Sep  19

[Montagsfrage] Gibt es eine Verfilmung, die du besser findest als das Buch?

19. September 2018 | 17:05 | Mitgemacht

Ich weiß, dass viele Menschen, insbesondere natürlich solche, die viel und gern lesen, die Bücher, auf denen Filme basieren, oftmals grundsätzlich besser finden als die jeweilige Adaption. Bei manchen, zumindest empfinde ich das so, geht es dabei scheinbar ums Prinzip. Der Gedanke, dass eine Verfilmung besser sein könnte als die Vorlage, kommt ihnen gar nicht erst in den Sinn und jegliche Diskussion ist mitunter zwecklos, weil ein Film ihrer Ansicht nach niemals so tiefgründig oder facettenreich sein könne wie der dazugehörige Roman. Ich persönlich sehe das nicht so.

Buch und Film bzw. Serie – in letzter Zeit gibt es ja erfreulicherweise immer mehr Serien-Adaptionen – sind für mich zwei völlig verschiedene Medien mit individuellen Vor- und Nachteilen. Ich bin daher auch stets bemüht sie getrennt voneinander zu betrachten und zu bewerten, weshalb ich – und mir ist durchaus bewusst, dass ich damit eher die Ausnahme darstelle – gern zuerst den Film sehe und später das Buch lese, sofern das noch möglich ist, weil ich dann vor allem an den Film unvoreingenommener herangehen kann. Es gibt mittlerweile sogar einige Genre, z.B. Historische Romane oder Thriller, bzw. Autoren, allen voran Nicholas Sparks, bei denen ich mich auf die Filme mehr freue als auf die Bücher.

Der direkte Vergleich wird gerade dem Film meiner Meinung nach häufig nicht gerecht. Zum Teil wird jede noch so kleine Veränderung kritisiert, obwohl diese für die Geschichte insgesamt überhaupt nicht von Bedeutung ist. Wen interessiert schon die Augenfarbe der Hauptfigur? Es ist schlichtweg unmöglich ein Buch Szene für Szene detailtreu zu verfilmen und zudem nicht sinnvoll, da ein solcher Film wahrscheinlich kein Publikum finden würde. Es sind, wie gesagt, unterschiedliche Medien mit unterschiedlichen Anforderungen und Aspekten, die es zu berücksichtigen gilt.

Unter den Adaptionen, bei denen mir der direkte Vergleich tatsächlich möglich ist, gibt es aber einen Titel, der mir bei der Frage, was nun besser ist, immer direkt als erstes in den Sinn kommt und welcher der Grund dafür ist, dass ich die heutige Montagsfrage definitiv mit ‚ja‘ beantworten kann: Der Sternwanderer. Der Roman von Neil Gaiman ist ganz gut, doch der Film ist großartig! Das liegt nicht nur an den tollen Schauspielern, obschon diese sicher ihren Teil dazu beitragen. Meiner Ansicht nach ist es den beiden Drehbuchautoren vielmehr gelungen die Schwächen des Buches auszumerzen, wodurch sie die Geschichte vor allem wesentlich spannender gemacht haben. Betrachtet man das große Ganze, mögen die Veränderungen gar nicht besonders gravierend erscheinen, dafür ist die Wirkung umso beachtlicher. Indem sie beispielsweise gewisse Enthüllungen länger hinauszögern als es der Autor getan hat, bauen sie viel mehr Spannung auf – daran mangelt es im Buch des Öfteren. Statt eine bestimmte Figur schon lange, bevor sie wirklich in Gefahr schwebt, auf einen wichtigen Umstand hinzuweisen, wird sie im Film erst in letzter Sekunde gerettet. Außerdem mag ich auch das Ende des Films deutlich lieber als das des Buches, vielleicht weil es irgendwie romantischer oder vielsagender ist.

Abgesehen von diesem Beispiel – und einigen Zeichentrick-Klassikern von Disney, die ich ebenfalls gelungener finde als die Original-Märchen – gibt es für mich darüber hinaus zahlreiche Verfilmungen, die ich als mindestens genauso gut wie die Bücher, auf denen sie basieren, erachte, sodass ich persönlich bei diesen nicht sagen könnte, ob ich nun das Buch oder aber den Film besser finde. Bestimmt gibt es ebenso viele Filme, bei denen die Vorlagen wesentlich besser sind, doch nur wegen dieser negativen Beispiele sollte man Verfilmungen nicht grundsätzlich ablehnend gegenüber stehen und vielleicht öfter einmal versuchen diesen offen zu begegnen anstatt von Anfang an gleich nach Fehlern oder Abweichungen zu suchen.

Sep  12

[Montagsfrage] Ist ein Hörbuch zu hören für dich mit ‚klassischem‘ Lesen gleichzusetzen?

12. September 2018 | 21:20 | Mitgemacht

Früher – wobei das eher Jahre als Monate zurückliegen dürfte – habe ich regelmäßig an der Montagsfrage teilgenommen, inzwischen war mir jedoch gar nicht mehr bewusst, dass diese Aktion überhaupt noch existiert. Heute bin ich dann zufällig auf einen dazugehörigen Beitrag gestoßen und wer weiß, vielleicht werde ich in Zukunft wieder häufiger mitmachen – vorausgesetzt, dass mir die Fragen gefallen bzw. ich etwas zu den jeweiligen Themen zu sagen habe.

Heute geht es um Hörbücher und die Unterschiede bzw. Gemeinsamkeiten zwischen dem Hören von Hörbüchern und dem Lesen von Büchern. Grundsätzlich sind das zwar verschiedene Medien, im Großen und Ganzen gehören für mich aber sowohl Hörbücher als auch Bücher in die gleiche Kategorie. In Bezug auf eine konkrete Geschichte macht es für mich also keinen Unterschied, ob ich diese höre oder selbst lese, solange es sich um eine ungekürzte Version handelt.

Beim Hören von Hörbüchern muss ich mich beinahe genauso sehr konzentrieren wie beim Lesen von Büchern, zumindest wenn ich das Gehörte auch tatsächlich gedanklich erfassen möchte. Ich habe zwar die Hände (und Augen) frei, ich kann beim Hören aber allenfalls Tätigkeiten ausführen, die nur wenige Gehirnzellen in Anspruch nehmen. Ein Hörbuch beim Autofahren zu hören, kommt für mich deshalb zum Beispiel nicht in Frage, dabei könnte ich mich einfach nicht genug auf die Geschichte konzentieren. Früher habe ich gern beim Sport (Krafttraining) Hörbücher gehört, bei dem Zumba-Kurs, den ich zurzeit besuche, ist das aber natürlich nicht möglich. Wenn ich mir jetzt einmal Zeit für ein Hörbuch nehme, dann eher in der Bahn oder im Bus. Vielleicht sollte ich mir das für den Arbeitsweg wieder angewöhnen, denn zum Lesen bin ich vor allem morgens meistens viel zu müde.

Wenn ich zwischendurch einmal unaufmerksam bin oder unterbrochen wurde und eine Szene deshalb nicht richtig mitbekommen habe, spule ich an die Stelle zurück, genauso wie ich es auch bei Filmen/Serien mache oder wie ich beim Lesen die entsprechende Stelle noch einmal lesen würde. Ich möchte schließlich nichts verpassen.

Da Hörbücher im Gegensatz zu herkömmlichen Büchern vorgelesen werden, gibt es allerdings einen zusätzlichen Aspekt, der einen wesentlichen Einfluss auf meine Entscheidung für oder gegen ein Hörbuch hat: Den Sprecher bzw. die Sprecherin. Ich habe bisher noch nie ein Hörbuch gekauft, ohne vorher in die dazugehörige Hörprobe hineingehört zu haben. Die Stimme und die Art zu lesen sind für mich von großer Bedeutung, im Grunde sogar ein Ausschlusskriterium, und natürlich reine Geschmackssache. Ich bevorzuge beispielsweise weibliche Stimmen, womit ich statistisch gesehen wohl schon eine Ausnahme bin. Außerdem sind natürlich das Tempo und die Betonung besonders wichtig. Wenn mir die Stimme o.Ä. nicht zusagt, ziehe ich das Hörbuch nicht in Betracht. Deshalb verzichte ich bis heute auf die Hörbücher zur Mütter-Mafia Reihe von Kerstin Gier, Mirja Boes liest mir nämlich einfach zu langsam. Das hat mich bereits bei der kurzen Hörprobe genervt, wohingegen ich andere Bücher von Kerstin Gier, die von anderen Sprecherinnen gelesen wurden, als Hörbücher fast noch lieber mag als als Bücher. Die Romane von Sophie Kinsella habe ich bisher sogar ausschließlich gehört, was vor allem an Maria Koschny liegt, meiner Lieblingssprecherin. Gelegentlich suche ich gezielt nach Hörbüchern, die von ihr gelesen wurden, und hoffe, dass darunter etwas für mich dabei ist.

Die Montagsfrage hat mich erfreulicherweise wieder daran erinnert, wie gern ich eigentlich Hörbücher höre und dass ich noch einige schöne (ungehörte) Titel, darunter auch Phantasmen von Kai Meyer, wenn mich nicht alles täuscht, habe, denen ich mich vielleicht bald einmal widmen sollte.

Jul  17

[Top Ten Tuesday] Favorite Novellas/Short Stories

17. Juli 2018 | 14:35 | Mitgemacht

Schon als ich dieses Thema das erste Mal auf der Liste der künftigen Themen für den Top Ten Tuesday gesehen habe, stand für mich fest, dass ich daran teilnehmen werde, sodass ich den Termin sofort in meinen Blog-Kalender eintrug. Ich bin ein großer Fan von Novellen und Kurzgeschichten, insbesondere solcher, die zu irgendeiner Serie gehören und die Geschichte einer Nebenfigur näher beleuchten, die Vorgeschichte erzählen, o.Ä., weshalb ich bei Reihen, die mir gut gefallen, stets nach solchen Ergänzungen Ausschau halte und diese dann ebenfalls lese. Inzwischen sind mir sogar ein paar Novellen begegnet, die mir letztlich noch besser gefallen haben als die „richtigten“ Bände der Serie bzw. Teile davon. Das sind meine bisherigen 10 Favoriten:

Dark Elements – Bittersüße Tränen war eine tolle Ergänzung zur Dark Elements Trilogie von Jennifer L. Armentrout, die einige Jahre vor der eigentlichen Handlung spielte und in der man mehr über Dez und Jasmine erfuhr, vor allem wie sie schließlich das Paar wurden, als das man sie kennengelernt hat.

A Dance with Dakness gehört zu den Novellen, die mir noch besser gefallen haben als die anderen Bände der Reihe. Auch hierbei handelt es sich um eine Vorgeschichte, allerdings spielt die Handlung mehrere hundert Jahre vor den restlichen Teilen, was die Geschichte nicht weniger interessant macht. Ich erlaube mir einfach einmal aus meiner Rezension zu zitieren: Man erfährt durch sie erstaunlich viel über Charaktere, die in Angelfire – Meine Seele gehört dir nur erwähnt werden oder nur am Rande auftauchen, aber eigentlich durchaus von Bedeutung sind und über die man gern mehr erfahren würde. Sie offenbart Zusammenhänge und familiäre Bande, die man entweder nur erahnen konnte oder die man nie für möglich gehalten hätte bzw. noch gar nicht in Erwägung gezogen hat. Die Hauptfigur der Geschichte ist nämlich Madeleine, Wills sehr sympathische Mutter, sodass man mehr über seine Herkunft, insbesondere auch seinen Vater, erfährt.

Todd ist eine von mehreren Novellen zur Soul Screamers Reihe von Rachel Vincent und unter denen, die ich davon bisher gelesen habe, meiner Meinung nach die beste. Todd ist eine der Nebenfiguren, die einem sehr schnell ans Herz wächst und über die man unbedingt mehr wissen möchte. Mit dieser Novelle gibt die Autorin einem die Chance Todd nun wesentlich besser kennen zu lernen, insbesondere wie er war, bevor er starb, wie er schließlich zu dem Reaper wurde, der er inzwischen ist und wie die Tätigkeit als Sensenmann tatsächlich aussieht.

Royal Day Out von Meg Cabot ist zwar kurz, aber unheimlich unterhaltsam und wunderbar geeignet, um die Wartezeit bis zum nächsten Tagebuch von Prinzessin Olivia zu überbrücken. Wer denkt, dass bei einem kleinen (royalen) Shoppingtrip rein gar nichts schiefgehen kann, wird eines Besseren belehrt und man amüsiert sich beim Lesen wahrlich königlich!

Double Crossed von Ally Carter ist vor allem deshalb so lesenswert, weil es die Charaktere von zwei wunderbaren Serien der Autorin vereint: Gallagher Girls und Heist Society. Ich liebe solche Crossover!

Finding Cinderella von Colleen Hoover hat mir beispielsweise auch wesentlich besser gefallen als Losing Hope, womöglich sogar besser als Hopeless, und ist mein Lieblingsteil der Reihe. Daniel und Six mochte ich von Anfang an sehr und ihre Geschichte ist wirklich außergewöhnlich. Diese Novelle kann man übrigens auch gut unabhängig vom Rest der Serie lesen, wenn man die Bücher der Autorin noch nicht kennt, ihnen aber einmal eine Chance geben möchte.

Maybe not habe ich ebenfalls höher bewertet als Maybe Someday, an dem mich im Endeffekt eben doch einige Sachen gestört haben. Die Beziehung von Warren und Bridgette ist ebenfalls alles andere als gewöhnlich, was die Geschichte für mich besonders empfehlenswert macht, und zeigt, wie eine gesunde, auf Gegenseitigkeit basierende Beziehung aussehen sollte, was vor allem für Bridgette eine völlig neue Erfahrung ist.

Tiger’s Promise von Colleen Houck erzählt ebenfalls u.a. die Vorgeschichte zur eigentlichen Reihe – The Tiger Saga – und enthält neben der interessanten Vorgeschichte aus Yesubais Perspektive noch zahlreiche andere tolle Extras, die man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte.

In Breathless von Sophie Jordan geht es um Az, die man vielleicht als beste Freundin von Jacinda aus der Firelight Trilogie kennt. In der Reihe konnte sie nie so ganz nachvollziehen, warum Jacinda sich so zu einem Menschen hingezogen fühlt – beide sind sog. Drakis – in dieser Novelle sammelt sie aber schließlich eigene Erfahrungen mit der verbotenen Liebe zu einem Menschen.

Die vollkommene Kämpferin gehört zur The Goddess Test Trilogie von Aimée Carter, beleuchtet die Ereignisse zwischen dem ersten und zweiten Band und erzählt die interessante Geschichte der Zwillingsbrüder Pollux/Lux und Castor/Casey, von denen einer menschlich und einer unsterblich ist. Als Castors Zeit abgelaufen war, bat Lux Zeus/Walter darum seine Unsterblichkeit mit seinem Bruder teilen zu dürfen, wurde aber hereingelegt. Um nicht für immer von ihm getrennt zu werden, befreit Lux Casey daraufhin verbotenerweise aus der Unterwelt, weshalb sie seitdem vor Hades/Henry und dem Rat auf der Flucht sind.

Apr  17

[Top Ten Tuesday] Top Ten (concluded) Duologies

17. April 2018 | 19:30 | Mitgemacht

Beim Top Ten Tuesday konnte man sich heute das Thema selbst aussuchen und daher gibt es heute einen Beitrag bzw. eine Liste von mir, die ich schon lange im Kopf habe: die 10 besten (abgeschlossenen) Dilogien. Zur Klarstellung: Es handelt sich bei den vorgestellten Zweiteilern ausschließlich um solche, die tatsächlich in sich abgeschlossen sind und somit nicht etwa um Trilogien, deren letzter Band bislang (selbst im Original) einfach noch nicht erschienen ist.

Perfect und Flawed von Cecelia Ahern sind zwei Bücher, die mich außerordentlich beeindruckt und begeistert haben. Ich hätte nie gedacht, dass diese dystopische Young Adult Dilogie mich dermaßen fesseln und überraschen könnte, nachdem ich schon so viele andere Dystopien gelesen hatte. Seitdem kann ich es kaum noch erwarten weitere Jugendbücher der Autorin zu lesen und hoffe sehr, dass sie bald welche schreiben wird.

Vergiss mein nicht! war, wenn ich mich recht erinnere, mein erstes Buch von Kasie West und eine unglaublich positive Überraschung. Man sieht es dem Buch nicht an, doch im Gegensatz zu den vielen zeitgenössischen Liebesgeschichten, die danach von der Autorin erschienen sind, handelt es sich hierbei um eine Geschichte, die ich am ehesten dem Science-Fiction Genre zuordnen würde. Die Idee dahinter finde ich immer noch sehr originell und die Autorin hat es geschafft sie gekonnt umzusetzen. Die Fortsetzung Bleib mir treu! konnte ich damals kaum erwarten und obwohl ich inzwischen einige weitere Romane der Autorin gelesen habe, sind diese beiden nach wie vor meine Favoriten.

Zu Kirschroter Sommer und Türkisgrüner Winter von Carina Bartsch muss ich eigentlich nicht mehr viel sagen, oder? Den ersten Band habe ich damals innerhalb kürzester Zeit verschlungen und die Fortsetzung musste ich sofort danach lesen, weil das Ende mehr als nur offen war. Ich hatte die Protagonistin augenblicklich in mein Herz geschlossen und bis zum Schluss mit ihr mitgefiebert.

Ich muss gestehen, dass ich von dieser Dilogie bisher nur Incarceron gelesen habe, doch mit diesem Fantasy-Roman konnte Catherine Fisher so von sich überzeugen, dass Sapphique unmöglich schlecht sein kann. Eigentlich wollte ich den zweiten Band schon kurz nach dessen Erscheinen lesen, aber es sind immer wieder andere Bücher dazwischen gekommen und inzwischen ist es so lange her, dass ich den ersten Band gelesen habe, dass ich mir erst einmal eine umfassende Zusammenfassung suchen muss, bevor ich mir den zweiten Band vornehmen kann. Ich bin jedoch fest entschlossen das zu tun, denn die Geschichte ist definitiv viel zu interessant, um nicht zu Ende gelesen zu werden.

Wenn ich bleibe von Gayle Forman hat mich beim Lesen tief berührt, auf eine Weise, wie ich sie seitdem kein zweites Mal erlebt habe. Mias Schicksal ist vielleicht nicht einzigartig, die Art, wie die Autorin ihre Geschichte erzählt und den Leser daran teilhaben lässt, dafür umso mehr. Ich habe beim Lesen sogar in der Öffentlichkeit geweint und es war mir egal, weil ich diesen Gefühlen einfach freien Lauf lassen musste. Im Unterschied zu einigen anderen hat mir auch die Fortsetzung, Love Song bzw. Nur diese eine Nacht, sehr gut gefallen. Sie war anders, keine Frage, aber sie brachte die Geschichte für mich gekonnt zum Abschluss und ich konnte mich trotz der neuen Perspektive sehr gut in Mia hineinversetzen.

Julia für immer und Romeo für immer von Stacey Jay haben mich gereizt, weil ich ein großer Fan von Shakespeare im Allgemeinen sowie Romeo & Julia im Speziellen bin. Außerdem mag ich es sehr, wenn bekannte Elemente oder Figuren genutzt werden, um etwas völlig Neues zu erschaffen, und das ist der Autorin in meinen Augen sehr gut gelungen. Und wer erwartet, dass Romeo und Julia in dieser Dilogie ebenfalls ein Liebespaar sind, der irrt sich gewaltig.

Streng genommen handelt es sich bei Einfach. Liebe. und Einfach. Für dich. von Tammara Webber nicht um eine Dilogie, da die Contours of the Heart noch weitere Bände umfasst, doch nur die ersten beiden Teile handeln von Jacqueline und Landon. Die beiden sind ein fantastisches Paar und ihre Liebesgeschichte ist sehr mitreißend, aber das ist nicht das einzige, was ihre Geschichte so empfehlenswert macht. Die Autorin bringt darin ein wichtiges Thema zur Sprache, das viel häufiger behandelt werden sollte.

Die Fortsetzung zu Du. Wirst. Vergessen. von Suzanne Young ließ unglaublich lange auf sich warten, dabei ist diese dystopische Geschichte augesprochen faszinierend und nimmt einen sofort gefangen. Die Zukunft, die die Autorin kreiert hat, ist wahrlich beängstigend und man kann sich durchaus vorstellen, dass die Ereignisse, die darin beschrieben werden, auch in der Wirklichkeit derartige Konsequenzen nach sich ziehen könnten. Die Fortsetzung, Ich.Erinnere.Mich., ist zwar etwas schwächer als der erste Band, insgesamt ist die Reihe aber dennoch sehr gelungen und aufgrund der Thematik wirklich lesenswert.

Berühre mich. Nicht. und Verliere mich. Nicht. von Laura Kneidl dürften inzwischen jedem New Adult Leser ein Begriff sein und auch mich konnte die berührende Geschichte von Sage und Luca in ihren Bann ziehen. Ich habe die beiden authentischen Protagonisten während des Lesens richtig ins Herz geschlossen und ihnen trotz aller Probleme so sehr gewünscht, dass sie endlich ihr verdientes Happy End bekommen.

Neben den zahlreichen Romanen dürfen auch diese beiden Graphic Novels auf dieser Liste nicht fehlen, obschon ich hier ebenfalls erst den Auftakt zur Dilogie gelesen habe. Mit Wires and Nerve hat Marissa Meyer ihre The Lunar Chronicles Tetralogie so gekonnt fortgesetzt, dass ich mir wünschte, die Reihe würde noch viel mehr Teile umfassen. Das ist vermutlich auch einer der Gründe dafür, dass ich Wires and Nerve – Gone Rogue bisher noch nicht gelesen habe – ich will einfach nicht, dass es schon wieder vorbei ist.

Apr  13

[Blogtour] Ereignisse, auf die ihr euch noch freuen könnt

13. April 2018 | 12:05 | Mitgemacht, Verlost

Nachdem ihr nun schon etwas mehr über den ersten Band erfahren habt und Marie euch gestern gleich 10 gute Gründe dafür geliefert hat, warum ihr das Buch lesen solltet, verrate ich euch nun schon ein paar kleine Details aus den folgenden Bänden, die ihr euch ebenfalls nicht entgehen lassen solltet.

Wer denkt, dass Olivias Leben nun, da sie sich in Genovien und dem Palast eingelebt hat, langweilig werden würde, der irrt sich nämlich gewaltig. Das Leben als Prinzessin von Genovien ist ereignisreich und alles andere als leicht.

Im zweiten Band, Ich bin dann mal Prinzessin – Chaos, Kekse und königliche Cousinen, der bereits im Juli dieses Jahres erscheinen soll, gilt es zum Beispiel eine royale Hochzeit vorzubereiten – das Ereignis des Jahres – nämlich die Trauung von Olivias Halbschwester Prinzessin Mia und ihres Verlobten Michael Moscovitz. Absolut jeder möchte mitreden, was die Organisation betrifft und die Vorstellungen von Grandmère stimmen nicht immer mit den Wünschen von Mia und Michael überein. Eigentlich hat sogar Olivia mit den Hochzeitsvorbereitungen alle Hände voll zu tun, denn natürlich geht hier und da etwas schief, doch ihre neue Schule besteht darauf, dass sie bereits jetzt, kurz vor den Sommerferien, am Unterricht teilnimmt – das hat ihr gerade noch gefehlt.

Im dritten Band steht die Geburt königlicher Zwillinge kurz bevor und Olivia freut sich schon sehr darauf Tante zu werden. Außerdem hat sie – zum ersten Mal – einen Verehrer und einen Schwarm – nur leider sind das zwei verschiedene Jungs. Die Gefühle des einen erwidert sie nicht, will ihn aber ebenso wenig verletzen, und ob ihr Prinz auch in sie verliebt ist, weiß sie nicht.

Mit der Schule steht zudem ein interessanter Ausflug nach Österreich an, denn die Royal Genovian Academy nimmt dort an den Royal School Winter Games teil – nur hat Olivia keine Ahnung von Wintersport.

Im vierten Teil geht es dann genauso interessant weiter: Genovien soll endlich eine neue Regentin bekommen, das heißt die Krönung von Olivias Halbschwester Mia steht kurz bevor. Doch auch der genovische Palast ist nicht vor Intrigen sicher – wird die geplante Krönung dadurch am Ende etwa ins Wasser fallen?

All das – und noch viel mehr – erwartet euch in den Folgebänden, die allesamt genauso unterhaltsam sind wie der Serienauftakt. Ihr könnt euch also schon auf viele weitere spannende Tagebucheinträge der charmanten Prinzessin Olivia freuen!

Du bist neugierig geworden und möchtest ein Exemplar des Buches gewinnen?

Dann behalte die Blogtour aufmerksam im Auge, zähle die Krönchen, die in allen Beiträgen enthalten sind, und schick am Ende der Tour unter Berücksichtigung der Teilnahmebedingungen einfach eine Mail an stephie[@]nobody-knows.eu mit dem Betreff Ich bin dann mal Prinzessin und der genauen Anzahl der Krönchen.

Einsendeschluss: Montag, 30. April 2018, 23:59 Uhr

Viel Glück!

P.S.: Da auf jedem der teilnehmenden Blogs jeweils ein Exemplar des Buches verlost wird, kannst du deine Chancen natürlich erhöhen, indem du auf allen Blogs an dem Gewinnspiel teilnimmst.

Apr  09

[Blogtour] 10 Dinge, die ich tun würde, wenn ich plötzlich Prinzessin wäre

09. April 2018 | 10:00 | Mitgemacht, Verlost

In Ich bin dann mal Prinzessin erfährt die zwölfjährige Olivia eines Tages, dass sie die Halbschwester von Mia Thermopolis, der Prinzessin von Genovien, und damit selbst ebenfalls eine richtige Prinzessin ist. Was für eine überwältigende Neuigkeit!

Wenn wir ehrlich sind, hat doch zumindest jedes Mädchen als Kind irgendwann einmal davon geträumt Prinzessin zu sein, oder nicht? Auch beim Lesen des Buches schwirrt einem unweigerlich die Frage im Kopf herum, was man selbst tun würde, wenn man plötzlich tatsächlich eine Prinzessin wäre und die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt, wenn Geld auf einmal keinerlei große Rolle mehr spielt.

Das sind die ersten 10 Dinge, die ich vermutlich tun würde, wenn ich plötzlich Prinzessin wäre:

1. Nachdem ich den ersten Schock über diese Neuigkeit verdaut hätte, würde ich um einen royalen Vorschuss bitten und einmal shoppen gehen, ohne dabei auf den Preis achten zu müssen. Dabei würde ich allerdings nicht nur mir etwas kaufen, das ich vielleicht schon immer haben wollte, aber bisher zu teuer fand, sonder auch Geschenke für meine Familie und meine Freunde kaufen – am besten ebenfalls Dinge, auf die sie schon lange sparen. Geteilte Freude ist schließlich doppelte Freude.

2. Anschließend würde ich alle Menschen, die als erstes von meinem neuen Dasein erfahren sollen, in mein Lieblingsrestaurant einladen und ihnen die unglaubliche Nachricht mitteilen, dass ich nun eine waschechte Prinzessin bin und sie mich von nun an mit königliche Hoheit anreden müssen. Letzteres ist natürlich nur als Scherz gemeint. ;)

3. Außerdem wäre ich total gespannt auf das obligatorische Umstyling. Genau wie Olivia bekäme ich sicher ein umfassendes Makeover sowie eine völlig neue Garderobe, einschließlich Kleidern, von denen ich bisher kaum zu träumen gewagt hätte, und hätte vielleicht sogar meinen eigenen königlichen Stylisten, der verhindert, dass jemand meine Bad-Hair-Days zu sehen bekommt. Hach, wäre das schön, wenn ich jeden Tag perfekt gestylte Haare hätte und immer aussehen würde, als käme ich gerade frisch vom Friseur.

4. Das Dasein als Prinzessin bringt aber auch Verpflichtungen mit sich, die ich durchaus ernst nehmen würde. Daher wäre es mir sehr wichtig mehr über das Land zu erfahren, dessen Regentin ich vielleicht eines Tages sein werde, über das Volk, die Sitten und Gebräuche, die landestypische Küche, eventuelle gesellschaftliche Probleme, die es zu lösen gilt, etc. Schließlich kann ich nicht erwarten, dass mein Volk sich von mir Ernst genommen fühlt und mir sein Vertrauen schenkt, wenn ich nicht genug über mein Land und seine Bevölkerung weiß.

5. Damit ich die Interessen meines Landes und meines Volkes gut vertreten kann, würde ich mich bemühen weitere Fremdsprachen zu lernen, allen voran natürlich die Sprache meines Landes, sollte das eine sein, die ich bislang nicht beherrsche – das hätte natürlich oberste Priorität. Wenn man Prinzessin ist, bleibt der Kontakt mit anderen Adligen oder Politikern nicht aus und ein persönliches Gespräch, ohne Dolmetscher, ist eben nur möglich, wenn man die gleiche Sprache spricht. Man kann zwar nicht jede andere Sprache erlernen, aber vielleicht ein paar grundlegende Vokabeln, z.B. die angemessene Begrüßung o.Ä.. Als Prinzessin wäre es glücklicherweise sicher nicht schwer einen oder mehrere Privatlehrer zu engagieren. Und da man sich nicht nur geistig, sondern auch körperlich fit halten muss, hätte ich auch nichts dagegen zusätzlich noch so eine edle Sportart wie Fechten oder Bogenschießen zu lernen.

6. Als Prinzessin würde ich, wie es auch bei Olivia der Fall ist, in einen Palast umziehen müssen und bekäme bestimmt einige schöne Gemächer ganz für mich allein. Das größte davon würde ich nutzen, um mir eine eigene Bibliothek einzurichten. Es würde also ausschließlich aus Bücherregalen, unzähligen Büchern und vielleicht einem bequemen Lesesessel bestehen.

7. Möglicherweise, ach, was rede ich, sehr wahrscheinlich, würde ich, insbesondere anfangs, sicher viele Fehler machen – ein königliches Auftreten will schließlich gelernt sein und immerhin wurde ich nicht mein ganzes Leben auf diese Etikette vorbereitet. Ich hoffe aber, dass es mir gelingen würde solche Schwierigkeiten genauso charmant zu überwinden wie Olivia und man mir solche Fehler verzeihen würde, weil das alles noch neu für mich ist und ich mich zumindest ernsthaft bemühe alles richtig zu machen.

8. Ich würde jede Chance, die sich bietet, nutzen, um die Welt zu bereisen. Es gibt so viele Orte auf der Welt, die ich mir gern einmal mit eigenen Augen anschauen würde und zum Pflegen diplomatischer Beziehungen kann es sicher nicht schaden, Adlige oder Politiker vor Ort in ihrem Heimatland zu besuchen. Bei solchen Reisen würde ich dann nach Möglichkeit immer ein paar Tage länger bleiben, um mir Städte oder Länder näher anzusehen. Meine wenigen Urlaube würde ich wahrscheinlich auch jedes Mal in einem anderen Land verbringen, vorzugsweise mit meiner Familie und/oder meinen Freunden, die selbstverständlich auf meine Kosten verreisen – aus Sicherheitsgründen würde doch ohnehin jedes Mal die ganze Etage des entsprechenden Hotels gebucht werden, oder nicht? Mehr als ein Zimmer brauche ich nicht und im königlichen Privatjet – oder auf der königlichen Yacht – dürfte auch mehr als genug Platz vorhanden sein.

9. Ich würde meinen neu gewonnenen Einfluss dazu nutzen die Welt ein Stückchen besser zu machen. Vielleicht klingt das naiv, doch ich bin davon überzeugt, dass man als Prinzessin die Möglichkeit hat, Menschen viel besser auf Probleme aufmerksam zu machen und auf Lösungen hinzuwirken. Darüber hinaus kann man sich für gemeinnützige Zwecke engagieren. Ich könnte nicht mehr in den Spiegel sehen, wenn ich nicht wenigstens einen Teil meines Vermögens und meiner Zeit für soziale Projekte o.Ä., für Organisationen, die mir am Herzen liegen, einsetzen würde. Da würde ich mir also ein Beispiel an Olivias großer Schwester, Prinzessin Mia, nehmen.

10. Zu guter Letzt würde ich früher oder später die Rechte an meiner Lebensgeschichte an Disney verkaufen, damit sie mein Leben verfilmen können – bei Prinzessin Mia hat das schließlich auch gut funktioniert. Zugegeben, der Wahrheitsgehalt ist nicht allzu hoch, dennoch sind die beiden Filme sehr gelungen und zählen nach wie vor zu meinen Favoriten, genauso wie zahlreiche andere Disney-Filme. Britt Robertson oder Elle Fanning könnte ich mir gut für die Hauptrolle vorstellen. Wer meinen Prince Charming spielen sollte, weiß ich momentan allerdings noch nicht, den habe ich nämlich noch nicht gefunden.

Du bist neugierig geworden und möchtest ein Exemplar des Buches gewinnen?

Dann behalte die Blogtour aufmerksam im Auge, zähle die Krönchen, die in allen Beiträgen enthalten sind, und schick am Ende der Tour unter Berücksichtigung der Teilnahmebedingungen einfach eine Mail an stephie[@]nobody-knows.eu mit dem Betreff Ich bin dann mal Prinzessin und der genauen Anzahl der Krönchen.

Einsendeschluss: Montag, 30. April 2018, 23:59 Uhr

Viel Glück!

P.S.: Da auf jedem der teilnehmenden Blogs jeweils ein Exemplar des Buches verlost wird, kannst du deine Chancen natürlich erhöhen, indem du auf allen Blogs an dem Gewinnspiel teilnimmst.

Jan  09

[Top Ten Tuesday] Ten Books I Meant To Read In 2017 But Didn’t Get To (and totallyyyy plan to get to in 2018!)

09. Januar 2018 | 21:00 | Mitgemacht

Heute gibt es mal wieder einen Top Ten Tuesday-Beitrag von mir und dieses Mal könnte ich sogar wesentlich mehr als zehn Bücher aufzählen, also habe ich mich für die entschieden, die mir als erstes in den Sinn kamen.

Auf Illuminae war ich eigentlich total gespannt – bin ich noch – und wollte es sofort nach dem Erscheinen lesen, doch irgendwie kamen dann immer andere Bücher dazwischen, vor allem aus praktischen Gründen. Ich bin allerdings weiterhin fest entschlossen das Buch so bald wie möglich zu lesen! | Den zweiten Band von Elias & Laia wollte ich ebenfalls gleich nach dem Erscheinen lesen und angefangen hatte ich das Buch sogar. Dann kam eine Leserunde dazwischen, dann eine weitere und irgendwann gerieten das Buch und die bis dahin gelesenen Kapitel in Vergessenheit, sodass ich es im Grunde noch einmal von vorne lesen müsste, was ich auch tun werde, ich bin nur noch nicht dazu gekommen. ^^’ Es lag jedoch nicht daran, dass es mir nicht gefallen hätte.

The Hate U Give war im vergangenen Jahr in aller Munde und ist einem überall begegnet. Es landete natürlich sofort in meinem Regal, wurde aber nicht sofort gelesen, weil ich zunächst die Lesung mit der Autorin abwarten wollte. Seitdem habe ich leider noch nicht die Zeit dazu gefunden es zu lesen oder war nicht in der richtigen Stimmung, obwohl mich das Thema weiterhin sehr interessiert. | Nach Obsidian und Dark Elements wollte ich natürlich weitere Bücher von Jennifer L. Armentrout lesen, gern auch einmal aus einem anderen Genre. Aber wie das eben so ist: Zu viele Bücher, zu wenig Zeit. | Nachtblumen war eines der Bücher, denen ich im vergangenen Jahr am meisten entgegen gefiebert habe – endlich ein neuer Roman von Carina Bartsch! Trotzdem wartet es immer noch darauf von mir gelesen zu werden.

Über Nevernight habe ich bisher nur Gutes gehört und war deshalb unheimlich gespannt darauf, ob es mich ebenfalls begeistern kann. Herausgefunden habe ich das bisher allerdings leider noch nicht. | Auch auf Ivory & Bone war ich von Anfang an sehr gespannt, weil es in einer Zeit spielt, über die ich bisher noch nichts gelesen habe. Dennoch ist es voerst auf dem SuB gelandet, was sich jedoch hoffentlich bald ändert.

Bianca Iosivoni trifft mit ihren wundervollen New Adult Büchern regelmäßig einen Nerv bei mir und selbstverständlich war ich daher neugierig auf ihre anderen Romane bzw. ihre Romane aus anderen Genres. Soul Mates ist, soweit ich weiß, Romantic Fantasy und müsste somit eigentlich ebenfalls genau meinen Geschmack treffen. | Bei Unsterblich – Tor der Nacht weiß ich zur Abwechslung einmal ziemlich genau, warum ich es bisher noch nicht gelesen habe. Hier liegt es einfach an dem großen zeitlichen Abstand zu den beiden Vorgängern, denn die Übersetzung des letzten Bandes der Trilogie ließ ausgesprochen lange auf sich warten, sodass ich mich an die ersten beiden Teile inzwischen kaum noch erinnern kann. Ich weiß nur, dass ich sie richtig toll fand und unbedingt wissen wollte, wie die Reihe endet. Jetzt muss ich also erst einmal ausführliche Zusammenfassungen suchen, bevor ich mich dem Finale widmen kann. | Dass ich der Fortsetzung zu Der schwarze Thron so lange habe widerstehen können, überrascht mich selbst ein wenig, der Cliffhanger am Ende des ersten Bandes war nämlich ziemlich fies. Aber ich habe im vergangenen Jahr generell eher wenig Fantasy gelesen, zumindest für meine Verhältnisse. Vielleicht habe ich dann in diesem Jahr umso häufiger Lust in fremde Welten einzutauchen.

Jan  02

[Top Ten Tuesday] Top Ten New-To-Me Authors I Read In 2017

02. Januar 2018 | 23:35 | Mitgemacht

Auf den ersten Gastbeitrag der lieben Kathrin folgt heute auch schon der zweite. (Ich selbst wäre dieses Mal traurigerweise auch gar nicht auf zehn Autoren gekommen. ^^’)

Im letzten Jahr habe ich wirklich sehr viele schöne Geschichten gelesen und hierdurch auch viele neue Autoren entdeckt. Ich verbringe sehr viel Zeit auf Goodreads und Amazon, um neue Autoren zu entdecken und solche, die nicht so „hochgepusht“ werden. Gerade diese Autoren treffen meistens meinen Geschmack!

The Protector war das erste Buch, das ich von Jodi Ellen Malpas gelesen habe. Ich habe es zufällig auf Amazon entdeckt und gleich bestellt. Es hat mir so gut gefallen, dass ich noch viele andere Bücher von ihr gekauft habe, unter anderem die One Night Trilogie, welche ich ebenfalls verschlungen habe. Sie kam zwar nicht an The Protector heran, war aber trotzdem schön. Ich freue mich daher schon darauf in diesem Jahr weitere Bücher von ihr zu lesen! | Before We Were Strangers habe ich über die wundervolle Bookstagram Community entdeckt und ich wurde nicht enttäuscht. Renee Carlino hat wirklich einen sehr schönen Schreibstil und erinnerte mich ein bisschen an Jodi Picoult. | An The Hate U Give von Angie Thomas konnte man letztes Jahr nicht vorbeikommen, denn dieses Buch war wirklich in aller Munde. Es war das erste Buch, das sie veröffentlicht hat, und ich bin echt froh, dass ich es mir gekauft habe. Es brachte einen wirklich zum Nachdenken.

Wer kennt sie nicht, die The Royals Reihe von Erin Watt, beginnend mit Paper Princess? Aber diese Reihe habe ich nicht gelesen, aus verschiedenen Gründen, die einigen vielleicht bekannt sein werden. Stattdessen habe ich mir When It’s Real vorgenommen und es regelrecht verschlungen! | Die liebe Stephie hat mir die Again Trilogie von Mona Kasten sehr ans Herz gelegt und ich bin richtig froh, dass ich sie endlich gelesen habe. Diese Bücher waren so genial! Ich habe so viel gelacht und mitgefühlt – und ich habe mich unwiderruflich in Mona Kastens Schreibstil verliebt!

Diese wundervolle Autorin habe ich zufällig über Goodreads entdeckt und mir einfach mal Internet Famous bestellt. In diesem Buch geht es um ein Mädchen namens Maddie, das einen Blog betreibt und von einem Hacker gestalkt wird. Es wird definitiv nicht mein letztes Buch von Danika Stone sein. | Somebody’s Baby habe ich erneut über Goodreads gefunden und ich bin richtig froh, dass ich es gefunden habe. Lurlene McDaniel weiß wirklich, wie man Geschichten spannend und mitfühlend schreibt! | Auch ich konnte mich dem Simon vs. the Homo Sapiens Agenda Fieber nicht lange entziehen und – wow – dieses Buch hatte einfach alles. Inzwischen habe ich natürlich bereits das zweite Werk von Becky Albertalli auf meinem SuB liegen und freue mich schon riesig darauf es zu lesen!

Letztendlich sind wir dem Universum egal von David Levithan lag wirklich Ewigkeiten auf meinem SuB und es war eines dieses Bücher, bei denen ich mich letztes Jahr fragte, warum ich sie nicht schon eher gelesen habe. Ich war einfach nur sprachlos und die Fortsetzung habe ich natürlich gleich danach verschlungen. Nun freue ich mich schon riesig auf die Verfilmung! | Dank Colleen Hoovers Werbung auf ihrem Facebook-Profil, habe ich das wundervolle Buch Hollywood Dirt von Alessandra Torre entdeckt und war richtig begeistert von der Geschichte. Ich habe nun schon einige ihrer anderen Werke auf meine Wunschliste gesetzt – und die werden dieses Jahr definitv gekauft.

Dez  26

[Top Ten Tuesday] Top Ten Books I’m Looking Forward To In 2018

26. Dezember 2017 | 22:21 | Mitgemacht

Heute gibt es zur Abwechslung einmal einen ganz besonderen Top Ten Tuesday-Beitrag. Besonders ist er deshalb, weil es sich um den allerersten Gastbeitrag auf diesem Blog überhaupt handelt. Die vorgestellten Bücher habe dieses Mal also nicht ich ausgewählt, sondern die liebe Kathrin, die quasi ein noch größerer Bücherwurm ist als ich, wie man an ihrem Instagram-Account unschwer erkennen kann. :)

Bei diesem Thema war es echt schwer sich für zehn Bücher zu entscheiden, denn es kommen 2018 so viele wundervolle Bücher auf den Markt. Ich freue mich schon richtig auf all diese Bücher!

Starten wir doch gleich mit dem Januar, hier habe ich zwei Bücher, die ich auf jeden Fall kaufen möchte. Das erste ist Batman – Nightwalker, geschrieben von Marie Lu. Dies ist ein weiterer Teil der DC Icons Reihe und dieses Mal dreht sich alles um Batman! | Das zweite Buch, das ich definitiv kaufen werde, ist Winner Take All von Laurie Devore. Hier hat mich die Beschreibung wirklich sehr angesprochen: Es geht um Nell und Jackson, die, na ja, sagen wir Rivalen sind und sich nach und nach ineinander verlieben.

Auf geht’s in den Februar: Hier erscheint Save me, der erste Band der neuen Maxton Hall Reihe von Mona Kasten. Die Autorin habe ich dank Stephie entdeckt und ihre Again Trilogie hat mich total verzaubert, daher war es total klar, dass diese Reihe auch in meinem Regal landet. | Weiter geht es mit Mr. Undateable von Laurelin McGee. Auch dies ist ein Auftakt zu einer neuen Reihe. In diesem Buch sucht Blake Donovan nach einer Frau – was nicht wirklich etwas Besonderes ist, aber da er seine kostbare Zeit nicht verschwenden möchte, engagiert er eine Matchmakerin. Das kann einfach nur interessant werden! | Everless – Zeit der Liebe von Sara Holland ist das letzte Buch, das für Februar auf meiner Liste steht. Gekauft wird es auf jeden Fall, ich bin mir nur leider noch nicht so ganz sicher, ob ich die deutsche Version oder doch die britische kaufen werde. Beide Cover sehen einfach nur wunderschön aus.

Where I Live ist das erste Buch von Brenda Rufener. Darin erzählt sie von dem Mädchen Linden, welches obdachlos ist und in ihrer Highschool lebt. | People Like Us von Dana Mele ist ein Contemporary/Mystery Young Adult Buch. Ich liebe solche Bücher über alles: Internat, Mord, ein perfekt konstruktuiertes Leben, das langsam in sich zusammen fällt! Das ist eine sehr gute Kombination, weil es immer wieder Überraschungen gibt, mit denen man einfach nicht rechnet.

Im April erscheint im Sauerländer Verlag Iron Flowers – Die Rebellinnen. Ich hatte dieses Buch schon in der englischen Fassung auf meinem Wunschzettel, habe mich aber nun für die deutsche Version entschieden, da mir das Cover einfach besser gefällt. Dieser Roman entführt uns in eine Welt, in der Frauen keine Rechte haben und in der sich die beiden Schwestern Serina und Nomi ihren verschiedenen Schicksalen stellen müssen. | Im Mai erscheint nun der lang ersehnte dritte Band der Firsts Serie von Bianca Iosivoni: Die letzte erste Nacht. Ich habe die ersten beiden Teile verschlungen und kann es echt kaum erwarten, diesen ebenfalls endlich in meinen Händen zu halten und zu lesen! | Machen wir mal einen Sprung in den Monat August. Hier erscheint endlich der dritte Band der The Thousandth Floor Reihe von Katharine McGee: The Towering Sky! Ich bin wirklich sehr, sehr gespannt wie es weitergeht!

Dez  12

[Top Ten Tuesday] Top Ten Favourite Books of 2017

12. Dezember 2017 | 22:01 | Mitgemacht

Nachdem ich ganz erschrocken festgestellt hatte, wie lange der letzte Top Ten Tuesday-Beitrag inzwischen bereits zurückliegt, wurde es endlich Zeit wieder einmal mitzumachen und das heutige Thema ist dafür ideal. Ich habe dabei natürlich nur die Bücher berücksichtigt, die ich bis dato beendet habe und mich auf die inhaltlichen Highlights konzentriert, also die Gestaltung komplett außen vor gelassen, sonst müssten Die Schöne und das Biest sowie Good Night Stories For Rebel Girls auch unbedingt noch auf der Liste stehen.

Gleich drei New Adult Bücher haben es auf die Liste geschafft, zwei davon von Bianca Iosivoni: Der letzte erste Blick, Der letzte erste Kuss und Berühre mich. Nicht.. Alle drei haben mir außerordentlich gut gefallen und zählen definitiv zu den besten Büchern, die das Genre zu bieten hat.

Außerdem gehören gleich zwei Graphic Novels zu den besten Büchern, die ich bisher in diesem Jahr gelesen habe: Die Stadt der träumenden Bücher – Buchhain und Wires and Nerve. Ersteres hat mich nicht nur optisch, sondern auch inhaltlich total begeistert und geradezu sprachlos gemacht. Letzteres hat mir hinsichtlich der Illustrationen anfangs nicht so sehr zugesagt, konnte mich mit der Handlung dafür umso mehr überzeugen, zumal es unheimlich schön war die Figuren, die ich im Verlauf der Romanreihe so lieb gewonnen hatte, auf diese Weise wiederzutreffen.

Sieben Minuten nach Mitternacht hat mich sehr bewegt, obwohl ich die Geschichte durch die gelungene Verfilmung bereits kannte. Aquila konnte mich wieder von der ersten bis zur letzten Seite fesseln. Royal Crush hat mir durchgängig ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert – genau wie ich es von meiner Lieblingsautorin erwartet hatte.

Bücherstadt hat mich positiv überrascht und mich daran erinnert, wie gern ich Fantasy lese, wohingegen Darm mit Charme mir gezeigt hat, dass Sachbücher weder langweilig noch trocken sein müssen, sodass ich in Zukunft vielleicht etwas öfter über den Tellerrand schauen werde.

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