Mrz  25

[Filmkritik] Wie durch ein Wunder


Wie in meinem Ausblick auf 2011 bereits angekündigt, möchte ich in Zukunft auch regelmäßig über Literaturverfilmungen berichten. Ich möchte mich allerdings (noch) nicht festlegen, wie oft oder über welche genau.

Den Anfang mache ich nun mit einem Film, den ich mir im Kino zwar schon anschauen wollte, aber es dann, warum auch immer, doch nicht geschafft hatte, und ihn nun erst gesehen habe, da er schon auf DVD erhältlich ist. Dafür ist er nach dem Ausleihen (und Anschauen) umgehend auf meiner Amazon-Wunschliste gelandet, woran man ja deutlich erkennen kenn, wie sehr er mir gefallen hat. Die Rede ist von Charlie St. Cloud bzw. Wie durch ein Wunder.

Das (gleichnamige) Buch dazu stammt aus der Feder von Ben Sherwood. Ich habe es nicht gelesen und kann daher keinen Vergleich anstellen oder beurteilen, ob die Umsetzung besonders originalgetreu ist. Das möchte ich allerdings auch nicht, weder bei diesem Film, noch bei den anderen Literaturverfilmungen, über die ich noch berichten werde. Ich möchte versuchen, die Filme, auch wenn sie auf Büchern basieren, als eigenständige Werke zu betrachten und auch als solche zu bewerten, selbst wenn ich das Buch gelesen haben sollte.

Wie durch ein Wunder handelt von Charlie St. Cloud, der seit seiner Wiederbelebung nach einem schweren Autounfall die Geister der Toten sehen kann, die noch nicht bereit sind loszulassen. Zu diesen Geistern gehört auch sein kleiner Bruder Sam, der bei eben jenem Autounfall sein Leben verlor. Um weiterhin jeden Tag Zeit mit seinem Bruder bzw. dessen Geist verbringen zu können und mit ihm wie versprochen Baseball zu üben, gibt Charlie nahezu sein gesamtes bisheriges Leben und seine Zukunft auf. Statt das Stipendium anzunehmen und in Stanford zu studieren, wird er Friedhofswächter um in seiner Heimatstadt zu bleiben.
Jeden Tag, wenn die Sonne untergeht, trifft er sich mit seinem Bruder in einem kleinen Waldstück beim Friedhof und trainiert mit ihm, denn er hatte ihm versprochen, ihn niemals zu verlassen und ist auch fest entschlossen dieses Versprechen zu halten.

Aber dann trifft Charlie Tess, die genauso gern segelt wie er und in die er sich schon bald verliebt. Nur wie soll er Tess erklären, warum er jeden Abend mit einem Baseball in der Hand in den Wald beim Friedhof muss?

Doch das ist nicht das einzige Problem, denn auch mit Tess stimmt etwas nicht, was Charlie jedoch erst bemerkt, als es schon fast zu spät ist …


Wie durch ein Wunder ist ein sehr bewegender Film, der es schafft, den Zuschauer wirklich zu fesseln und auch zu überraschen. Besonders rührend ist natürlich zu aller erst einmal die Beziehung zwischen Charlie und seinem Bruder Sam. Beide sind so eng verbunden, dass sie einander nicht loslassen können und geradezu verdammt dazu sind, für immer auf der Stelle zu treten. Charlie, weil er seine ganze Zukunft, ohne sichtbare Erklärung für andere, weggeworfen hat und Friedhofswärter geworden ist um jeden Tag bei Sam zu sein. Sam, weil auch er nicht loslassen bzw. ins Licht gehen kann, wo er aber eigentlich hingehört.

Doch der Film bietet noch mehr als diese schöne Beziehung, denn dann kommt Tess ins Spiel. Anfangs denkt man sich nicht weiter dabei, außer dass Charlie sich eben in sie verliebt und ihn das von seinem Bruder entfernen könnte. Aber es steckt noch sehr viel mehr dahinter und als man das schließlich erfährt, ist man total schockiert, weil man mit so etwas nicht gerechnet hätte. Von da an verfolgt man die Handlung noch gespannter und kann die Spannung kaum noch aushalten.

Die Geschichte selbst ist zwar in ihren Grundzügen nichts Neues, denn sowohl Charlies Fähigkeit ist schon bekannt aus anderen Werken, wie z.B. Ghost Whisperer oder The Mediator von Meg Cabot, als auch der Rest der Handlung, der viele Parallelen zu Solange du da bist von Marc Levy aufweist. Dennoch ist die Umsetzung wirklich gut gelungen und kann begeistern und unterhalten.

Auch die Schauspieler wurden gut gewählt. Man spürt eine gewisse Chemie zwischen den beiden Brüdern, gespielt von Zac Efron und Charlie Tahan, als auch zwischen Charlie und Sam, gespielt von Amanda Crew. Zac Efron beweist in der Tat schauspielerisches Können und zeigt verschiedene Facetten. Das gleiche gilt auch für seine Partnerin. Man nimmt allen drei Hauptdarstellerin ihre Rollen ab und fiebert mit ihnen mit.

Wie durch ein Wunder ist eine tolle Literaturverfilmung, die einem wirklich ans Herz geht. Gespannt verfolgt man die Handlung und bangt um jede einzelne Figur. Man kann sich sehr gut in Charlie hinein versetzen und auch seinen inneren Konflikt gut verstehen, als er sich zwischen Sam und Tess in gewisser Weise entscheiden muss. Ein Film, der zu Tränen rührt und noch lange im Gedächtnis bleibt!

Mrz  24

[Gewinnspiel] Sechs


Ich habe mir gerade gedacht, es ist mal wieder Zeit für ein neues Gewinnspiel. Dieses Mal verlose dabei ein Buch, das ich selbst zwar noch nicht gelesen habe, von dem ich aber bisher nur Gutes gehört habe und das deshalb auch schon Einzug in mein Regal gefunden hat.

Mein herzlicher Dank für dieses Gewinnspiel geht an den Piper Verlag, der mir die Bücher für diese Verlosung zur Verfügung gestellt hat!

Zu gewinnen gibt es drei Exemplare von Sternenwandler:

Verliebt war die sechzehnjährige Tori schon hunderte Male. Doch noch nie hat sich ihr Angebeteter vor ihren Augen in schimmernde Luft aufgelöst. Cam Chase, mit seinen tiefgrünen Augen, verbirgt ein Geheimnis vor ihr. Doch was steckt hinter seinen wandlerischen Fähigkeiten? Und wie kann Tori ihm nahe kommen? Betört von seinem Mut und seinem Charme folgt sie Cam auf eine riskante Mission, die sie nicht nur in Lebensgefahr bringt, sondern auch ihr Herz in Liebe entflammen lässt …


Du möchtest das Buch gewinnen?


Dann schick einfach eine Mail an stephie[@]nobody-knows.eu mit dem Betreff Gewinnspiel und beantworte die folgende Frage:

Was für ein Tier rettet Tori, als sie von mehreren Jungs aus ihrer Schule belästigt wird?

Bitte auch gleich die Adresse in der Mail mit angeben, damit ich das Buch sofort nach Ende des Gewinnspiels zuschicken kann. Mails ohne Adresse kann ich für das Gewinnspiel leider nicht berücksichtigen.
(Die Adressen werden selbstverständlich vertraulich behandelt und nicht an Dritte weiter gegeben.)

Einsendeschluss: Donnerstag, 31. März 2011, 23:59 Uhr

Damit ihr auch sicher sein könnt, dass eure Mail angekommen ist, veröffentliche ich die Namen aller Teilnehmer in den Kommentaren. Gemäß der Reihenfolge, in der ich die Mails erhalte, versehe ich diese mit einer Nummer, aus denen Random.org dann die Gewinner auslosen wird.

Viel Glück!

Mrz  24

[Rezension] Flüsterndes Gold


Titel: Flüsterndes Gold
Autorin: Carrie Jones
Originaltitel: Need
Erstveröffentlichung: 2009
Übersetzerin: Ute Mihr

Wissenswertes

Flüsterndes Gold ist der Auftakt zu einer bisher 4-teilig geplanten Fantasy-Serie der us-amerikanischen Autorin Carrie Jones, die vor allem für ihre Jugendbücher bekannt ist und mit ihnen schon mehrfach auf der New York Times Bestsellerliste vertreten war.

In Flüsterndes Gold muss sich die Hauptfigur Zara nach einem Umzug von Charleston nach Maine plötzlich damit auseinander setzen, dass es gewisse mystische Wesen tatsächlich gibt und dass vor allem Elfen eine große Rolle in ihrem Leben spielen.

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Mrz  23

[Ich lese ...] Flüsterndes Gold


Ich habe das Buch vorhin erst angefangen, bin inzwischen aber schon bei über der Hälfte angelangt. Das Buch gefällt mir also bisher ganz gut. Die Autorin baut gekonnt Spannung auf und ich will unbedingt erfahren, was es mit Zara, Nick und den eigenartigen Ereignissen auf sich hat. Im Moment kann ich mir vieles noch nicht erklären, habe aber die ein oder andere Vermutung. Ich hoffe natürlich auch, dass die Autorin das auch noch auflöst, zumindest zum Teil, denn immerhin handelt es sich auch bei diesem Buch um den Auftakt zu einer Trilogie. Dennoch erwarte ich schon Antworten zu erhalten, nicht so wie z.B. bei Engelsnacht.
Mrz  21

[Messe] Leipziger Buchmesse 2011


Sooooooo. Nun, da ich mich zwei Tage etwas ausruhen und von den Strapazen erholen konnte, kann ich auch endlich meinen kleinen Bericht über die Leipziger Buchmesse 2011 schreiben. Bitte verzeiht mir, wenn ich nicht mehr alles so genau weiß oder wiedergeben kann bzw. manches auch einfach nicht erzählen darf. Ich garantiere auch nicht für die Vollständigkeit oder Verständlichkeit meines Berichts. *lol* Die beiden Tage, an denen ich die Messe besucht habe (Freitag und Samstag), waren zwar toll, aber auch verdammt anstrengend.

Zunächst einmal kann ich sagen, dass ich tatsächlich alles von meinem endgültigen Messeplan geschafft habe. Das heißt, ich habe alle Autoren getroffen, die ich unbedingt treffen wollte, und konnte alle meine 17 Bücher signieren lassen. (Ohne meinen Trolley hätte ich diese Menge niemals bewältigen können – und bevor ihr jetzt was sagt, ich habe sogar jemanden getroffen, der noch mehr Bücher mit hatte. *g*)

Ich fang dann einfach mal mit dem Freitag an und was ich da alles so erlebt habe – vermutlich allerdings nicht unbedingt chronologisch.

Früh am Morgen ging mein Zug von Berlin nach Leipzig – auf der Fahrt habe ich natürlich mal wieder geschlafen – und kam dann um kurz nach 9 Uhr am Messebahnhof an. Dieses Mal habe ich nämlich nicht auf diese mir völlig unverständliche Fehlinformation auf der Website der Messe gehört. Gleich beim Aussteigen habe ich lustigerweise jemanden getroffen, den ich kannte und mit dem ich dann bei der Messehalle angekommen, und nachdem wir unsere Jacken/Mäntel abgegeben hatten, erst einmal in Ruhe was gegessen und getrunken habe. Die einzelnen Hallen hatten ja ohnehin noch nicht geöffnet, denn es war noch nicht 10 Uhr.

Nach dieser kleinen Pause trennten wir uns erst einmal wieder und ich bekam mich zum Eingang von Halle 3, wo ich mich zum ARD Hörbuch-Forum begab. Dort stellt ein Radiosender jedes Jahr die (Hör-)Buchcharts der Kinder- und Jugendliteratur vor, zusammen mit den jeweiligen Autoren und Sprechern. Vorgestellt werden die einzelnen Bücher dabei von Kindern, die die Bücher selbst gelesen und bewertet haben. Das war wirklich interessant.

Leider konnte ich nicht bis zum Ende bleiben, weil ich weiter zur Signierstunde von Nina Blazon begab und mir sowohl Ascheherz als auch Faunblut signieren ließ.

Danach ging es weiter zur Lesebude 1, wo ich mich bis zur Lesung von Gerd Rubenstrunk etwas ausruhen und verschiedenen Lesungen lauschen konnte. Der Herr Ruebenstrunk kam sogar etwas früher, sodass ich mir gleich mal schnell meine Arthur-Bücher und das neue Viktor Vau, das übrigens für sich allein steht, signieren lassen konnte. Außerdem konnte ich mich ein paar Minuten mit ihm unterhalten, was wirklich toll war, und er erzählte mir etwas über zukünftige Bücher. Da ich das eher inoffiziell erfahren habe, werde ich es hier nicht wiedergeben. Aber so viel kann ich sagen: Der Mann hat tolle Ideen und auf jedes der künftigen Bücher bin ich gespannt.

Ferner konnte ich auch die nette Frau Rudloff von arsEdition kennen lernen und mich kurz mit ihr unterhalten. Ich fand es wirklich schön, die Gesichter zu den zahlreichen netten Emails mal persönlich kennen zu lernen.
Bei der Lesung bekam ich dann allerdings keinen Platz mehr, weil es unglaublich voll wurde und ich meinen ja für das Gespräch verlassen hatte. Aber auch stehend habe ich gern gelauscht und freue mich schon auf den dritten Teil der Reihe.

Danach ging es kurz zum Stand von Ueberreuter, wo ich Gelegenheit hatte mich ein wenig mit Corina Bomann zu unterhalten und mir Sephira signieren zu lassen. Es ist wirklich spannend, die Autoren mal persönlich kennen zu lernen und selten hat man dazu so gute Gelegenheit, wie auf der Buchmesse.

Hinterher ging es dann zur nächsten Lesung von Herrn Ruebenstrunk, nämlich zu Viktor Vau, und was ich gehört habe, hat mir ganz gut gefallen.

Ich hatte dann auch noch kurz Gelegenheit mich mit Frau Blazon zu unterhalten und auch sie erzählte mir etwas über ihr neuestes Buch. Es ist wieder ein Fantasy-Roman und er erscheint dieses Jahr noch bei cbt. Der Titel klingt auch interessant und ich bin sehr gespannt darauf, auch wenn es dieses Mal in einer völlig neuen Welt spielt.

Weiter ging’s dann zum Stand von Loewe/script5, wo ich den sympathischen Herr Lindner mal persönlich kennen lernen konnte. Da sein geplanter Termin nicht eingetroffen ist, nahm er sich Zeit für mich und stellte mir ein paar wirklich tolle Neuheiten vor, womit er meine Wunschliste beträchtlich erweitert hat.
Verraten darf ich, dass Firelight von Sophie Jordan noch in diesem Sommer erscheint und der Verlag das wunderschöne Originalcover übernommen hat. Ich durfte mir auch noch einige andere tolle Cover anschauen, aber darüber darf ich nichts sagen. Auf jeden Fall wird es viele Bücher geben, die genau in mein Beuteschema passen, also Romantasy bzw. Paranormal Fantasy, und alle toll klingen. Eines wird sich etwas mit griechischer Mythologie befassen, so viel darf ich sicher sagen.
Außerdem wird es schon sehr bald ein neues Buch von Ursula Poznanski geben. Wie ich schon im Wochenrückblick schrieb, darf ich darüber nichts verraten. Aber er hat mir die Handlung verraten und ich bin total begeistert.
Besonders gefreut habe ich mich auch über das kleine Kompliment, dass er mir für meinen Blog gemacht hat. ;)

Am Nachmittag ging es dann weiter zur Lesung von Ruf der Tiefe, die wirklich spannend war und wo ich mir natürlich auch meine Ausgabe des Buches signieren ließ. Davor konnte ich auch noch eine Weile der Lesung zu Letterland lauschen.

Danach ging es dann zum Stand von Oetinger, wo ich an dem Oksa Pollock Gewinnspiel teilnahm, bei dem ich auch das Buch gewonnen habe, und mich mit Frau Hartmann vom Verlag unterhalten konnte. Auch sie war wirklich sehr nett und gab mir sogar noch ein Buch mit auf den Weg: Der Märchenerzähler.

Später war dann noch die Signierstunde von Anne Hertz an der Reihe, wo ich mein Dackelblick signieren ließ und meine Signaturen der anderen Anne Hertz Bücher aus Berlin vervollständigen ließ, da ja dort nur Wiebke Lorenz anwesend war.

Auf dem Weg aus der Halle heraus traf ich dann meine nette Bekannte vom Morgen wieder und wir gönnten uns zu zweit eine kleine Pause, in meinem Fall mit einer heißen Schokolade und einem Softeis *g*

Da meine Bücher für diesen Tag alle signiert waren, gab ich dann endlich den Trolley ab und schlenderte noch etwas durch die Hallen. Um kurz nach 18 Uhr holte ich meine Sachen von der Garderobe ab, traf mich wieder mit der Bekannten und zusammen ging es dann zur Straßenbahn, welche wir unglücklicherweise auch bestiegen. (Um einen Platz zu bekommen wollten wir zum Hauptbahnhof fahren und dort einsteigen anstatt am Messebahnhof zu warten) Das war ein großer Fehler, denn die Straßenbahn brauchte doch sehr lange und wenn sie nicht ab der Haltestelle am Bahnhof vorgerannt wäre, während ich mit den Menschenmassen und meinem Trolley zu kämpfen hatte, und den Zug ein paar Sekunden aufgehalten hätte, hätte ich den wohl verpasst.. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie schlecht mir deswegen schon in der Straßenbahn und dann auch auf dem Weg zum Zug war, den ich natürlich gerannt war. Der Zug fährt nur einmal am Tag und ich hätte weder genug Geld für eine Zugfahrt mit einem ICE noch für ein Hotelzimmer gehabt. Mal abgesehen davon, dass ich mein Zugticket für den nächsten Tag ja zu Hause gelassen hatte, genau wie auch meine EC-Karte, damit sie nicht abhanden kommt. Was war ich froh, dass die Zugführerin, oder wie auch immer man die heute nennt, mich dann gesehen hat, wie ich angerannt kam, und noch auf mich gewartet hat!!!

Kurz nach 21 Uhr kam ich dann wieder zu Hause an, aß etwas, packte den kleineren Trolley für den nächsten Tag und ging dann auch schon bald ins Bett, denn ich musste am nächsten Tag ja wieder um 5 Uhr aufstehen.

Am Samstag ging es dann wieder zur Messe und ich hatte einen ähnlich schönen, aber etwas ruhigeren Tag mit weniger Stress, erwartet. Bei meiner Ankunft an den Messehallen wurde ich jedoch eines besseren belehrt. Mit solchen Menschenmassen hatte ich absolut nicht gerechnet! Im Gegensatz zum Samstag, konnte man den Freitag geradezu als leer bezeichnen. Man konnte kaum noch treten, die Schlangen an den Toiletten, die am Freitag gar nicht vorhanden waren, reichten meterweit, nirgendwo war ein freier Sitzplatz und man ist so gut wie gar nicht von A nach B gekommen. Immer wieder wurden ganze Verbindungsgänge vom Sicherheitspersonal wegen Überfüllung gesperrt!! Ich war kurz davor einen Mord zu begehen, als ich endlich froh war aus den Hallen heraus zu seien und zum Eingang wollte, man aber niemanden durchließ und ich mich dann durch zwei Hallen zurück kämpfen musste. Wenn nicht gerade meine Lieblingsautorin da ist, werde ich die Messe nie wieder an einem Samstag besuchen, das war echt nicht auszuhalten.

Zu Beginn schaute ich mich ein wenig in den Hallen um, die mir am Tag zuvor aus Zeitgründen entgangen waren. Außerdem gab es am Samstag noch wesentlich mehr Cosplayer zu bestaunen, wie z.B. Scrat.

Nach der Lesung von Bettina Belitz, nach der ich meine Ausgabe von Splitterherz signieren ließ, kämpfte ich mich zurück zur Eingangshalle und gab an der Garderobe meinen Trolley ab. Meine restlichen Bücher – glücklicherweise weniger als am Freitag – trug ich dann so mit mir herum, denn mit dem Trolley war ich noch eingeschränkter und ich bin nun mal der Typ Mensch, der einfach nicht so langsam vor sich hin latschen kann.

Nach einer kurzen Pause und einer erfrischenden Abkühlung ging es dann wieder in Halle 2, die an diesem Tag die aller vollste war, aber eben auch die, in der fast alle Veranstaltungen von meiner Liste statt fanden.

Bei der Fantasy Leseinsel lauschte ich zunächst Kai Meyer und stellte mich dann schon mal für die Signierstunde von Kristin Cashore an. Von dort aus konnte ich sogar der Lesung lauschen. Ihr drittes Buch, Bitterblue, befindet sich nun immerhin schon in der Überarbeitungsphase und erscheint auf Englisch voraussichtlich 2012.

Nachdem meine beiden Bücher signiert waren, ging es dann weiter zu den Ständen von Random House, wo ich Frau Göring einmal persönlich kennen lernte, wenn auch nur kurz.

Danach besuchte ich den Stand vom Fischer Verlag, wo ich kurz mit Frau Bachar sprechen konnte. Auch sie war sehr sympathisch und beglückte mich sogar mit einem Buch. Es heißt Nirgendwo in Berlin und war mir bis dahin unbekannt, klingt jedoch sehr interessant.

Dann war es auch schon Zeit für die Lesung und die Signierstunde von Sara Grant. Ich ließ mir natürlich Neva signieren und hatte danach auch Gelegenheit mit ihr und auch mit Timothy Sonderhüsken, der immer für den PAN Verlag twittert, sprechen. Beide waren sehr sympathisch und ich fand es toll mich ein bisschen mit Frau Grant zu unterhalten. Man hat ja wirklich nur selten die Möglichkeit ausländische Autoren persönlich kennen zu lernen.

Zu diesem Zeitpunkt war ich schon fix und fertig vom herum laufen, Sachen schleppen und Menschenmassen entgehen, dass ich mir nur noch schnell mein Nichts von Janne Teller signieren ließ und dann die Messehallen verließ.

Ich packte in Ruhe meinen Trolley zusammen, mit den zahlreichen Katalogen, Prospekten und einem tollen Tischkalender mit fantastischen Bildern und Aphorismen, der übrigens das einzige ist, was ich mir auf der Messe gekauft habe – mal abgesehen von Essen und Trinken.

Dieses Mal hatte ich sehr viel Zeit um mit der Straßenbahn zum Bahnhof zu fahren. (Anmerkung: Die Straßenbahn in Leipzig fährt wirklich sehr rabiat und man wird so richtig hin und her geschleudert, was meinem ohnehin schon geschundenen Körper gar nicht gut tat.) Dort angekommen, ging ich zu McDonald’s, kaufte mir was zu essen und setze mich hin um auf meinen Zug zu warten, der erst in 1,5 Stunden fahren sollte. Meine Füße wollten mich keinen Zentimeter mehr tragen und auch meine Schultern taten tierisch weh.

Ich war wirklich froh als ich schließlich im Zug saß und ein wenig schlafen konnte. Zu Hause angekommen habe ich mich mindestens 3 Stunden lang keinen Millimeter mehr bewegt. Meine Füße schmerzten bei jedem Auftreten, meine Schultern bei jeder Bewegung. Insgesamt bin ich zwar froh in Leipzig gewesen und so viele tolle Leute kennen gelernt zu haben, es war aber auch wirklich sehr anstrengend und jeden Monat würde ich so etwas nicht zu stehen. Da kann man wirklich von Glück reden, dass die nächste Buchmesse in Leipzig erst wieder in einem Jahr statt findet. Ich bin sicher wieder mit von der Partie, aber nicht am Samstag!

Mrz  21

[Intern] Fragen für das Interview mit Sara Grant


Ich hatte ja neulich schon via Twitter verkündet, dass ich einige Interviews am Start habe und ein weiteres ist am Samstag auf der Leipziger Buchmesse hinzu gekommen. Dort habe ich nämlich Sara Grant, die Autorin von Neva, getroffen und mich auch mit ihr unterhalten. Sie ist wirklich sehr sympathisch und war auch sofort zu einem Interview bereit.

Neva ist ihr erster Roman. In Leipzig hat sie zum ersten Mal daraus gelesen und auch zum allerersten Mal in ihrem Leben Bücher signiert. Man hat ihr richtig angemerkt, wie sehr sie sich über die vielen Besucher der Lesung und die Signaturwünsche gefreut hat. Umso mehr freue ich mich darauf ihr noch mehr Fragen stellen zu können.

Euch möchte ich natürlich auch wieder die Chance geben Fragen zu stellen. Ihr dürft wie immer alle erdenklichen Fragen äußern. Ganz egal, ob zu Neva, zur Arbeit als Autorin allgemein oder zu ihr als Person. Alles, was auch einfällt und euch interessiert.

Hinterlasst eure Fragen bis Sonntag, 27. März 2011, 23:59 Uhr hier als Kommentar oder schickt sie mir per Mail. Ich freue mich auf eure Fragen und werde mich bemühen alle im Interview unter zu bringen.

Mrz  21

[Intern] nobody knows für Award nominiert


Heute Mittag erreichte mich eine Mail, über deren Inhalt ich mich sehr gefreut habe. nobody knows wurde für den Superblogs-Award 2011 in der Kategorie Bücher nominiert. Vielen Dank dafür! Ich habe der Nominierung natürlich zugestimmt und schicken meinen kleinen Blog ins Rennen, auch wenn ich mir nicht wirklich Chancen auf einen Gewinn ausrechne. Aber dabei sein ist ja bekanntlich alles!

Noch ein paar kleine Infos zu der Wahl: In insgesamt 10 verschiedenen Kategorien treten die diversen nominierten Blogs an und die drei bestplatzierten Blogs werden mit Gold, Silber und Bronze ausgezeichnet. Hier kann man vom 01. – 07. April abstimmen und ich freue mich natürlich, wenn ihr für meinen Blog votet. Am 08. April werden dann die Gewinnerblogs bekannt gegeben.

Mrz  20

[Wochenrückblick] KW 11


Es ist schon wieder Sonntag und damit Zeit für den Wochenrückblick. ;)

SuB-Zuwachs

Diese Woche habe ich wieder eine ganze Menge Bücher bekommen. Einige davon verdanke ich meinem Besuch der Leipziger Buchmesse und den grozügigen Verlagen bzw. Verlagsmitarbeitern dort.
Auf der Messe bekam ich bei einem großen Oksa Pollock-Gewinnspiel das gleichnamige Buch. Außerdem erhielt ich noch Der Märchenerzähler von der lieben Frau Hartmann und Nirgendwo in Berlin von der netten Frau Bachar. Ich bin auf beide Bücher schon sehr gespannt.
In Vorbereitung auf die Messe habe ich mir vorher auch noch schnell Neva gekauft, damit ich es signieren lassen kann. Aus dem gleichen Grund musste auch Viktor Vau noch in mein Regal einziehen.
Zu guter Letzt habe ich auch noch Hundeherz bekommen. Hundegeschichten gehen mir einfach ans Herz.

Challenge Erfolge

Wegen der Messe, einem Kinobesuch, einem Geburtstag und einer Lesung bin ich die ganze Woche überhaupt nicht zum Lesen gekommen, sodass ich leider keinerleich Erfolge verbuchen kann. Das ändert sich aber hoffentlich nächste Woche.

Literaturverfilmungen

Ich hatte mir ja in dieser Woche Ich bin Nummer Vier angesehen und mir hat der Film wirklich gut gefallen. Ein ausführlicher Bericht kommt noch.

Über die nun endlich gefundene Hauptdarstellerin für The Hunger Games hatte ich ja bereits gebloggt: Jennifer Lawrence hat die Rolle bekommen. Nun sind wir natürlich alle gespannt auf Peeta.

Die Filmrechte an Matched von Ally Condie wurden an Disney und Offspring verkauft. Wir dürfen uns also auf eine weitere Verfilmung freuen.

Auch die Filmrechte an Firelight von Sophie Jordan, das dieses Jahr noch bei uns erscheint, wurden bereits verkauft.

Sonstige Neuigkeiten

Es wird schon bald ein neues Buch von Ursula Poznanski geben. Ich darf euch den Titel und den Inhalt zwar noch nicht verraten, aber es klingt sehr vielversprechend! Ich war sofort begeistert und kann das Buch kaum erwarten.

Maggie Stiefvater kommt im September wahrscheinlich wieder nach Deutschland! Genaue Veranstaltungstermine stehen noch nicht fest, aber lasst sie euch nicht entgehen, wenn sie in eurer Nähe sein sollte.

Ein neuer Fantasy-Roman von Nina Blazon erscheint in diesem Jahr noch bei cbt.

Mrz  20

[Rezension] Bodyfinder


Titel: Bodyfinder
Autorin: Kimberly Derting
Originaltitel: The Body Finder
Erstveröffentlichung: 2010
Übersetzerin: Sylke Hachmeister

Wissenswertes

Bodyfinder ist der erste Roman der us-amerikanischen Autorin Kimberly Derting. In der High School hat sie sich für Journalismus eingeschrieben und sich dabei in das Schreiben verliebt. Nachdem sie das Fach anfangs nur belegt hatte um eine gute Note zu bekommen, wurde es schnell zu ihrer Leidenschaft und schließlich auch zu ihrem Beruf.

In den USA ist die Fortsetzung zu The Body Finder, Desires of the Dead, bereits erhältlich. In Deutschland erscheint der Nachfolger voraussichtlich im Herbst 2011.

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Mrz  17

[News] Schauspielerin für Katniss gefunden!?


EDIT: Inzwischen ist die Meldung von Lionsgate offiziell bestätigt worden!

Es gibt zwar noch keine offizielle Bestätigung von Lionsgate, aber die Entscheidung soll nun gefallen sein. Die heiß begehrte Rolle der Katniss in der Verfilmung von The Hunger Games geht wohl an Jennifer Lawrence, die 20-jährige Schauspielerin, die in diesem Jahr zu den fünf Oscar-nominierten Hauptdarstellerinnen gehörte.

Diese Schauspielerin ist ja schon seit Tagen im Gespräch als die Anwärterin auf die Rolle. Angeblich hat sie am Dienstag das Angebot erhalten. Dann wurden zwei Tage lang alle Details ausgehandelt, bis Mittwoch der Vertrag abgeschlossen worden sein soll.

Als ich ihren Namen das erste Mal für diese Rolle hörte, war ich eher skeptisch, vor allem wegen des Aussehens. Aber ich denke, wenn man ihr erst einmal dunkle Haare verpasst hat, könnte sie ganz passend für die Rolle sein und ihr Talent hat sie ja schon unter Beweis gestellt. Wie sie sich im Endeffekt macht, wird man dann wohl erst im Film sehen können, aber ich bin durchaus mit der Wahl zufrieden.

Was haltet ihr von Jennifer Lawrence als Katniss?

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