Feb  07

[Gewinnspiel] Fünf – Gewinner


Vielen Dank für eure zahlreichen Teilnahmen! Ich habe mich sehr über eure netten Mails gefreut. Am liebsten würde ich euch allen ein Buch zukommen lassen, doch ich habe leider nur zwei. Zum Glück wurde mir die Entscheidung wieder einmal von random.org abgenommen.

Hier kommen die (hoffentlich glücklichen) Gewinner:

#12: Denise M.
#08: Julia J.

Herzlichen Glückwunsch! Die Päckchen gehen voraussichtlich morgen oder übermorgen auf die Reise. (Bitte nicht über das ganze Zeitungspapier wundern, aber ich polstere das Buch noch einmal zusätzlich ab, damit es auch heil bei euch ankommt. ;) )

An alle anderen: Bitte nicht traurig sein, wenn ihr nicht darunter seid. Das nächste Gewinnspiel steht schon vor der Tür.

Außerdem noch einmal vielen Dank an die Verlagsgruppe Droemer Knaur, die mir die Bücher zur Verfügung gestellt hat.

Feb  03

[Neuerscheinungen] Dreizehn


Diese Bücher wollte ich euch schon vor einer ganzen Weile vorstellen, aber irgendwie bin ich dann nicht mehr dazu gekommen. Doch obwohl einige davon mittlerweile schon erschienen sind, möchte ich sie euch nicht vorenthalten. ;)

Ruf der Tiefe

Mit seinen 16 Jahren ist Leon bereits ein Profi : Er gehört zur Elite der Flüssigkeitstaucher, die sich auch in 1000 Meter Tiefe frei bewegen können. Zusammen mit Lucy, einem intelligenten Krakenweibchen, sucht Leon nach Rohstoffen am Meeresgrund. Die Tiefsee ist sein Zuhause, viel vertrauter als das ›oben‹. Doch dann scheint das Meer verrücktzuspielen: Am Grund breiten sich ›Todeszonen‹ aus, massenhaft ergreifen die Wesen der Tiefe die Flucht nach oben, an Land bricht Panik aus. Bei einem verbotenen Tauchgang kommen Leon und Lucy einem fatalen Experiment auf die Spur – und stehen plötzlich auf der Abschussliste eines mächtigen Konzerns. Ausgerechnet Carima, eine junge Touristin von ›oben‹, erweist sich als Leons einzige Verbündete …

Ruf der Tiefe erschien im Januar 2011 beim Beltz.

Boy 7

Boy 7 kommt auf einer glühend heißen kahlen Grasebene zu sich und weiß weder, wohin er unterwegs ist, noch, woher er kommt. Er weiß nicht einmal mehr, wie er heißt. Die einzige Nachricht auf seiner Mailbox stammt von ihm selbst: “Was auch passiert, ruf auf keinen Fall die Polizei.”

Wer ist er? Wie ist er hierher geraten? Und wem kann er vertrauen?

Boy 7 erschien im Januar 2011 beim Arena.

Please don’t hate me

Kann man vergessen, was war? Muss man verzeihen, um den anderen zu retten? Wie viel Mut braucht die Wahrheit? Vera hasst Charlie. Aus tiefstem Herzen. Obwohl er einmal ihr bester Freund war. Obwohl sie seine dunkelsten Geheimnisse kannte. Obwohl sie ihn so geliebt hat. Und doch ist sie die Einzige, die weiß, was in jener Nacht wirklich schah.
Der Nacht, in der Charlie starb.

Please don’t hate me erscheint im Februar 2011 beim Arena.

Dunkle Wasser

Als Veronica eines Tages die Leiche der kleinen Karen am Ufer des Santiam River findet, ist sie bis ins Mark erschüttert. Sie kann nicht glauben, dass Karen einem Unfall zum Opfer gefallen ist. Aber wer wäre in der Lage, einem kleinen Mädchen so etwas anzutun? Besessen davon, Karens Tod aufzuklären, dringt Veronica immer weiter in die Wälder rund um den wilden Fluss vor. Doch sie ahnt nicht, welch dunkles Geheimnis sich in ihnen Tiefen verbirgt. Und plötzlich muss Veronica selbst um ihr Leben rennen …

Dunkle Wasser erscheint im März 2011 beim Coppenrath.

Flüsterherz

Schule, Geigenunterricht, Orchester, Hockey, Hausaufgaben, das ist Annas Alltag. Wie anders das Leben sein kann, erfährt sie erst durch ihre neue Klassenkameradin Tibby. In dem idyllischen Häuschen am Fluss fühlt Anna sich pudelwohl, gerade weil es hier nicht so piekfein ist, sich die Geschirrstapel türmen dürfen und eine Schar schnurrender Katzen das Haus bevölkert. Gemeinsam erleben die beiden ungleichen Freundinnen dort einen fantastischen Sommer. Doch dann bröckelt die Fassade und Anna muss feststellen, dass Tibby es alles andere als leicht hat.So sehr Anna sich bemüht, Tibby zu helfen, sie stößt dabei mehr und mehr an ihre Grenzen. Und dann ist da auch noch Easy, in den Anna sich verliebt und mit dem sie immer öfter Zeit verbringt. Wie ernst Tibbys Lage ist, merkt Anna erst, als es zu spät ist …

Flüsterherz erschien im Januar 2011 beim Coppenrath.

Polsprung

Gestrandete Wale, instabile Mobilfunknetze. Mysteriöse Flugzeugabstürze, Flutwellen und E rdbeben. Die Welt gerät aus den Fugen. Der 16-jährige Alex und seine Freundin Isa sind sicher, dass etwas Seltsames geschieht. Als dann auch noch Alex´ Vater, ein bekannter Physiker, entführt wird und nur eine verschlüsselte Nachricht hinterlässt, steht fest: Alex muss mit dem Rest seiner Familie und Isa schnellstmöglich das Land verlassen und Kontakt zu einem russischen Wissenschaftler aufnehmen. Nur so ist die totale Katastrophe für die Menschheit zu verhindern. Werden sie den Forscher rechtzeitig finden? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt …

Polsprung erscheint im Februar 2011 beim Baumhaus.

Ich mag dich wie du bist

Die 16-jährige Alice wird dazu verdonnert, die Sommerferien mit ihrer Familie auf einem Campingplatz in Apulien zu verbringen. Doch die scheinbar langweiligsten Ferien der Welt werden langsam immer interessanter. Sie verliebt sich in Daniele, doch als ihr bester Freund Luca zu Besuch kommt, bricht das Chaos aus!
Ist Alice wirklich in Daniele verliebt? Zweifel und andere Sorgen lassen sie in diesem Sommer auf jeden Fall eine Menge wichtiger Erkenntnisse gewinnen …

Ich mag dich wie du bist erscheint im Mai 2011 beim Baumhaus.

Jedes der Bücher hat mich in den verschiedenen Katalogen sofort angesprochen und sie sind dementsprechend auch alle auf meiner Wunschliste gelandet.

Feb  01

[Lesestatistik] Januar 2011


Oh man, der erste Monat das Jahres ist ja mal wieder total schnell vergangen, sodass es schon Zeit ist für die Lesestatistik – Januar 2011. Nachdem der Monat richtig klasse angefangen hatte – sowohl quantitativ als auch qualitativ – hat meine jetztige Lektüre mir die erst so scheinbar schöne Statistik mächtig verhauen. Ich lese das Buch mittlerweile schon seit 3 Wochen und werde einfach nicht fertig, dabei hat das Buch nur knapp 300 Seiten. Ich wollte es daher auch nicht mit in den Februar nehmen, aber offenbar bleibt mir nun nichts anderes übrig.

im Januar gelesen

  1. Reckless - Steinernes Fleisch // Cornelia Funke
  2. Die Auswahl // Ally Condie
  3. Dream // Lisa McMann
  4. Die Tribute von Panem - Flammender Zorn // Suzanne Collins

Gelesene Seiten: 1.494

im Januar gekauft/gewonnen/erhalten

  1. Lucy und die Jungs - TraumRaumWohnung // Alexa Hennig von Lange
  2. Arthur und die Stadt ohne Namen // Gerd Ruebenstrunk
  3. Die Flammende // Kristin Cashore
  4. Die Welt wie wir sie kannten // Susan Beth Pfeffer
  5. Die Tribute von Panem - Flammender Zorn // Suzanne Collins
  6. Sitz! Platz! Liebe! // Allie Larkin
  7. Bernie & Chet // Spencer Quinn
  8. Gorgeous // Rachel Vail
  9. Ausgebucht // Steffi von Wolff
  10. Das Lied der Banshee // Janika Nowak
  11. Ruf der Tiefe // Katja Brandis & Hans-Peter Ziemek
  12. Ein Tag ohne Zufall // Mary E. Pearson
  13. Der Narr und das Mädchen // Celia Rees

Kosten: 19,58 €
Bereits gelesen: 1

SuB-Anstieg: + 12
aktueller SuB-Stand: 173

Natürlich wieder – wie immer – viel mehr als erwartet! Zu meiner Verteidigung kann ich allerdings vorbringen, dass mehrere Bücher davon Gewinne aus (Adventskalender)Gewinnspielen sind und einige auch unangefragt ins Haus flatterten. Letzteres ist nicht negativ gemeint, aber immerhin habe ich diesen Zuwachs nicht ganz und gar allein zu verantworten. ^^’

Buch des Monats

Schwierig, schwierig, schwierig. Der Monat hat mit so vielen tollen Bücher angefangen – das angefangene Buch, was nicht dazu zählt, hatte dann den restlichen Monat in Beschlag genommen. Die beiden besten Bücher sind auf jeden Fall Die Auswahl und der letzte Teil der Panem-Trilogie gewesen, zwischen denen mir die Entscheidung echt nicht leicht fällt. Aber ich denke, ich wähle Die Auswahl zum Buch des Monats, weil mir dieser Auftakt so unglaublich gut gefallen hat und mich sehr neugierig auf die nachfolgenden Teile macht! Die anderen Bücher, vor allem Flammender Zorn, hätten es aber in jedem Fall auch verdient.

Jan  30

[Gewinnspiel] Fünf


Es ist mal wieder Zeit für ein neues Gewinnspiel. Dieses Mal verlose dabei ein Buch von einem meiner Lieblingsautoren, das mich im letzten Jahr sehr berührt hat und seit diesem Monat nun auch als Taschenbuch erhältlich ist.

Mein herzlicher Dank für dieses Gewinnspiel geht an die Verlagsgruppe Droemer Knaur, der mir die Bücher für diese Verlosung zur Verfügung gestellt hat!

Zu gewinnen gibt es zwei Exemplare der neuen Taschenbuchausgabe von All die ungesagten Worte.

Kurz vor ihrer Hochzeit erfährt Julia, dass ihr Vater an ihrem großen Tag nicht dabei sein kann. Dies wundert sie gar nicht, denn der erfolgreiche Herr Papa hat sich ein Leben lang durch Abwesenheit ausgezeichnet. Doch diesmal hat er einen guten Grund: Er ist tot – und anstatt zu heiraten, muss Julia seine Beerdigung organisieren.
Da bekommt sie ein seltsames Paket, einen »letzten« Gruß des Verstorbenen, der sie zurückführt nach Berlin, wo Julia kurz nach der Wende zum ersten Mal verliebt war …


Du möchtest das Buch gewinnen?


Dann schick einfach eine Mail an stephie[@]nobody-knows.eu mit dem Betreff Gewinnspiel und beantworte die folgende Frage:

Wer hat Julia die traurige Nachricht vom Tod ihres Vaters übermittelt?

Bitte auch gleich die Adresse in der Mail mit angeben, damit ich das Buch sofort nach Ende des Gewinnspiels zuschicken kann. Mails ohne Adresse kann ich für das Gewinnspiel leider nicht berücksichtigen.
(Die Adressen werden selbstverständlich vertraulich behandelt und nicht an Dritte weiter gegeben.)

Einsendeschluss: Sonntag, 06. Februar 2011, 23:59 Uhr

Damit ihr auch sicher sein könnt, dass eure Mail angekommen ist, veröffentliche ich die Namen aller Teilnehmer in den Kommentaren. Gemäß der Reihenfolge, in der ich die Mails erhalte, versehe ich diese mit einer Nummer, aus denen Random.org dann den Gewinner auslosen wird.

Viel Glück!

Jan  28

[Rezension] Die Auswahl


Titel: Die Auswahl
Autorin: Ally Condie
Originaltitel: Matched
Erstveröffentlichung: 2010
Übersetzerin: Stefanie Schäfer

Wissenswertes

Die Auswahl ist der Auftakt zu einer neuen Jugendbuch-Serie, allerdings nicht das erste Buch, der us-amerikanischen Autorin Ally Condie. Obwohl es erst im November 2010 erschienen ist, wurde es schon jetzt mehrfach ausgezeichnet und gleich in mehrere Länder verkauft.

Crossed, der zweite Teil der Trilogie, soll im November dieses Jahres erscheinen. Der letzte Teil soll ein Jahr darauf folgen.

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Jan  25

[Kolumne] Serien – Segen oder Fluch?


Vor allem im Bereich der Jugend- bzw. der so genannten All-Age-Bücher ist sie in letzter Zeit doch sehr auffällig und häufig vertreten: Die Serie. Nahezu jedes neu erscheinende Buch ist entweder der Auftakt zu einer neuen Serie oder eine Fortsetzung von einer, zumindest kommt es mir so vor.
Das führt bei mir inzwischen sogar schon dazu, dass ich mich vor dem Kauf eines Buches explizit darüber informieren muss, ob es der erste Band oder ein anderer Teil einer Serie ist, was mich seit kurzem manchmal sogar zögern lässt.

Noch vor einer Weile war ich fest davon überzeugt, dass ich nichts gegen Serien habe. Und auch jetzt kann ich nicht leugnen, dass ich ein großer Fan bestimmter Serien bin oder bei einigen Büchern wirklich dankbar bin, dass sie fortgesetzt wurden und prinzipiell eigentlich nichts dagegen einzuwenden habe.
Bei einem Blick auf die Liste der Neuerscheinungen, die ich in diesem Jahr unbedingt haben möchte, hat sich das jedoch ein wenig geändert. So sehr ich einige Serien liebe, so sehr muss ich trotzdem sagen, dass ich es mittlerweile unschön, vielleicht sogar schon etwas nervig, finde, wie viele Bücher fortgesetzt oder von Anfang an als Serie beworben werden. Das hat sowohl Vor- als auch Nachteile, wobei ich mir noch nicht sicher bin, was für mich überwiegt.

Unterscheiden sollte man dabei wohl zunächst zwischen Romanen, die einfach nur (einmal) fortgesetzt werden, weil beabsichtigt oder unbeabsichtigt doch noch so viel offen gelassen wurde, dass es erforderlich oder zumindest wünschenswert war; Büchern, die von vorneherein als Serie konzipiert werden; und solchen, die nicht im geringsten nach einer Fortsetzung, oder gar mehreren, verlangen.
Zu der ersten Kategorie gehört für mich z.B. Solange du da bist von Marc Levy. Ein wundervolles Buch, dessen Ende aber einfach zu offen war, um es für immer dabei zu belassen, sodass der Autor die Fortsetzung Zurück zu dir schrieb. Dennoch würde ich diese beiden Bücher nicht wirklich als Serie betrachten.

Zum zweiten Fall zählen für mich Bücher bzw. Reihen, denen man wirklich anmerkt, dass sie von Anfang an als Serie gedacht waren, wie z.B. Die Tribute von Panem, die Twilight-Saga, die Arkadien- oder die Edelstein-Trilogie. Bei diesen Büchern hat man nicht das Gefühl, dass sie nur fortgesetzt wurden, um noch mehr von dem Erfolg zu profitieren. Man merkt, dass die Bände – unabhängig davon, ob die einzelnen Bände (relativ) in sich abgeschlossen sind, oder nicht – zusammen gehören und die Handlung nicht unnötig in die Länge gezogen wird. Bisher war ich ein großer Fan solcher Serien, weil es den Autoren teilweise einfach viel mehr Möglichkeiten gibt, um die Charaktere genauer zu betrachten und sich entwickeln zu lassen und auch um komplizierte oder geheimnisvolle Handlungsstränge wirklich erst nach und nach aufzulösen um dadurch die Spannung konstant aufrecht zu erhalten. Bei den oben genannten Serien ist das meiner Meinung nach auch sehr gut gelungen und ich habe diese Bücher sehr gern gelesen. Solange die einzelnen Teile einer solchen Serie in regelmäßigen Abständen erscheinen, finde es auch völlig in Ordnung. Unschön wird es erst, wenn man – womöglich noch mit einem Cliffhanger am Ende – jahrelang auf den nächsten Teil warten muss!

Leider bin ich aber auch bei solchen Serien inzwischen skeptisch geworden und zögere beim Kauf bzw. beim Lesen. Ist es denn wirklich notwendig, dass man Geschichten unbedingt als Serie konzipieren muss? Ich habe teilweise das Gefühl, dass Verlage regelrecht darauf aus sind, dass Autoren keine Einzelromane mehr – die ja mittlerweile fast schon Raritäten geworden sind – produzieren, sondern Serien, damit man möglichst lange von dem (sich hoffentlich einstellenden) Erfolg zehren kann. Das finde ich nicht gut.

Einigen Autoren, wie z.B. Kai Meyer oder Meg Cabot, gelingt es meiner Meinung nach sehr gut Serien so zu konzipieren, dass die Bücher inhaltlich zusammen gehören, aber die einzelnen Teile auch immer irgendwo eine in sich abgeschlossene Handlung darstellen und den Leser nicht mit unnötigen Fortsetzungen langweilen.
Es gibt aber auch Autoren bzw. Serien, wo dies nicht gelingt, wie z.B. Engelsnacht. Obwohl man sich natürlich im Klaren darüber ist, dass dieser Band als Auftakt einer Trilogie nicht das Geheimnis der gesamten Serie lüften kann, so wird man doch eigentlich nur hingehalten. In diesem ersten Teil werden im Prinzip nur die Hauptfiguren eingeführt. Ansonsten wird man nur mit einem Rätsel nach dem anderen konfrontiert, ohne dass auch nur eine der gefühlten 100.000 Fragen ansatzweise beantwortet wird. So machen Serien(teile) keinen Spaß. Man möchte doch wenigstens etwas über die Geschichte erfahren und solche Andeutungen erhalten, die einem wenigstens Raum für Spekulationen geben und nicht von der ersten bis zur letzten Seite nur im Dunkeln tappen. Bei einem Großteil der Leser mag das dazu führen, dass man zumindest noch den zweiten Teil lesen wird. Falls es dort so weiter geht, wage ich allerdings zu bezweifeln, dass der dritte Band noch viele Abnehmer finden wird. Das könnte im Ernstfall sogar darauf hinauslaufen, dass ein dritter Band gar nicht erst entsteht bzw. vermarktet wird und der Leser nie erfahren wird, was es mit der Geschichte auf sich hatte oder wie sie womöglich geendet hätte. Das ist nicht fair und sorgt auch nicht gerade dafür, dass junge Leute wieder mehr lesen.
Wenn man sich eine so komplexe Geschichte ausgedacht haben sollte, dass man sie nicht in einem Buch erzählen kann oder möchte und auch kein Buch mit über 1.000 Seiten schreiben will, dann sollte man den Leser doch wenigstens nicht unnötig auf die Folter spannen und das Ganze so konzipieren, dass man Geheimnisse auch Stück für Stück enthüllt und den Leser nicht mit allen Mysterien bis zum letzten Band hinhält.

Aber kommen wir noch zur letzten Kategorie: Bücher, die keinerlei Fortsetzung bedürfen, aber dennoch eine erhalten, wie z.B. Numbers von Rachel Ward oder Nach dem Sommer von Meggie Stiefvater.
Beide Bücher sind in sich abgeschlossen und lassen wenige bis keine Fragen offen, die wirklich einer Klarstellung bedürfen. Da stellt sich mir wirklich ernsthaft die Frage nach dem Warum. Warum werden solche Bücher fortgesetzt? Ist es nur, um noch mehr Geld aus dem Erfolg des ersten Teils zu ziehen? Ist es, weil den Autoren nichts anderes einfällt, als ihre bekannten Charaktere und Handlungsstränge noch weiter auszuschöpfen? Oder ist es, weil die Autoren einfach noch nicht mit diesen Charakteren abschließen können oder wollen, weil es tatsächlich noch Aspekte ihrer Geschichte gibt, die unbedingt erzählt werden müssen?

Sofern es nur geschieht, um eine der ersten beiden Fragen oder gar beide mit ja zu beantworten, ist es nicht sinnvoll. Natürlich kann ich verstehen, wenn Verlage oder Autoren noch mehr Geld einnehmen wollen, aber um welchen Preis? Ein wirklich gutes Buch kann durch eine misslungene, unnötige Fortsetzung (fast) ruiniert werden und macht niemandem eine Freude. Wenn das erste Buch richtig gut war, führt es sicherlich dazu, dass auch das zweite gekauft wird. Doch die Enttäuschung darüber, kann bewirken, dass Leser dauerhaft oder für eine Zeit lang Abstand von dem Autor oder Serien/Fortsetzung im Allgemeinen nehmen. Und das ist mit Sicherheit nicht das Ziel.

Ich finde, man sollte Bücher nur fortsetzen, wenn man die letzte Frage mit einem ja beantwortet, alles andere wäre verkehrt und nimmt vielleicht sogar die Freude am Lesen. Dadurch stelle ich mir nämlich auch inzwischen die Frage, was ich mehr bevorzuge: Serien oder Einzelromane wie Faunblut oder Erebos (die beide trotz des Erfolgs nicht fortgesetzt werden). Denn auch als (früherer) Fan von Serien komme ich nicht umhin festzustellen, dass deren Beliebtheit immer mehr nur aus Habgier ausgenutzt wird und damit absolut nicht förderlich ist.

Daher auch meine Frage(n) an euch: Was haltet ihr davon? Seid ihr von der Masse an neuen Serien auch schon genervt und freut euch über die seltenen Einzelromane oder seid ihr nach wie vor Fan von Serien?

Jan  20

[Rezension] Die Tribute von Panem – Flammender Zorn


Titel: Die Tribute von Panem – Flammender Zorn
Autorin: Suzanne Collins
Originaltitel: Mockingjay
Erstveröffentlichung: 2010
Übersetzer: Sylke Hachmeister, Peter Klöss

Wissenswertes

Die Tribute von Panem – Flammender Zorn ist der dritte und damit leider auch letzte Teil einer Jugendbuch-Trilogie von Suzanne Collins.

Sie erzählt darin die Geschichte der 16-jährigen Katniss Everdeen, die in einer postapokalyptischen Welt lebt. Sie hatte bei den alljährlichen tödlichen Hungerspielen den Platz ihrer kleinen Schwester Prim eingenommen um diese zu beschützen und diese schließlich sogar gewonnen, zusammen mit Peeta. Das Kapitol hatte jedoch nur einen Sieger vorgesehen …

Die Filmrechte am ersten Teil der Reihe wurden bereits verkauft. Die Autorin selbst wird das Drehbuch dazu schreiben. Der Dreh beginnt voraussichtlich noch im Frühjahr 2011.

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Jan  19

[Tag] Romanhelden


Sally hat sich ein Stöckchen zum Thema Romanhelden ausgedacht, dem auch ich natürlich nicht widerstehen konnte.

Welche Romanfiguren sind deine Allerliebsten?
Da gibt es eigentlich so viele, dass mir die Auswahl wirklich schwer fällt, aber ich bemühe mich es einzugrenzen.
Auf jeden Fall gehört Mia Thermopolis (und Michael Moscovitz) aus The Princess Diaries dazu. Sie ist der Grund, warum mich die Bücher von Anfang an so begeistern konnten, weil ich immer das Gefühl hatte, meine eigenen Gedanken zu lesen. Das war und ist wirklich toll und da Mia mir so ähnlich ist, ist und bleibt sie eine meiner allerliebsten Romanfiguren.
Aber auch Bella & Edward aus der Twilight-Saga gehören unbedingt dazu (auch wenn einige jetzt sicher genervt stöhnen werden). Dieses Paar hat es mir sofort angetan und auch heute noch finde ich sie zusammen einfach fantastisch. Einige können die Faszination der Beiden nicht verstehen, ich schon, denn wer träumt nicht davon seine große Liebe zu finden und dann bis in alle Ewigkeit mit ihm/ihr zusammen sein zu können!?
Hermine aus Harry Potter darf natürlich auch nicht fehlen, denn auch sie habe ich gleich in mein Herz geschlossen, denn sie ist einfach eine ganze tolle Figur.

Und wer sollte wenigstens nicht ganz ungenannt bleiben?
Arthur & Lauren aus Solange du da bist, Noah & Dawn aus den Nightmare Chronicles, Em & Christopher aus der Airhead-Trilogie und natürlich Gwen & Gideon aus der Edelstein-Trilogie! Ach, Sam & Grace aus Nach dem Sommer, Rosa & Alessandro aus Arkadien erwacht/brennt, Becky Bloomwood & Luke Brandon aus der Shopaholic-Reihe, Daniel & Grace aus Urbat und Summer & Love aus Ascheherz natürlich nicht zu vergessen.

Gibt es Romanfiguren, die du überhaupt nicht leiden kannst?
Ja, Severus Snape und Draco Malfoy. Ich habe beiden von Anfang an und bis zum Ende der Reihe gehasst wie die Pest und hätte beiden den Tod gewünscht!
Außerdem kann ich Zoe aus der Skinned-Trilogie einfach nicht ausstehen, weil sie so ein egoistisches und gemeines Biest ist.
Ach und Jacob aus der Twilight-Saga, den mochte ich auch nie. Von mir aus hätte Stephenie Meyer den gerne weglassen können.

Fällt dir eine Romanfigur ein, die du rein vom Lesen her als total sexy/attraktiv beschreiben könntest?
Ja, aber selbstverständlich. Auf jeden Fall Edward aus der Twilight-Saga – wohl gemerkt der aus dem Buch, NICHT der aus dem Film!.
Außerdem noch Dshinn aus Drei Wünsche hast du frei, Ky aus Die Auswahl und David aus Heaven. Außerdem noch Ethan aus Sixteen Moons, natürlich Michael Moscovitz aus The Princess Diaries, Noah aus den Nightmare Chronicles und Jesse aus der Mediator-Serie.

Eher die Bösen oder die Guten oder ganz andere?
Insgesamt eher die Guten, wobei es auch ein paar interessante böse Charaktere gibt. Meistens mag ich vor allem die Figuren, die sich nach außen hin manchmal böse geben, aber im Inneren eigentlich zu den Guten gehören.

Welche Romanfiguren aus verschiedenen Büchern würdest du gerne mal zusammen in einem Buch sehen?
Hmm, das ist eine schwierige Frage. Ich würde vermutlich einfach alle meine Lieblingsfiguren in einem Roman zusammenwürfeln.

Welche Romanfigur wird deiner Meinung nach total unterschätzt?
Gleich noch so eine schwere Frage! Spontan fällt mir da Alice aus der Twilight-Saga ein. Ich mag sie total und alle Figuren in der Geschichte haben ihr viel zu verdanken. Über ihre Vorgeschichte hätte ich gerne noch mehr erfahren.
Generell werden auch oft die kleinen Helfer und guten Freunde der Hauptfiguren unterschätzt, weil sie im Grunde eben nicht im Vordergrund stehen, aber doch eigentlich trotzdem sehr wichtig für die Handlung sind.
So haben Mia & Michael es vor allem ihrer besten Freundin bzw. seiner Schwester Lilly zu verdanken, dass sie nach Jahren ENDLICH zusammen gekommen sind.
Oder auch Dobby aus Harry Potter, der sich in vielerlei Hinsicht für Harry und seine Freunde geopfert hat und eigentlich selbst ein kleiner Held ist – was hab ich geheult, als er gestorben ist!

Und wer ist komplett überbewertet?
Ich frage mich wirklich immer wieder, was so viele Fans an Jacob Black finden. Er ist kindisch, egoistisch und einfach furchtbar. Wie kann man den gut finden?
Außerdem noch Luce & Daniel aus Engelsnacht. Ich fand das Buch, inklusive der Charaktere, eher mittelmäßig und kann beim besten Willen nicht nachvollziehen, was an deren Beziehung romantisch sein soll.
Und wie man Snape oder Draco Malfoy mögen kann, wird mir wohl auch für immer ein Rätsel bleiben!

Jan  15

[Interview] Annina Braunmiller


Anfang Dezember hatte ich euch um Fragen für das Interview mit der Schauspielerin und Synchron-/Hörbuchsprecherin Annina Braunmiller gebeten.

Im Laufe der letzten Woche sind nun ihre (sehr ausführlichen) Antworten auf eure und meine Frage in meinem Postfach gelandet. Meiner Meinung nach ist dieses Interview echt toll geworden, sodass ich es euch nicht länger vorenthalten möchte.

An dieser Stelle nochmals ein großes Dankeschön an Sie, Frau Braunmiller, dass Sie sich für das Beantworten der vielen Fragen so viel Zeit genommen haben!

Viel Spaß beim Lesen, ich hoffe das Interview gefällt euch und gibt euch einen kleinen Einblick in die Arbeit von Synchron- und Hörbuchsprechern. :)

War es schon immer Ihr Wunsch Synchron-/Hörbuchsprecherin und Schauspielerin zu werden? Oder kam das eher unerwartet? (Falls letzteres zutrifft: Wie ist es dazu gekommen?)
Schauspielerin wollte ich schon immer werden! Auch Sprechen hat mich schon immer begeistert, genauso wie vorlesen (habe früher all meinen Kuscheltieren Gute-Nacht-Geschichten vorgetragen) – aber dass das ein richtiger Beruf ist, wusste ich als ich jünger war natürlich nicht. Während meiner Musicalausbildung wurde mir jedoch klar, dass ich unbedingt in diese Richtung gehen wollte. Umso toller, dass es geklappt hat. Ich habe mit einem Regisseur zusammengearbeitet, der auch als Synchronsprecher tätig ist – und den hab ich gebeten, mich mal mit ins Studio zu nehmen. Und dann hab ich mich bei allen Studios vorgestellt. Grandioserweise haben die mir auch tatsächlich Jobs gegeben …

Was gefällt Ihnen besonders an Ihrem Beruf bzw. welche Tätigkeit gefällt Ihnen am Besten?
Es ist einfach toll, wie vielseitig die Sprecherei ist! Da gibt es Synchron, voice-over, Kommentar, Hörspiele, Hörbücher, Werbung … je nachdem setzt man die Stimme unterschiedlich ein. Aber welche Tätigkeit mir am Besten gefällt … ihr könnt mich doch nicht fragen, welches meiner Kinder ich am meisten liebe. :-)

Was ich an der Sprecherei auch so schätze, ist die Vielzahl an Rollen, die man hat. Manchmal fängt man den Tag als Zeichentrickfigur an und beendet ihn als Psychopatin oder als unglücklich verliebter Teenager … man kann ja viel mehr Rollen sprechen, als man in derselben Zeit spielen könnte. Außerdem klingt meine Stimme jünger und älter als ich tatsächlich bin. Da eröffnen sich zahlreiche Spielmöglichkeiten …

Gibt es auch etwas, das Ihnen an Ihrem Beruf nicht gefällt?
Eigentlich nicht. Aber fragt mich das, wenn ich einen schlechten Tag habe und mich total talentfrei fühle, oder die Meinung des Regisseurs nicht teile nochmal … Was mir nicht gefällt, ist der Preiskrieg, der in der Branche tobt.

Worin unterscheidet sich die Arbeit als Synchron- von der als Hörbuchsprecherin? Oder gibt es dort keine großen Unterschiede? Welche dieser beiden Tätigkeiten bevorzugen Sie?
Da gibt es sogar große Unterschiede!! Beim Synchron bin ich ja sehr an „meinen“ Schauspieler gebunden. Wenn der eine Pause macht, muss ich das auch tun, ob ich will oder nicht! Beim Hörbuch dagegen bin ich in meiner Interpretation vollkommen frei! Außerdem muss ich bei einem Hörbuch alle Rollen zum Leben erwecken und versuchen zu bedienen; beim Synchron habe ich ja immer nur einen Charakter.

Aber auch hier gilt: Ich liebe alles was mit Sprechen zu tun hat!! Und auch wenn es komplett unterschiedlich ist, macht mich beides gleichermaßen glücklich.

Haben Sie besondere Sprecherrituale, um sich auf die Arbeit einzustimmen?
Erzählt das nicht meiner Sprechtechniklehrerin, aber eigentlich nein … Natürlich versuche ich die Stimme in der Früh, falls ich gleich um 9 Uhr Studio habe ein bisschen aufzuwärmen, z.B. durch einsummen. Oder ich bringe meine Stimme mit einer Sprechübung „in den Körper“, so dass sie tiefer klingt. Manchmal sind meine Lippen auch artikulationsfaul, wenn ich viel gesprochen habe, dann animiere ich sie auch mit einigen Übungen, die ich in der Ausbildung gelernt habe. Aber jeden Tag 30 Minuten p-t-k-f-s-sch Übungen mache ich eher nicht mehr …

Wie bereiten Sie sich auf die einzelnen Projekte als Synchron-/Hörbuchsprecherin vor?
Bei großen Rollen sieht man sich den jeweiligen Film natürlich vorher an, damit man den Charakter kennen lernt und weiß, um was es geht. Aber das ist natürlich nicht immer möglich, dafür spricht man einfach zu viel und auch zu viele kleine Rollen; darum braucht man den Regisseur, der einem alles zur jeweiligen Figur sagt, was man wissen muss. Aber ich versuche schon, mir einiges vorher anzusehen, auch bei Serien, um ein Gespür für den jeweiligen Charakter zu bekommen.

Vor Twilight-Synchronisationen lese ich das jeweilige Buch, um mich so gut wie möglich auf Bella einlassen zu können. Bei einem Hörbuch lese ich mir das Buch natürlich vorher komplett durch – nehme ich ein gekürztes Hörbuch auf, lese ich es dennoch für mich vorher ungekürzt, um alle Figuren so gut wie möglich zu verstehen. Außerdem packe ich meine bunten Leuchtstifte aus und tobe damit durch das Script; jeder Charakter bekommt eine eigene Farbe in der ich die jeweilige direkte Rede leuchte, um bei den Aufnahmen sofort zu wissen, wann wer spricht um meine Stimme dementsprechend zu verstellen. (z.B. ist Edward blau, Bella orange, Jacob mintgrün und der jeweilige Bösewicht pink. Ich mag pink nicht … )

Wie ist es für Sie, in Filmen/Serien bzw. bei Hörbüchern Ihre eigene Stimme zu hören?
Am Anfang war das schon sehr bizarr! Mittlerweile habe ich mich an meine Stimme gewöhnt und weiß, wie ich klinge, sodass es eigentlich fast immer ein sehr schönes Gefühl ist. Meistens vergesse ich nach einer Weile, dass das meine Stimme ist, es sei denn, es kommt eine Szene, die ich besonders oft einsprechen musste, oder bei der etwas lustiges passiert ist; dann reißt es mich kurz aus der Handlung raus. Ganz schlimm ist es allerdings, wenn mir das Ergebnis nicht gefällt, dann leide ich beim Hören ziemlich …

Manchmal erschrecke ich beim Fernschauen fürchterlich, wenn ich mich plötzlich selbst höre, wenn ich nicht darauf vorbereitet war … aber meistens bin ich danach wie ein kleines Kind und freu mich tierisch … oder schimpf mich selbst aus, je nachdem, ob mir gefällt, was ich da höre …

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus?
Das ist völlig unterschiedlich; als Sprecher ist man selbstständig, das heißt, es gibt keine geregelten Arbeitszeiten. Nur eines trifft fast immer zu: Entweder man hat gar nichts zu tun, langweilt sich und hat Angst, nicht mehr gebucht zu werden oder man hat so viel zu tun, dass man gar nicht weiß, wie man es schaffen soll. Heute zum Beispiel hab ich ausgeschlafen, sitze jetzt mit meiner Katze am Schreibtisch und erledige liegengebliebenen Papierkram (da liegt einiges … ) und werde mich dafür später mit Lieferservice und Film belohnen. Morgen mach ich dann weiter mit dem Papierkram und gehe dazwischen eine Stunde arbeiten. Also eine sehr gemütliche Zeit gerade. Aber noch im Dezember war ich wahnsinnig viel unterwegs und habe z.B. an einem Tag nicht nur 80 Seiten (ca. 100 Buchseiten) Eclipse eingelesen, sondern hatte danach noch eine Stunde Synchron und ein Probesprechen für eine neue Serie … Außerdem war ich letztes Jahr viel in Berlin zum Sprechen, hatte Lesungen und war auf Buchmessen … insgesamt bin ich 29 Mal geflogen – es ist toll soviel herumzukommen; nur fördert das nicht gerade einen „typischen Arbeitstag“. :-)

Was machen Sie sonst in Ihrer Freizeit, wenn Sie mal nicht mit dem Sprechen beschäftigt sind?
Da ich ein totales Winterkind im Herzen bin, genieße ich alles, was mit Schnee zu tun hat. Ich gehe sehr viel Eislaufen und versuche oft auf meinen Skiern zu stehen. Im Sommer bin ich am glücklichsten im Wasser. Außerdem habe ich ein Pflegepferd, das ich so oft wie möglich besuche um mit ihm auszureiten. Ich bin auch fest entschlossen, mir wieder ein Ballettstudio zu suchen … Meine Freunde (die meisten davon sind auch Sprecher) und ich sind leidenschaftliche Filme-Gucker, so dass wir sehr oft ins Kino gehen oder DVD-Abende machen.

Gefallen Ihnen die Bücher, die Sie bisher für Hörbücher eingelesen haben?
Ja! Ich habe auch ein neues Projekt, das mir sehr gefällt und auf das ich mich schon freue. Bisher hab ich ja nur Fantasy-Sachen eingelesen, aber da mir dieses Genre sehr gefällt, stört mich das nicht!

Lesen Sie auch privat Bücher wie „Twilight“ oder „Nach dem Sommer“? Oder haben Sie eigentlich einen ganz anderen Geschmack?
Generell lese ich privat gern und zwar alles Mögliche! Darunter aber eben auch Fantasy; ich hatte Twilight mal vor dem ganzen Hype in den Händen und hab’s wieder weggelegt, weil ich dachte, aus dem Alter sei ich raus. Als ich es dann doch gelesen hab, wurde ich eines besseren belehrt …

Gibt es unter den Charakteren, die Sie bisher gesprochen haben (egal ob als Synchron- oder Hörbuchsprecherin), einen, der Ihnen besonders gefallen hat? Oder einen, den Sie überhaupt nicht mochten?
Puh … schwierig. Bella mag ich sehr, ich bin ja auch sehr eng mit ihr verbunden. Aber manchmal würde ich die Gute gern an den Schultern packen und schütteln … zumindest bei den Hörbüchern. :-) Kahlen Amnell aus Legend of the Seeker lag mir sehr am Herzen. Und Sonny Munroe finde ich manchmal anstrengend, weil sie so viel rumschreit; dennoch mag ich sie (Demi Lovato).

Eigentlich hab ich schon großes Glück; es gab noch nie eine richtig doofe Rolle. Und wenn es mal ein eher bescheidener Film/Rolle ist, ist es mitunter im Studio besonders lustig!

Gibt es Szenen, die Ihnen beim Sprechen besonders schwer oder besonders leicht fallen?
Ich glaube, leiden liegt mir … Also umso mehr Gefühle/Drama/Herzschmerz/Panik, umso besser kann ich mich rein stürzen … grundsätzlich gilt eigentlich – umso mehr Emotionen, umso mehr kann man als Sprecher rausholen, sich austoben. Am aller schwersten sind ganz normale Sätze! (In Eclipse habe ich keinen Satz so oft sagen müssen wie das „Es ist wunderschön hier“-aus dem Off zu Jacob. Obwohl’s eigentlich ein total einfacher Take war … ) Bei Comedy muss ich mich manchmal hochschaukeln, um richtig „drauf zu hauen“. Die leisen, ehrlichen Töne fallen mir leichter. Aber ich glaube, das geht vielen Sprechern so!

Gibt es eine berühmte Persönlichkeit, der Sie gerne einmal Ihre Stimme leihen würden oder ein Buch, das Sie gerne einlesen würden?
Uiuiui … da muss ich drüber nachdenken … ich würde sehr gern Melanie/Wanderer aus The Host sprechen, oder noch lieber selber Spielen. Eine großartige Rolle. Ansonsten sind all die Bücher, die mir am Herzen liegen, schon eingesprochen. Aber wer weiß, was in Zukunft noch geschrieben wird …

Auf welche Produktionen mit Ihnen oder Ihrer Stimme dürfen wir uns in Zukunft freuen?
Am 20.01.2011 erscheint Bis(s) zum Abendrot, zudem nehme ich bald ein neues Hörbuch auf: Der Junge aus dem Meer. Auch in den kommenden Hörspielfolgen von Dragonbound bin ich wieder als Sarah zu hören. Für Titania-Medien habe ich eine der Hauptrollen in Das Gespenst von Canterville übernommen, das Hörspiel wird im März veröffentlicht. Außerdem läuft die 2. Staffel von Sonny Munroe, man kann mich in den Serien Victorious (als Jade – herrlich bösartige Rolle), Primeval (als Jess) und Friday Night Lights (auch als Jess) hören. Zudem geht 90210 (ich spreche Silver) in die 3. Staffel. In der Augsburger Puppenkiste hört man mich derzeit als Hermia in Shakespeares Ein Sommernachtstraum und ich spreche und singe die Hauptrolle in Steffie- ein Sommermärchen, eine Puppenkistenproduktion zur Frauenfußball-Weltmeisterschaft in Deutschland, die mir ganz besonders am Herzen liegt!

Haben Sie ein Lieblingsbuch und/oder –autor?
Einige! The Magician’s Nephew von C.S. Lewis ist ein zauberhaftes Buch, genauso wie Die Braut des Prinzen von William Goldman. Derzeit hat es mir besonders die Rubinrot-Trilogie von Kerstin Gier angetan. Aber auch Harry Potter hab ich begeistert gelesen, sowie His Dark Materials I-III. Und ich liebe Jane Austen, insbesondere Pride & Prejudice (Stolz & Vorurteil).

Wenn Sie einen Tag in die Rolle irgendeiner Figur aus einem Buch oder Film schlüpfen könnten, welcher wäre es?
Arielle die Meerjungfrau. Oder Mary Poppins. Oder doch Bella, ich würde gern mal mit Edward durch die Gegend rennen, in dem Wissen, für alle Zeiten geliebt zu werden. Aber ich würd auch gern mal fliegen können, wie Superman.

Mit welcher Person (tot oder lebendig) würden Sie gerne mal einen ganzen Tag verbringen, wenn Sie könnten und warum?
Konrad Adenauer, ein großartiger, intelligenter Querkopf. Man muss nicht alles in seiner Politik billigen, aber ein Mensch der Sachen wie „Die einen kennen mich, die anderen können mich mal“ oder „Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern?“ sagt, ist sicher ein interessanter Gesprächspartner. Und Loriot. Weil er meine Kindheit und Jugend so sehr bereichert hat.

Gibt es sonst noch etwas, das Sie uns über sich oder Ihre Arbeit mitteilen möchten?
Ich weiß, dass ich sehr großes Glück habe, da ich mein Geld mit etwas verdiene, was ich liebe. Das würde ich allen Menschen gönnen. Es gibt einen Spruch: „Ein verfehlter Beruf verfolgt uns ein Leben lang“; ich würde mir wünschen, dass mehr Menschen das berücksichtigen, dann wären wir sicher eine glücklichere Gesellschaft.

Außerdem möchte ich mich bedanken – als Sprecher bleibt man normalerweise immer im Hintergrund und wird kaum wahrgenommen. Durch Twilight hat sich das für mich verändert. Und es ist ein wunderschönes Gefühl zu hören/lesen/erfahren, dass es Menschen gibt, die meine Arbeit schätzen!

Jan  14

[Ich lese ...] Die Tribute von Panem – Flammender Zorn


Eigentlich lese ich im Moment noch ein anderes Buch, aber das muss wohl oder übel jetzt erst einmal warten, denn die Buchpost, die ich heute erhalten habe, duldet keinen Aufschub: Die Tribute von Panem – Flammender Zorn.

Lange mussten wir auf den letzten Teil dieser vielversprechenden Trilogie warten und nun will auch ich wissen, wie es mit Katniss und Peeta ausgeht. Ich hoffe ja nach wie vor, dass die Beiden zusammen kommen. Die Rezensionen zu Mockingjay waren ja recht durchwachsen, also bin ich gespannt, ob mich die Autorin wieder genauso überzeugen kann, wie mit den ersten beiden Bänden.

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