieblingstieren und von Bildbänden über Hunde kann ich daher einfach nie genug bekommen.

Michael Bond: Paddington im Zirkus

Paddington ist aufgeregt: Für nur einen Abend ist der weltgrößte Zirkus in der Stadt! Das darf er nicht verpassen. Ein Glück, dass Mr. Brown schon Karten für die ganze Familie reserviert hat! Der kleine Bär hat besonders viel Spaß, bis er besorgt entdeckt, dass ein Trapezkünstler an nur einem Fuß hoch oben unter dem Zirkuszelt schwingt. Da muss ihm doch jemand helfen – und wer könnte das besser als Paddington? Schließlich sind Bären ausgezeichnete Kletterer! Doch ehe er sich versieht, ist es Paddington selbst, der in luftigen Höhen schwebt und ganz unfreiwillig zum Zirkusstar wird.

Erscheinungstermin: April 2018

Von Paddington, dem liebenswerten kleinen Bären aus Peru, kann ich ebenfalls nie genug bekommen, daher wandert dieses Buch natürlich sofort auf meine Wunschliste.

Mark Twain: Das Verschwinden des Prinzen Oleomargarine

1879 macht sich Mark Twain in einem Pariser Hotel Notizen zu einem Kinderbuch, das aber nie veröffnetlicht wird – bis jetzt! Über einhundert Jahre später bilden die zufällig entdeckten Notizen nun das Gerüst für eine märchenhafte Erzählung, kongenial umgesetzt von dem Künstlerduo Philip und Erin Stead!

Johnny, einsam und verlassen und nur in Begleitung seines Huhns kommt in den Besitz einiger magischer Samen, die es ihm ermöglichen, mit Tieren zu sprechen und sich dadurch schließlich auf die Suche nach dem verschwundenen Prinzen Oleomargarine zu begeben. Im Angesicht eines tyrannischen Königs kommen Johnny und seine tierischen Freunde zu der Einsicht, dass Großzügigkeit, Empathie und Mut wertvollere Gaben sind als Macht und Geld.

Illustriert mit anmutigen und berührenden Zeichnungen führt diese Geschichte durch die Zeit zurück, und mit Johnny gesellt sich zu Tom Sawyer und Huckelberry Finn ein weiterer mutiger Junge aus der Feder von Mark Twain.

Erscheinungstermin: März 2018

Klingt das nicht zauberhaft? Ich weiß gar nicht, was ich besser finde, die mysteriösen, neu entdeckten Notizen oder die Botschaft, die die Geschichte vermitteln soll – und illustriert ist es auch noch!

Dieter Braun: Die Welt der Berge

In diesem wunderbaren Natur-Sachbuch nimmt Dieter Braun auf erfrischende Weise die Welt und das Leben der Berge unter die Lupe. Seine ausdrucksstarken Illustrationen führen uns von den Alpen über die Anden bis in den Himalaya. Sowohl die Tierwelt, vom Murmeltier über das Yak und den Berglöwen bis hin zum Kondor, als auch der Mensch in den Bergen, vom Gipfelstürmer über den Skifahrer bis hin zum Alpinkletterer, werden vorgestellt. Daneben gibt es viel Wissenswertes über die Berge zu entdecken, von dem tatsächlich höchsten Berg der Erde über Bergwesen wie dem Yeti bis hin zu Vulkanen und Gletschern. Begleitet werden die farbenfrohen Illustrationen von kurzweiligen Texten, die Daten und Fakten rund um das Thema Berge liefern.

Erscheinungstermin: März 2018

Ich mag diese Art von Sachbüchern sehr gern, denn sie sind nicht nur schön anzusehen, sondern vermitteln zu gleich auch noch neues Wissen.

Frédéric Clément: Verführungskünstler – Wie Tiere zueinanderfinden

Um den richtigen Partner zu finden, setzen sich viele Tiere mit überraschender Kreativität in Szene. So sammelt der Seidenlaubenvogel blaue Objekte und schmückt mit ihnen sein wunderschönes Nest, und auch der Kugelfisch erschafft ein Kunstwerk der Architektur, um von sich zu überzeugen. Das Glühwürmchen zeigt sich von seiner besten Seite und leuchtet hell, und der Pfau schlägt ein majestätisches Rad. Jeder dieser Verführungskünstler wird von einem Zeremonienmeister vorgestellt, der den Leser bei der Entdeckung der unterschiedlichsten Balzrituale begleitet. Ein wunderbar poetisches Natursachbuch, das Kinder in die Wunder der Natur und die Welt der verzaubernden Verführungen einweiht.

Erscheinungstermin: März 2018

In der Natur gibt es wohl kaum etwas Interessanteres als die Balzrituale bestimmter Tierarten und die dazugehörigen Illustrationen sind einfach wunderschön.

Apr  13

[Blogtour] Ereignisse, auf die ihr euch noch freuen könnt


Nachdem ihr nun schon etwas mehr über den ersten Band erfahren habt und Marie euch gestern gleich 10 gute Gründe dafür geliefert hat, warum ihr das Buch lesen solltet, verrate ich euch nun schon ein paar kleine Details aus den folgenden Bänden, die ihr euch ebenfalls nicht entgehen lassen solltet.

Wer denkt, dass Olivias Leben nun, da sie sich in Genovien und dem Palast eingelebt hat, langweilig werden würde, der irrt sich nämlich gewaltig. Das Leben als Prinzessin von Genovien ist ereignisreich und alles andere als leicht.

Im zweiten Band, Ich bin dann mal Prinzessin – Chaos, Kekse und königliche Cousinen, der bereits im Juli dieses Jahres erscheinen soll, gilt es zum Beispiel eine royale Hochzeit vorzubereiten – das Ereignis des Jahres – nämlich die Trauung von Olivias Halbschwester Prinzessin Mia und ihres Verlobten Michael Moscovitz. Absolut jeder möchte mitreden, was die Organisation betrifft und die Vorstellungen von Grandmère stimmen nicht immer mit den Wünschen von Mia und Michael überein. Eigentlich hat sogar Olivia mit den Hochzeitsvorbereitungen alle Hände voll zu tun, denn natürlich geht hier und da etwas schief, doch ihre neue Schule besteht darauf, dass sie bereits jetzt, kurz vor den Sommerferien, am Unterricht teilnimmt – das hat ihr gerade noch gefehlt.

Im dritten Band steht die Geburt königlicher Zwillinge kurz bevor und Olivia freut sich schon sehr darauf Tante zu werden. Außerdem hat sie – zum ersten Mal – einen Verehrer und einen Schwarm – nur leider sind das zwei verschiedene Jungs. Die Gefühle des einen erwidert sie nicht, will ihn aber ebenso wenig verletzen, und ob ihr Prinz auch in sie verliebt ist, weiß sie nicht.

Mit der Schule steht zudem ein interessanter Ausflug nach Österreich an, denn die Royal Genovian Academy nimmt dort an den Royal School Winter Games teil – nur hat Olivia keine Ahnung von Wintersport.

Im vierten Teil geht es dann genauso interessant weiter: Genovien soll endlich eine neue Regentin bekommen, das heißt die Krönung von Olivias Halbschwester Mia steht kurz bevor. Doch auch der genovische Palast ist nicht vor Intrigen sicher – wird die geplante Krönung dadurch am Ende etwa ins Wasser fallen?

All das – und noch viel mehr – erwartet euch in den Folgebänden, die allesamt genauso unterhaltsam sind wie der Serienauftakt. Ihr könnt euch also schon auf viele weitere spannende Tagebucheinträge der charmanten Prinzessin Olivia freuen!

Du bist neugierig geworden und möchtest ein Exemplar des Buches gewinnen?

Dann behalte die Blogtour aufmerksam im Auge, zähle die Krönchen, die in allen Beiträgen enthalten sind, und schick am Ende der Tour unter Berücksichtigung der Teilnahmebedingungen einfach eine Mail an stephie[@]nobody-knows.eu mit dem Betreff Ich bin dann mal Prinzessin und der genauen Anzahl der Krönchen.

Einsendeschluss: Montag, 30. April 2018, 23:59 Uhr

Viel Glück!

P.S.: Da auf jedem der teilnehmenden Blogs jeweils ein Exemplar des Buches verlost wird, kannst du deine Chancen natürlich erhöhen, indem du auf allen Blogs an dem Gewinnspiel teilnimmst.

Apr  12

[Lesung] Britta Sabbag, Maite Kelly & Joëlle Tourlonias


Am 22. Februar 2016 stellten Britta Sabbag, Maite Kelly und Joëlle Tourlonias in der ocelot Buchhandlung in Berlin den zweiten Band ihrer Bilderbuchreihe um die kleine Hummel Bommel vor und auch ich nahm an der gut besuchten Veranstaltung teil. Der ganze Laden war entsprechend dekoriert worden und überall standen gerahmte Illustrationen von Joëlle Tourlonias, die man zu Preisen ab 30 Euro käuflich erwerben konnte.

Ich war bereits frühzeitig vor Ort und nutze die Zeit für einen kleinen Plausch mit der wunderbaren Illustratorin Joëlle Tourlonias. Sie erzählte mir, dass sie inzwischen hauptberuflich als Illustratorin arbeite und um die fünfzehn Bücher pro Jahr gestalte. Für ein Bilderbuch brauche sie im Durchschnitt etwa zwei Wochen. Wenn sie in Zeitnot gerate, helfe sogar ihr Freund beim Ausmalen. Die Idee mit den Chucks, die die kleine Hummel trägt, sei allerdings direkt von Maite Kelly und Britta Sabbag gekommen.

Nach einer kurzen Einführung durch Mitarbeiter der Buchhandlung sowie des Verlages, begann dann die eigentliche Lesung. Maite Kelly und Britta Sabbag trugen mit verteilten Rollen und verstellten Stimmen Die kleine Hummel Bommel sucht das Glück vor. Erstere übernahm meistens die direkte Rede, zum Teil mit tollen, ausländischen Akzenten, wohingegen letztere den restlichen Text vorlas. Die vielen kleinen Kinder, die den Autorinnen lauschten – der jüngste Gast war gerade einmal 15 Monate alt – wurden ebenfalls aktiv in die Lesung eingebunden, indem sie alle das „Brumm, Brumm, Brumm“ nachmachen sollten. Für einige Lacher sorgte hingegen der zweimalige Zwischenruf eines kleinen Jungen wegen der Tram vor dem Laden: „Oooh, eine Straßenbahn!“.

An den entsprechenden Stellen sang Maite Kelly mit viel Gefühl die beiden Songs zum zweiten Bilderbuch, wobei man ihr sichtlich anmerkte, wie viel Freude sie daran hatte. Im Hintergrund lief die ganze Zeit ein „Bilderbuch-Kino“, sprich es wurden die entsprechenden Illustrationen aus dem Buch an eine Wand projiziert. Für Joëlle Tourlonias stand zudem ein Flipchart bereit, auf das sie währenddessen live ein wunderbares Bild der kleinen Hummel zeichnete, das am Schluss die Organisatorin der Veranstaltung geschenkt bekam.

Aufgrund der wenigen Seiten war die Lesung leider ziemlich schnell vorbei, vor dem Signieren durften die kleinen Gäste aber natürlich noch Fragen loswerden. Ein süßer kleiner Junge wünschte sich bei der Gelegenheit noch den Song „Du bist du“ aus dem ersten Band, den Maite Kelly ihm gern erfüllte, allerdings unter der Bedingung, dass er mitsang. Als sie ihn auf „seine Bühne“ (einen Stuhl) stellte, verpasst sie beim ersten Mal ihren Einsatz, „weil sie so ein Profi ist“, wie sie selbst schmunzelnd sagte. Beim Refrain sangen dann auch alle anderen Kinder mit, was wirklich niedlich war und wofür sie selbstverständlich viel Applaus bekamen.

Ein anderer Junge fragte Maite Kelly, die übrigens wirklich gut mit Kindern umgehen kann, warum sie denn nicht ihr „Atemlos“ Lied singe. Die Antwort: „Weil ich nicht Helene Fischer bin.“, woraufhin alle Erwachsenen in schallendes Gelächter ausbrachen. Die Sängerin nehme es jedoch gern als Kompliment, dass der Junge sie offenbar für sie schön und schlank wie Helene Fischer halte. Helene Fischer dürfe man aber nichts von dieser Verwechslung erzählen, sonst esse diese am Ende vielleicht nie wieder etwas. Doch ein paar Takte von „Atemlos“ sang sie am Ende trotzdem kurz.

Gefragt wurde außerdem, wie die beiden auf den Namen Bommel gekommen seien. Ursprünglich hätte die Hummel wohl einen anderen Namen gehabt, der sei aber nicht ideal gewesen. Auf Bommel seien sie dann gekommen, weil die Hummel so ein bisschen aussehe wie die Bommeln, die manchmal an Kinderkleidung genäht seien, und das hätte perfekt gepasst. Warum Bommel keine Biene ist? Wegen des Physikers, der irgendwann einmal meinte, dass Hummeln eigentlich zu schwer zum Fliegen seien, das jedoch einfach nicht wüssten. So seien sie auf die Idee für das Buch gekommen und auch Menschen bewiesen oft, dass sie etwas können, obwohl jemand anderes das Gegenteil behauptet.

Zum Abschluss konnte man sich dann von Britta Sabbag, Maite Kelly und Joëlle Tourlonias die Bilderbücher oder sonstige hummelige Sachen signieren lassen, wobei letztere sich sogar manchmal die Zeit nahm zusätzlich zu ihrer Signatur kleine Hummeln auf das Titelblatt zu zeichnen.

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