Nov  22

[News] Erscheinungstermin von Smaragdgrün


Falls es jemand noch nicht mitbekommen hat: Der Erscheinungstermin von Smaragdgrün, dem letzten Band der packenden Edelstein-Trilogie um die beiden Zeitreisenden Gwen und Gideon von Kerstin Gier, steht nun fest.

Das Finale der Reihe erscheint am 08. Dezember und ist damit also noch vor Weihnachten erhältlich. Endlich!
Nov  22

[Ich lese ...] Sternwanderer


»Die Wachen sahen sich um und entdeckten den Korb zu ihren Füßen. In ihm lag ein kleines Bündel, ein Bündel aus geölten Seidentüchern und gewollenen Decken, aus denen ein rotes Gesichtchen hervorschaute, mit zusammengekniffenen Äuglein und einem weit aufgesperrten, lauthalt Hunger äußernden Mund. Auf der Decke des Babys war mit einer silbernen Nadel ein Stück Pergament befestigt, auf dem mit einer eleganten, wenn auch etwas altertümlichen Schrift geschrieben stand: Tristran Thorn.«

Nach dem wirklich extrem traurigen Wenn ich bleibe, das mich wirklich permanent zum Weinen gebracht hat, brauchte ich unbedingt etwas Aufmunterndes. Deswegen lese ich jetzt Sternwanderer. Hoffentlich gefällt mir das Buch genauso gut wie der unheimlich tolle Film!
Nov  21

[Rezension] Wenn ich bleibe


Titel: Wenn ich bleibe
Autorin: Gayle Forman
Originaltitel: If I Stay
Erstveröffentlichung: 2009
Übersetzerin: Alexandra Ernst

Wissenswertes

Wenn ich bleibe ist der zwar schon der dritte, aber auch der bisher bekannteste Roman der amerikanischen Autorin Gayle Forman. Darin geht sie auf sehr bewegende Weise auf die wohl elementarste Frage des Lebens ein: Wie würde ich mich entscheiden, wenn ich eine Wahl hätte? Leben oder Sterben?

Der Erfolg des Buches liegt auf der Hand: Es stand auf Platz 8 auf der Bestsellerliste der New York Times, die Rechte an dem Roman wurden in über 23 Länder verkauft und auch eine Verfilmung ist schon in Arbeit.

Die Fortsetzung, where she went, erscheint im April 2011 in den USA. In Deutschland erscheint das Buch unter dem Titel Love Song schon zwei Monate darauf.

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Nov  21

[Ausprobiert] Schmuserolle


Neben den Lesezeichen habe ich vor Kurzem noch ein weiteres Lese-Accessoire getestet: die Schmuserolle. Das Ergebnis möchte ich euch nun vorstellen.

Insgesamt hat mich die Schmuserolle durchweg positiv überraschend und mich von ihren Qualitäten überzeugt. Sie ist etwa 36 cm lang und hat einen Durchmesser von ca. 17 cm. Gefüllt ist die Schmuserolle mit kleinen Styroporkügelchen, allerdings nicht zu prall. Dadurch ist sie sehr leicht und besonders flexibel. Auf einer Seite hat sie außerdem eine kleine zusätzliche Tasche, in der man verschiedene Kleinigkeiten aufbewahren kann, wie z.B. einen Stift oder um – passend zum Lesen – das jeweilige Lesezeichen während des Lesens sicher zu verstauen und schnell wieder zu finden.

Meine Schmuserolle ist ein basic Modell in der Farbe bordeaux. Die Farbe sieht auch genauso aus wie auf den Photos auf der Website, sodass sie genau meinen Vorstellungen entsprach und es keine böse Überraschung gab, wie das ja manchmal der Fall ist. Das Material ist 100% Baumwolle und fühlt sich sehr angenehm auf der Haut an. (Die Schmuserolle ist vielfältig einsetzbar und eignet sich z.B. auch hervorragend als Nackenrolle.) Wer es allerdings noch eine Nummer flauschiger haben möchte, sollte auf eins der Limited-Modelle zurückgreifen. Ich habe mich bei meinem Test aber weitestgehend auf die Geeignetheit als Lese-Accessoire beschränkt.

Die Schmuserolle ist mit zwei etwa 2 cm breiten Flexbändern ausgestattet, in die man sein Buch einspannen kann. Durch die sehr flexiblen Gummibänder lassen sich sowohl kleinere Taschenbücher als auch größere Hardcover-Ausgaben problemlos einspannen. Wenn man die beiden Buchdeckel erst einmal eingespannt hat, kann man die Schmuserolle in die entsprechende Position rücken und gemütlich lesen. Nur die Seiten muss man selbst offen halten, wofür eine Hand aber ausreicht. Wer – wie ich – sehr penibel ist, was seine Bücher angeht, sollte allerdings nur gebundene Bücher in die Schmuserolle einspannen, da Knicke in den Buchrücken der Taschenbücher sonst nahezu unvermeidbar sind.

Besonders positiv hervorzuheben ist die schöne Verarbeitung (made in Germany). So werden die flexiblen Gummibänder zwar auch von Stoff umschlossen, dieser ist aber nicht an der Schmuserolle fest genäht, sodass der Stoff nicht darunter leidet, wenn man die Bänder mal etwas weiter dehnen muss. Lediglich sehr kleine Bücher oder Hefte sowie extrem große Bücher lassen sich nicht in die Schmuserolle einspannen. Aber auch das ist kein wirklicher Nachteil.

Ohne das Buch hinein zu spannen, kann die Leserolle nämlich auch verwendet werden. (siehe Bild) Man kann ansonsten ungeeignete Bücher auch einfach auf die Schmuserolle legen und es dann genauso lesen wie ein eingespanntes Buch. Durch die Flexibilität bleiben zumindest gebundene Bücher trotzdem offen darauf liegen und klappen nicht wieder zu. Für Taschenbücher gilt das natürlich nur, wenn der Buchrücken schon gebrochen wurde.

Die Schmuserolle ist im Ergebnis also ein wirklich gelungenes Accessoire, das vor allem das lange Lesen wesentlich angenehmer machen kann. Durch ihr geringes Gewicht kann man sie sich auch bequem im Liegen auf den Bauch legen oder einfach im Sitzen auf den Schoß. Da sie das Buch komplett stützt und man lediglich die Seiten aufhalten muss, kann man viel entspannter Lesen und die Arme werden nicht mehr so angestrengt, was gerade das Lesen gebundener Ausgaben auf Dauer sehr unangenehm macht. Und wenn man mal müde wird, kann man seinen Kopf einfach auf die Rolle sinken lassen und ein kleines Nickerchen machen.

Wer also ein Accessoire sucht, mit dem man lange und bequem lesen kann, dem kann ich die Schmuserolle nur empfehlen.

Kaufen könnt ihr die Schmuserolle online bei Kohlibri (Preis: 19,95 €). Ich habe sie aber auch schon in diversen Thalia Filialen gesehen.

Nov  19

[Neuerscheinungen] Sechs


Eine Vielzahl der Verlage der Verlagsgruppe Random House, unter anderem Heyne fliegt und Blanvalet, hat im Laufe der Woche sein Frühjahrsprogramm 2011 veröffentlicht. Meine Favoriten daraus werde ich euch jetzt vorstellen. ;) (Die vollständigen Programme aller Verlage findet ihr auf der Verlagswebsite.)

Katzenjammer von Frauke Scheunemann

Geschafft! Endlich hat Dackel Herkules für Frauchen Carolin den richtigen Mann gefunden: Marc, Tierarzt und echter Hundeversteher. Als sie in der Wohnung über Marcs Praxis zusammenziehen, ist Herkules selig. Nur der Kater Herr Beck, Dackels bester Freund, bleibt skeptisch. Nach seiner Erfahrung ist das Leben reichlich kompliziert. Recht hat er: Denn da gibt es leider noch Sabine, Marcs Exfrau, die plötzlich wieder Interesse an ihrem Verflossenen zeigt. Und die schöne Cherie, eine elegante Golden-Retriever-Dame, die von Herkules glühend verehrt wird, aber ihrerseits den zwei Köpfe kleineren Dackel komplett ignoriert. Kurz: Schon bald hat Herkules alle Pfoten voll zu tun, seine Menschen vor neuen Katastrophen zu bewahren und Cheries Herz vielleicht doch noch für sich zu erobern …

Katzenjammer erscheint im März 2011 bei Page & Turner.

Love Song von Gayle Forman

Das Ende seiner großen Liebe zu Mia lässt Adam fast am Leben zerbrechen. Ruhelos, leer, ausgebrannt fühlt er sich, trotz seiner sensationellen Erfolge als Rockstar. Auch wenn er seinen Gefühlen auf der millionenfach verkauften CD Collateral Damage Ausdruck verliehen hat, ist der Schmerz über den Verlust von Mia noch immer zu stark, als dass er ihn ertragen könnte. Als Adam von einem Konzert erfährt, das Mia, inzwischen gefeierte Cellistin, in New York gibt, will er nur eines: sie wiedersehen. Noch in derselben Nacht finden sie den Mut, sich auszusprechen, sich auszusöhnen und sich zu trennen, um eigene Wege zu gehen. Da hört er, wie eine Stimme seinen Namen ruft …

Love Song erscheint im Juni 2011 bei Blanvalet.

Wie ein Licht in der Nacht von Nicholas Sparks

Die kleine Gemeinde Southport in North Carolina hat mysteriösen Zuwachs bekommen: Die junge Katie hat sich in einem komplett abgelegenen Bungalow niedergelassen. Sie ist sehr hübsch, richtet sich aber bewusst unscheinbar her. Sie arbeitet als Kellnerin und schafft es dennoch, jeden näheren Kontakt zu vermeiden. Niemand kennt sie, niemand weiß von ihrer Herkunft – und von ihrem dunklen Geheimnis. Doch zwei Menschen am Ort kämpfen um ihre Nähe: Alex, der freundliche junge Witwer, der als alleinerziehender Vater für seine zwei kleinen Kinder sorgt. Und Jo, Katies schlagfertige Nachbarin. Wider Willen lässt sich Katie von beiden in eine freundschaftliche Beziehung verstricken. Und schon bald hegt sie für Alex deutlich stärkere Gefühle. Aber sie ist wild entschlossen, nie mehr einen Mann zu lieben. Zu groß sind die Schrecken der Vergangenheit. Und zu groß ist auch jetzt noch das Risiko …

Wie in Licht in der Nacht erscheint im April 2011 bei Heyne.

Diese drei Bücher haben mich auf Anhieb angesprochen. Katzenjammer ist die Fortsetzung von Dackelblick, was mich ebenfalls von Anfang an interessiert hat. Leider habe ich es noch nicht gelesen, aber bald ist Weihnachten und vielleicht finde ich es ja unter dem Weihnachtsbaum. ;)

Love Song ist die Fortsetzung von Wenn ich bleibe, was ich gerade lese. Die Inhaltsangabe habe ich deshalb nur überflogen. Wenn ich bleibe gefällt mir bisher aber ausgesprochen gut, sodass ich auch auf die Fortsetzung gespannt bin. Einen Wermutstropfen gibt es allerdings auch: Last Song erscheint nur als Paperback, was ich erstens nicht mag und zweitens nicht zum ersten Teil passt, der noch als Hardcover erschienen ist. angry

Zu guter Letzt erscheint noch ein neues Buch von Nicholas Sparks. Da ist die Inhaltsangabe im Prinzip fast egal, seine Bücher sind alle super. Aber die Handlung klingt durchaus interessant. ;)

Nov  16

[Rezension] Wake


Titel: Wake – Ich weiß, was du letzte Nacht geträumt hast
Autorin: Lisa McMann
Originaltitel: Wake
Erstveröffentlichung: 2008
Übersetzerin: Tanja Ohlsen

Wissenswertes

Wake ist der Debutroman der amerikanischen Autorin Lisa McMann und gleichzeitig der Auftakt zu der Trilogie um Janie und ihre Fähigkeit. Mit diesem Jugendroman schaffte es die Autorin, die schon seit ihrer Schulzeit immer Schriftstellerin werden wollte, auf Anhieb auf die Bestseller-Liste der New York Times.

In den USA sind die Fortsetzung, Fade, und der letzte Teil, Gone, bereits erschienen. In Deutschland erschien der zweite Teil unter dem Titel Dream im August dieses Jahres.

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Nov  15

[Interview] Christoph Marzi


Anlässlich des heute erscheinenden neuen Jugendbuches von Christoph MarziGrimm – hatte ich die Möglichkeit ein Interview mit ihm zu führen. An dieser Stelle aber zuerst nochmal ein großes Dankeschön an Herr Marzi für die tollen und teilweise sehr ausführlichen Antworten!

Viel Spaß beim Lesen, ich hoffe auch dieses Interview gefällt euch! tongue Ich war danach jedenfalls noch gespannter auf das Buch als ohnehin schon.

Bald erscheint Ihr neuer Roman „Grimm“. Erzählen Sie uns doch etwas darüber. Was hat sie z.B. zu dieser Geschichte inspiriert? Warum der Bezug zu den Brüdern Grimm?
Vesper Gold, die siebzehnjährige Tochter einer berühmten Konzertpianistin und eines Regisseurs, lebt in Hamburg, nachdem sich ihre Eltern haben scheiden lassen. Eines Tages erfährt sie vom Tod ihres Vaters und gleichzeitig taucht ein unbekannter Verfolger auf. Es wird gemunkelt, dass Wölfe in den Großstädten auftauchen. Ziemlich schnell wird sie in einen Strudel von Ereignissen hineingezogen, die alle mit den alten Märchen zu tun haben scheinen. Darüber hinaus fallen plötzlich alle Kinder in einen Tiefschlaf, aus dem sie nicht mehr erwachen. Und Vesper muss erkennen, dass ihr selbst eine Schlüsselrolle in diesen Ereignissen zukommt. Mehr wird an dieser Stelle noch nicht verraten.

Die Idee zu dieser Geschichte kam mir schon vor Jahren. Wie immer war es eine Frage, die am Anfang stand. „Was wäre wenn …“, so fängt es meistens an. Was wäre, wenn das, was in den alten Märchen steht, gar keine Erfindung ist, sondern eine Art Dokumentation. Was wäre, wenn die Figuren, die wir seit unserer Kindheit kennen, tatsächlich existieren? Wie würden die Menschen heute damit umgehen? Wie wären sie in der Vergangenheit damit umgegangen? Und was würden die Märchenfiguren tun, wenn die Menschen ihnen feindlich gesonnen wären. Das alles waren die Fragen, die zur Geschichte führten. Dass dabei die Brüder Grimm ins Spiel kamen – und einige andere Autoren ebenso – lag irgendwie auf der Hand.

Da „Grimm“ nun schon bald erscheint, ist die Arbeit daran sicher schon lange abgeschlossen. Planen Sie schon einen weiteren neuen Roman? Wenn ja, können Sie uns schon etwas darüber verraten?
Ich schreibe gerade an einem neuen Roman, über den ich allerdings nicht viel verraten werde. Ich befinde mich derzeit aber gerade wieder in London. Einem London, das seinen verlorenen Himmel wiedergefunden hat. Ach ja, und es ist ein eigenständiger Roman, keine Fortsetzung.

Wie planen sie Ihre Romane?
Wie oben erwähnt. Am Anfang steht meistens die Frage „Was wäre, wenn …“. Der Rest ergibt sich dann irgendwie. Ich neige nicht zu übermäßig starkem Plotting und konzentriere mich lieber auf das Storytelling. Heißt: ich schreibe von Kapitel zu Kapitel, kenne Szenen wie das Ende und vieles andere auch, dennoch bleiben die Verbindungen der Szenen spontan. Ich kann mich also selbst beim Schreiben noch überraschen. Das ist sehr wichtig.

Sie sind ja inzwischen schon seit mehreren Jahren als Schriftsteller tätig. War das schon immer Ihr Traum?
Ja, definitiv, ja. Ja, ja, ja. Ausrufezeichen!

Was gefällt Ihnen besonders an Ihrem Beruf?
Es macht einfach Spaß, sich all diese Sachen auszudenken. Das ist etwas, das ich schon immer gerne getan habe.

Was machen Sie in Ihrer Freizeit, wenn Sie mal nicht mit dem Schreiben beschäftigt sind?
Ich führe ein ganz normales Leben in der realen Welt. Die virtuelle Welt ist nicht unbedingt mein Zuhause; heißt: ich bevorzuge es, nicht in einem Second Life im Internet zu vergammeln.

Gibt es einen Roman unter Ihren eigenen, den sie besonders mögen oder mit dem Sie besonders zufrieden sind? Wenn ja, warum?
Darauf ist es schwierig, eine Antwort zu finden, weil einem alle Bücher ans Herz wachsen. Aber um nicht unkonkret zu bleiben: von den Romanen mag ich Fabula und Lyra sehr gern, weil die Protagonisten mir selbst, denke ich, am ähnlichsten sind. Ich liebe Musik und die Songtexte in Lyra zu schreiben hat außerordentlich Spaß gemacht – und ich war ganz vernarrt in den Friedhof und den Leuchtturm nahe Ravenscraig. Darüber hinaus ist Nimmermehr nach wie vor einer meiner Lieblingsgeschichten, nicht zuletzt, weil sehr viel vom Leben meiner Großeltern in ihnen steckt, kunstvoll als faustdicke Lüge verpackt, aber so wahr, wie es nur sein kann. Und Helena und die Ratten in den Schatten habe ich für meine jüngsten Töchter geschrieben, auch da steckt sehr, sehr viel Herzblut drinnen. Und Heaven ist – bisher – meine liebste Reise nach London.

Gibt es in Ihren Romanen einen Charakter, den sie besonders schätzen? Falls ja, warum?
Colin Darcy, weil er so ist, wie er ist. Danny Darcy, weil ich mir sofort seine Musik anhören würde. Helena, weil sie abenteuerlustig und mutig ist. Mortimer Wittgenstein, weil er einen wahnsinnig guten Humor besitzt. Livia Lassandri und Sunny Darcy, weil sie den Jungs zeigen, wo es langgeht. Vesper Gold, weil sie ein Mädchen mit Prinzipien ist. Leander Nachtsheim, weil er so neugierig ist.

Welche Szene fiel Ihnen beim Schreiben am schwersten? Oder am leichtesten?
Die Frage kann ich leider gar nicht beantworten. Es gibt bei jedem Buch Szenen, die einen länger beschäftigen, und andere, die einem leicht von der Hand fließen. Die Schlussszene in GRIMM liefert sicherlich das offenste Ende, das ich jemals geschrieben habe, wenngleich das Ende für mich ganz eindeutig ist. Ich bin gespannt, wie die Leser das sehen.

Haben Sie ein Lieblingsbuch und/oder –autor?
Ich gehöre zu den Menschen, die primär alles toll finden. Ich kann mich für fast alles begeistern, was einem das Leben eindeutig leichter macht. Sich da auf jemanden festzulegen, ist schwierig. Ich kann eine Reihe von Autoren auflisten, doch dann laufe ich Gefahr, irgendeinen zu vergessen. Trotzdem, ein Versuch: Stephen King (hat mich mit fünfzehn zum Schreiben gebracht), John Irving, T.C. Boyle, Margaret Atwood, Charles Dickens, Michael Chabon, Paul Auster, Rudyard Kipling, Nicholas Christopher, Susanna Clarke, Marcus Sedgwick, Michael Ende, Otfried Preußler, Michael Crichton, Henry Rider Haggard, Neil Gaiman, Peter Straub, J.K. Rowling, Clive Barker – meine Güte, die Liste könnte man ewig fortsetzen.

Und bei den Lieblingsbüchern sieht es ähnlich aus. Auch hier ein Versuch: Garp und wie er die Welt sah von John Irving , Worlds End von T.C. Boyle , Mr. Vertigo von Paul Auster , Veronica von Nicholas Christopher , Wonder Boys, Schurken der Landstraße und Die unglaublichen Abenteuer von Kavalier und Clay von Michael Chabon, David Copperfield und Große Erwartungen von Charles Dickens , Es von Stephen King , Anansi Boys von Neil Gaiman , Eaters of the Dead von Michael Crichton , Die wilden Strolche und Die Geisterbibliothek von David Melling , Irgendwie Anders von Chris Riddell , Die geheime Geschichte von Donna Tartt . Und Tausende mehr …

Wenn Sie einen Tag in die Rolle irgendeiner Figur aus einem Buch oder Film schlüpfen könnten, welcher wäre es?
Ich würde mit Jeff „El Duderino“ Lebowsky auf die Bowling-Bahn gehen. Das wäre sehr entspannend, denke ich. Darüber hinaus wäre eine Reise in der TARDIS ganz oben auf der Liste.

Mit welcher Person (tot oder lebendig) würden Sie gerne mal einen ganzen Tag verbringen, wenn Sie könnten und warum?
Eine Liste: Stephen King, David Tennant, Judi Dench, Alan Rickman, Sean Connery, Michael Chabon, Margaret Atwood, Neil Gaiman und Helen Mirren. Warum? Na, das kann man sich wohl denken …

Ein paar meiner Leser schreiben selbst auch. Haben Sie ein paar Tipps für sie?
Ja, hört nie damit auf, wenn es euch Spaß macht. Und bringt zu Ende, was ihr begonnen habt. Seid offen für Kritik. Und lasst euch nicht entmutigen. Schreibt mit Herz und Verstand und am besten für euch selbst.

Nov  14

[SuB-Zuwachs] Acht


Ich dachte, es wäre mal wieder an der Zeit euch meine Neuzugänge zu präsentieren. Das sind allerdings nicht alle, wie ich leider zugeben muss. Die (Hör)Bücher, die ich bereits rezensiert habe oder die ich schon einmal bei den Neuheiten präsentiert habe, lasse ich jetzt einfach mal weg. tongue

Arthur und der Botschafter der Schatten

Als Arthur zum zweiten Mal in seinem Leben auf den mysteriösen Pontus Pluribus trifft, ahnt er, dass den »Vergessenen Büchern« erneut Gefahr droht. Zudem erhält Larissa eine geheimnisvolle Nachricht – sind ihre Eltern etwa doch noch am Leben? Ein rätselhaftes Schattenwesen verspricht Larissa eine Antwort auf diese Frage – doch erst muss sie das »Buch der Wege« finden.

Für die Freunde beginnt eine neue und aufregende Jagd nach diesem »Vergessenen Buch«. Bis nach Córdoba und Dubrovnik führt sie die Suche, verfolgt vom skrupellosen Pluribus und seinen Helfern, begleitet von rätselhaften Gestalten.

Ein Abenteuer, das die jungen Helden in große Gefahr bringt und auch ihre Freundschaft auf eine harte Probe stellt.

Nachdem mir der erste Teil schon so gut gefallen hatte, musste natürlich auch die Fortsetzung bei mir einziehen. Gelesen habe ich sie bisher leider noch nicht, aber das wird sicher nicht mehr allzu lange dauern.

Kinder der Hoffnung

Toulouse in den vierziger Jahren: Frankreich ist von den Deutschen besetzt, täglich werden Juden und politische Gegner deportiert – auch die Eltern des achtzehnjährigen Raymond und seines jüngeren Bruders Claude. Eines Tages steigt Raymond in eine Straßenbahn. Als er sie wieder verlässt, nennt er sich Jeannot und hat den Beschluss gefasst, zusammen mit Claude in der Résistance zu kämpfen – ein folgenschwerer Entschluss, denn zusammen mit ihren jungen Kameraden riskieren die beiden mehr als einmal ihr Leben. Was sie antreibt, ist der Glaube an die gerechte Sache, und was sie beseelt, die Hoffnung, dass ihre eigenen Kinder einmal in einer besseren Welt und in Freiheit leben werden.

Eigentlich wollte ich dieses Buch nicht haben, weil ich keine Romane mag, die vom Krieg handeln. Das hat mich aber in einen inneren Konflikt gestürzt, weil ich schon alles von Marc Levy lesen möchte. Als ich das Buch dann GEBUNDEN bei Jokers für nur knapp 5 Euro gesehen habe, konnte ich allerdings nicht mehr widerstehen. Immerhin habe ich so 75 % gespart, da kann man doch gar nichts falsch machen, oder?

Das Tal 1.3 – Der Sturm

Es ist Winter und ein Sturm zieht im Tal auf. Nur wenige Studenten sind über das Wochenende im College zurückgeblieben. Doch als die Wetterverhältnisse sich zuspitzen, werden Rose, David und die anderen von der Außenwelt abgeschnitten. Kurz darauf beginnt ein Unbekannter, ein perfides Spiel mit ihnen zu treiben. Was versteckt sich in dem abgeschlossenen Kellerraum neben dem Computer Department? Wer ist dafür verantwortlich, dass erst die Stromleitungen und dann die Heizung manipuliert werden? Ein verzweifelter Wettlauf mit der Zeit beginnt.

Hierfür braucht es keine Erklärung, oder? Teil 1.1 und 1.2 fand ich beide super, da brauchte ich natürlich auch umgehend Teil 1.3 und ich bin schon sehr gespannt darauf.

Nichts was im Leben wichtig ist

“Nichts bedeutet irgendwas, deshalb lohnt es sich nicht, irgendwas zu tun.” Mit diesen Worten schockiert Pierre alle in der Schule. Um das Gegenteil zu beweisen, beginnt die Klasse alles zu sammeln, was Bedeutung hat. Doch was mit alten Fotos beginnt, droht bald zu eskalieren: Gerda muss sich von ihrem Hamster trennen. Auch Lis Adoptionsurkunde, der Sarg des kleinen Emil und eine Jesusstatue landen auf dem Berg der Bedeutung. Als Sofie ihre Unschuld und Johan seinen Zeigefinger opfern mussten, schreiten Eltern und Polizei ein. Nur Pierre bleibt unbeeindruckt. Und die Klasse rächt sich an ihm … Eine erschütternde Parabel über das Erwachsenwerden, Erziehung und Gewalt in unserer Gesellschaft.

Über dieses Buch habe ich inzwischen so viele positive Meinungen gehört, dass ich es nicht länger ignorieren konnte. Deshalb hat also auch dieses Buch den Einzug in mein Regal gefunden – in dem inzwischen aber fast gar kein Platz mehr ist. angry

Blood and Chocolate

Nur bei Mondschein fühlt sich die sechzehnjährige Vivian ganz in ihrem Element. Dann verwandelt sich das schöne und leidenschaftliche Mädchen in einen Wolf und streift gemeinsam mit ihrem Rudel durch die Wälder Marylands. Doch seit dem Tod ihres Vaters ist das Rudel ohne Anführer, und fünf junge Männer, rau und unberechenbar, kämpfen um ihr Herz. Als Vivian sich eines Tages in Aiden, einen Menschen, verliebt, muss sie eine schicksalhafte Entscheidung treffen …

Warum ich dieses Buch haben wollte, kann ich nicht genau erklären. Die Verfilmung war nicht so mein Fall, aber die Romanvorlagen sind ja fast immer völlig anders und/oder viel besser, von daher wollte ich mich in der Hinsicht nicht negativ beeinfluss lassen. Seit Urbat bin ich Werwölfen gegenüber zudem wesentlich aufgeschlossener. Eigentlich dachte ich immer, dass ich diese Wesen nicht leiden kann, aber da habe ich mich wohl getäuscht. Irgendwie wollte ich dem Buch deswegen doch eine Chance geben, zumal sich die Beschreibung echt toll anhört. Das Cover hat es mir auch total angetan. Ein Frauengesicht ist an sich natürlich nichts Neues oder Weltbewegendes, aber diese Augen … Ich weiß auch nicht, wenn man das Buch in der Hand hält, ziehen einen die Augen total in ihren Bann.

Beastly

Kyle Kingsbury ist eine Bestie, die nachts durch New York streift – ein hässliches Monstrum.

Doch Kyle war nicht immer so. Er war mal ein Junge, mit dem jeder andere gerne getauscht hätte, ein gutaussehender, reicher und bei vielen Mädchen beliebter Kerl. Doch er war auch arrogant, eingebildet und überheblich. Zur Strafe wurde er dazu verflucht, dieses grässliche Biest zu sein – jetzt kann nur noch die Liebe diesen Fluch brechen.

Auf dieses Buch freue ich mich schon ganz besonders. Nachdem ich den Trailer zur Verfilmung das erste Mal gesehen habe, wollte ich das Buch sofort haben. Die Schöne und das Biest ist mein absoluter Lieblingsdisneyfilm und da dieses Buch daran angelehnt ist, konnte ich natürlich nicht darauf verzichten. Allerdings möchte ich zuerst den Film sehen, der leider auf 2011 verschoben wurde. -.-

Shopaholic

Rebecca Bloomwood verdient ihren Lebensunterhalt damit, anderen Leuten gute Tipps in Geldfragen zu geben. Ihre Freizeit verbringt sie mit Einkaufen. Kein Wunder, dass sie sich ständig gezwungen sieht, sich durch ausgiebiges Shoppen zu entspannen – ein Teufelskreis. Schließlich droht sie in ihrem selbst geschaffenen Chaos unterzugehen, da sie sich gleichzeitig die Bank vom Leib halten, den attraktiven Luke Brandon beeindrucken und ihrer täglichen Arbeit nachgehen soll…

Nachdem ich Charleston Girl fertig gehört hatte, von dem ich total begeistert war, wollte ich unbedingt mehr von Sophie Kinsella hören/lesen, am liebsten gelesen von Maria Koschny, die einfach wunderbar vorliest. So entschied ich mich für dieses Hörbuch, obwohl ich das Buch dazu noch ungelesen im Regal habe. Ich wurde nicht enttäuscht. tongue

Fast geschenkt

Auf ins Shopping-Eldorado! Mit Fashion-Victim Rebecca Bloomwood geht es in der zweiten Runde nach New York City, wo ein toller Job und eine Unmenge Verführungen auf die liebenswerte Chaotin warten. Doch im Kaufrausch zwischen Tiffany und Bloomingdale’s geraten der unverbesserlichen Schnäppchenjägerin ihr Kontostand und ihr Liebster völlig aus dem Blick. Wird sie ihre Finanzen, ihr Leben und ihre Beziehung wieder in den Griff bekommen? Auf ihrer Tour durch Manhattan leiht Maria Koschny der quirligen Rebecca ihre Stimme.

Shopaholic war toll, aber viel zu schnell vorbei. Also musste schnell der zweite Teil her, den ich diese Woche noch beginnen werde. ;)

Nov  13

[Gewinnspiel] Drei – Gewinner


Vielen Dank für eure zahlreichen Teilnahmen! Ich habe mich sehr darüber gefreut. Es waren erneut ein paar wirklich nette Mails dabei. Glücklicherweise wurde mir die Entscheidung wieder von random.org abgenommen, denn ich habe leider nur drei Bücher zu vergeben.

Hier kommen die (hoffentlich glücklichen) Gewinnerinnen:

# 16 – Friederike R.
# 08 – Julia G.
# 15 – Saskia S.

Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner! Eure Päckchen gehen voraussichtlich Montag auf die Reise. (Bitte nicht über das ganze Zeitungspapier wundern, aber ich polstere eure Bücher noch einmal zusätzlich, damit sie auch heil bei euch ankommen.)

Bitte nicht traurig sein, wenn ihr nicht unter den Gewinnern seid. Das nächste Gewinnspiel ist schon organisiert .tongue

Außerdem noch einmal vielen Dank an den Arena Verlag, der mir die Bücher zur Verfügung gestellt hat.

Nov  13

[Rezension] Wunderhund


Titel: Wunderhund
Autorin: Ingrid Lee
Originaltitel: Dog Lost
Erstveröffentlichung: 2009
Übersetzerin: Gerda Bean

Wissenswertes

Wunderhund ist ein Kinderbuch der kanadischen Autorin Ingrid Lee, die erst richtig mit dem Schreiben begann, als ihre Kinder schon groß waren. Zuvor arbeitete sie als Lehrerin und unterrichtete vieles, meistens jedoch Kunst und Englisch. Mit in ihrem Haus wohnt Cash – ein Pitbull, der eines Tages einfach im Flur stand.

Im Frühjahr 2010 erschien die deutsche Ausgabe als eines der ersten Bücher des neuen Chicken House Verlags.

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