Jun  26

[Rezension] Bevor die Nacht geht


Titel: Bevor die Nacht geht
Autorin: Patrycja Spychalski
Originaltitel: Bevor die Nacht geht
Erstveröffentlichung: 2014
Übersetzer: Originalsprache

Wissenswertes

Bevor die Nacht geht ist der neueste Roman der polnischen Autorin Patrycja Spychalski, die im Alter von neun Jahren mit ihren Eltern nach Berlin zog. Sie ist ausgebildete Schauspielerin, wandte sich beruflich später aber einem anderen Bereich zu und engagiert sich seit mehreren Jahren in verschiedenen sozial-kulturellen Projekten mit Kindern und Jugendlichen. Ihr Debutroman erschien 2012 unter dem Titel Ich würde dich so gerne küssen. Ihr mittlerweile fünfter Roman trägt den Titel Auf eine wie dich habe ich lange gewartet und erscheint kommenden Monat.

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Jun  25

[Intern] 8. Bloggeburtstag


Ich kann es immer noch kaum glauben, aber heute wird mein Blog tatsächlich schon sage und schreibe

alt! Ich bin wirklich ein bisschen stolz auf mich, dass ich bereits so lange blogge und dabei nie allzu lange Pausen entstanden sind. Aktuell beherbergt mein Blog 330 Rezensionen – die Schnapszahl ist also in Sicht – und seit ich ihn 2011 eingeführt habe, habe ich nicht einen einzigen Wochenrückblick ausgelassen, selbst wenn es nicht viel zu berichten gab.

Doch was wäre ein Blog ohne die Besucher, die meine vielen Beiträge lesen? Nur halb so schön. Deshalb, wie immer: Danke! Ich freue mich sehr über jeden Besucher, jeden Kommentar und jede Mail, unabhängig davon ob letztere Lob oder Kritik enthalten.

Um diesen Anlass gebührend zu feiern und meinen Lesern zu danken, habe ich mir natürlich wieder etwas einfallen lassen bzw. ein paar – um genau zu sein 8 – Gewinnspiele vorbereitet. Ab der kommenden Woche verlose ich daher vier Wochen lang jeden Mittwoch und Freitag verschiedene Bücher. Ich hoffe, es ist für jeden etwas dabei. ;)

Jun  19

[Lesung] Jenny-Mai Nuyen


Im Rahmen der Leipziger Buchmesse besuchte ich am 13. März 2015 abends die Lesung von Jenny-Mai Nuyen aus ihrem neuen Roman Nacht ohne Namen in dem kleinen Cupcake-Café Mintastique. Ursprünglich hätte Colleen Hoover zu diesem Termin dort lesen sollen, wobei ich mich rückblickend frage, wie sie die vielen Fans in dem kleinen Geschäft hätten unterbringen wollen, doch leider hatte diese ihren gesamten Deutschlandbesuch ja, zu meiner großen Enttäuschung, schon vor der Messe abgesagt. Dadurch hatte ich aber immerhin die Möglichkeit die Autorin nach der kurzen Begegnung bei der Plauderrunde im vergangenen Dezember in Berlin wiederzutreffen und mehr über sie sowie ihr neuestes Werk in Erfahrung zu bringen.

Als erstes möchte ich erwähnen, dass Jenny-Mai Nuyen einen ganz wunderbaren Sinn für Humor hat, der die Veranstaltung zu einem sehr witzigen Erlebnis machte. Die Zeit vor dem offiziellen Beginn der Lesung wollte sie beispielsweise nutzen um ihre politischen Ansichten zu verbreiten *g* – natürlich ein Scherz, der viele Lacher erntete. Stattdessen schwärmte sie dann lieber ausgiebig von den leckeren Cupcakes, immerhin hat sie ja mal bei QVC gearbeitet (Scherz). Sie würde auch gar nicht merken, wenn wir uns noch schnell einen Cupcake holten, auch wenn sie uns dann von hinten sähe und somit unseren Hintern. *lol*

Um 19.30 Uhr folgte dann eine kurze Einführung durch eine Moderatorin, die sich aber leider nicht vorgestellt hat. Sie erzählte uns ein wenig über die Autorin, die – erst ab dem nächsten Tag! – 27 Jahre alt ist. Ihr erster Fantasy-Roman erschien als sie gerade einmal 18 Jahre alt war und wurde seither in 10 Sprachen übersetzt. Mittlerweile hat sie insgesamt 8 Bücher veröffentlicht.

Anschließend musste sie zunächst ein paar, zum Teil ziemlich knifflige, Fragen beantworten. Das Schreiben sei für sie Arbeit, passiert jedoch manchmal einfach so. Am Anfang war es schwieriger als heute und ihre Visionen in Worte zu fassen war sehr anstrengend. Inzwischen legt sie allerdings mehr Wert auf Sprache und will weniger Worte benutzen um etwas auszudrücken, was ebenfalls aufwendig ist. Heute nimmt sie nach eigenen Aussagen auch mehr Kritik an als früher und hört aufmerksamer zu, was andere sagen.

Momentan studiert Jenny-Mai Nuyen Philosophie in Berlin, was ihren Roman, aus dem sie dann eine erste Szene vorlas, ein wenig beeinflusst hat und in den Inhalt mit eingeflossen ist. Besonders interessant waren dabei die kurzen Kommentare zu ihren Gedanken beim Schreiben der Szene, die sie währenddessen ab und zu einwarf. Für sie war es als Jugendliche zum Beispiel die schlimmste Vorstellung, dass ein Junge sie auf dem Festnetz anrufen könnte und ihre Eltern sie daraufhin über ihn ausfragen würden.

Bevor sie mit dem Schreiben begann hatte sie ein sehr komplexes Konzept zu Nacht ohne Namen ausgearbeitet. Außerdem beinhaltet das Buch zwar eine Liebesgeschichte, doch es wird darin nicht definiert, was Liebe ist. Das muss die Protagonistin für sich selbst herausfinden. Genauso wenig wird vorgeschrieben, was gut und was böse ist. Mit den Namen Gretchen (Faust) und Theo (wie in Theologie) wollte sie zudem bewusst falsche Fährten dazu legen, wer vielleicht ein Verräter ist.

Realität ist in ihrer Geschichte eine Art Rohstoff, weil es manchmal sehr schwierig ist sich der Realität zu stellen und Dinge nicht einfach unter den Teppich zu kehren. Sie mag phantastische Literatur so sehr, weil sie dadurch viel freier in der Auswahl ihrer Themen ist. Sie hat somit die totale Freiheit, da sie einfach etwas erfinden kann, anders als z.B. bei historischen Romanen. Darüber hinaus glaubt sie an „die zarten Schmelzeigenschaften der Wahrheit“, was das bedeuten soll, könnte ich an dieser Stelle aber nur sehr unzureichend wiedergeben, darum lasse ich es ganz. ^^‘

Mit ihren Büchern will die Autorin sich zu allererst selbst unterhalten und beim Schreiben Dinge verarbeiten, die sie selbst beschäftigen, weshalb darin oft viele essentielle Fragen aufgeworfen werden. Sie selbst hatte eine schwierige Beziehung zu ihren Eltern und hat das zum Teil nun in Nacht ohne Namen verarbeitet. Deshalb seien die Eltern in dem Buch auch nicht immer die besten, erzählte sie, bevor sie eine zweite Szene vortrug.

Dann widmeten sie sich kurz der großen Testleseaktion zum Roman. Jenny-Mai Nuyen war im Vorfeld so ungeduldig und wollte so gern wissen, wie die Leser auf ihre neue Geschichte reagieren, dass sie sie deshalb schon vor dem Erscheinen teilen wollte. So konnte sie sich mit den Lesern austauschen, ihre Reaktionen einarbeiten, Dinge auf Grund von Anmerkungen verändern, etc. Es wurde viel interagiert. Teilweise hat sie wohl sogar ganze Passagen zur Auswahl gestellt. Alle Teilnehmer seien jedoch ausnahmslos sehr wohlwollend und interessiert an dem Buch gewesen. Es gab also niemanden, der meinte sie solle aufhören zu schreiben o.ä.

Zum Ende sagte Jenny-Mai Nuyen, dass sie das Gefühl habe, die Welt bzw. die Idee des Buches noch nicht voll ausgeschöpft zu haben und sich deshalb eine Fortsetzung offen halten wollte. Sie wüsste genau, was passieren würde. Ob es einen zweiten Band geben wird, hänge aber zum einen von den Verkaufszahlen ab und zum anderen davon, ob sie noch einmal zu den Figuren zurückkehren will oder andere Projekte ihr erst einmal wichtiger sind. Vielleicht also irgendwann einmal, wenn die Wehmut zu groß wird, doch im Moment zieht es sie mehr zu neuen Ideen hin, davon habe sie nämlich etliche.

Ferner würde sie sich wünschen, dass man ihre Werke mehr hinterfragen würde als es heute oftmals der Fall ist. Sie sehnt sich generell nach mehr Vielschichtigkeit, wohingegen die heutige Zeit manchmal viel zu schnelllebig ist, sowohl in Bezug auf das Leben als auch auf die Buchbranche.

Der Arbeitstitel von Nacht ohne Namen lautete „Das Labyrinth in der Kugel“, stellvertretend für die Gedanken im Kopf. Die Geschichte spielt, genau wie Noir, mit dem sie sich damals von allem bisherigen freistrampeln wollte und es deshalb in der realen Welt ansiedelte, in Berlin. Es hat sie beschäftigt, dass viele junge Leute nach Berlin ziehen, weil sie dort scheinbar nach irgendetwas suchen. Folglich muss es etwas zu entdecken geben; Dinge, die man aufspüren muss. In ihrem aktuellen Werk ist das die Unterwelt mit ihren Dämonen usw.

Damit war der Abend nach einem kurzen Dank an die Zuhörer schon wieder vorbei und es folgte nur noch das Signieren. Ich hatte mir das Buch zu diesem Zweck vorher schon in Berlin besorgt und mitgebracht.

Unglücklicherweise habe ich in diesem Bericht vermutlich nur knapp die Hälfte der interessanten Konversation zusammenfassen können, weil ihre Gedankengänge mitunter viel zu verzweigt waren um ihnen gleichzeitig zu folgen und sie mitzuschreiben. Ich kann euch deshalb nur empfehlen selbst einmal eine Lesung mit Jenny-Mai Nuyen zu besuchen, wenn sich euch die Gelegenheit dazu bieten sollte.

Jun  18

[Rezension] Der kleine Prinz


Titel: Der kleine Prinz
Autor: Antoine de Saint-Exupéry
Originaltitel: Le Petit Prince
Erstveröffentlichung: 1943
Übersetzer: Grete und Josef Leitgeb

Wissenswertes

Der kleine Prinz ist das bekannteste Werk des französischen Autors Antoine de Saint-Exupéry, das erstmals 1943 erschien und weltweit in über 140 Sprachen übersetzt wurde. Es wurde vom Autor selbst illustriert und inzwischen mehrfach verfilmt bzw. an Theatern aufgeführt. Jean-Pierre Davidts setzte die Geschichte als Hommage an Antoine de Saint-Exupéry mit seinem Buch Der kleine Prinz kehrt zurück 1997 sogar fort.

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Jun  14

[Rezension] Elias & Laia – Die Herrschaft der Masken


Titel: Elias & Laia – Die Herrschaft der Masken
Autorin: Sabaa Tahir
Originaltitel: An Ember in the Ashes
Erstveröffentlichung: 2015
Übersetzerin: Barbara Imgrund

Wissenswertes

Elias & Laia – Die Herrschaft der Masken ist der Debutroman der in London geborenen und in der kalifornischen Mojave-Wüste aufgewachsenen Autorin Sabaa Tahir. Sie arbeitete als Redakteurin bei der Washington Post als Berichte über den Nahen Osten sie zu dieser Geschichte inspirierten.

Elias & Laia – Die Herrschaft der Masken ist zudem der Auftakt zu einer Dilogie. Der zweite Band soll voraussichtlich im April 2016 auf Englisch erscheinen.

Paramount Pictures hat die Filmrechte an der Geschichte erworben.

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Jun  11

[Rezension] Looking for Hope


Titel: Looking for Hope
Autorin: Colleen Hoover
Originaltitel: Losing Hope
Erstveröffentlichung: 2013
Übersetzerin: Katarina Ganslandt

Wissenswertes

Looking for Hope ist der neueste (übersetzte) Roman der us-amerikanischen Bestseller-Autorin Colleen Hoover, die mehrere Jahre lang als Sozialarbeiterin tätig war, ehe sie mit dem Schreiben begann. Ihr Debut, Weil ich Layken liebe, hatte sie ursprünglich nur als Weihnachtsgeschenk für ihre Mutter geschrieben, es dann auf Grund der positiven Resonanz in ihrem Umfeld aber doch als eBook veröffentlicht und nur kurze Zeit später verkaufte sie bis zu zweihundert Exemplare am Tag, wodurch es schließlich sogar auf der Bestsellerliste der New York Times landete.

Looking for Hope ist zudem der zweite Teil einer Dilogie. Der erste Band erschien unter dem Titel Hope Forever im Herbst 2014 auf Deutsch.

Daneben gibt es noch eine Novelle mit dem Titel Finding Cinderella, die unter anderem von Skys bester Freundin Six handelt. Auch diese soll auf Deutsch bei dtv erscheinen.

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Jun  10

[Trailer] Mockingjay – Part 2


Gestern Nachmittag wurde endlich der Trailer zu einem Film veröffentlicht, auf den wir alle schon sehnlich warten: Mockingjay – Part 2, das Finale der The Hunger Games Reihe.

Ich für meinen Teil kann den Kinostart kaum noch erwarten. Der erste Teil hat mir überraschend gut gefallen, auch wenn er nicht ganz an Catching Fire heran kam. Jennifer Lawrence ist und bleibt eine großartige Katniss und auch die anderen Darsteller sind einfach fantastisch. Obwohl ich das Buch gelesen habe und den Ausgang somit schon kenne, bin ich sehr gespannt darauf, was uns in diesem letzten Film noch alles erwartet. Meine Erwartungen sind also entsprechend hoch, aber ich bin zuversichtlich, dass sie nicht enttäuscht werden.

Jun  09

[Trailer] The Martian


Im November kommt der Film in die Kinos und spätestens dieser Trailer hat mich davon überzeugt, dass ich den Film auch unbedingt schon im Kino sehen muss. Ich mag die meisten der Schauspieler, einschließlich Matt Damon, sehr gern und die Handlung klingt einfach unglaublich spannend und einzigartig. Es geht zur Abwechslung einmal weder darum die Mennscheit vor einer Katastrophe zu retten noch um den Kampf gegen Aliens. Stattdessen steht die Rettung eines einzelnen Mannes im Vordergrund.

Normalerweise gehöre ich zu den wenigen Menschen, die sich in der Regel erst den Film anschauen und danach erst das Buch dazu lesen. In diesem Fall bin ich mir allerdings nicht sicher, ob ich noch so lange warten kann, zumal sich das Buch schon auf meinem eReader befindet. Vielleicht mache ich dieses Mal also eine Ausnahme.

Jun  05

[Lesung] Mechthild Gläser


Am Freitag, 13. März 2015, lauschte ich im Rahmen der Leipziger Buchmesse der kurzen Lesung von Seraph-Preisträgerin Mechthild Gläser auf der Fantasy Leseinsel zu ihrem neuen Jugendbuch Die Buchspringer. Die Idee zu diesem Werk kam ihr als sie über das Lesen an sich nachdachte. Sie selbst liest ausgesprochen gern und würde das Handeln der Protagonisten oft gern beeinflussen. Deshalb hat sie sich irgendwann gefragt, was wohl passieren würde, wenn sie das tatsächlich könnte.

Nach einer kurzen Einführung in die Geschichte trug sie dann zunächst die Szene vor, in der Amy in Das Dschungelbuch springt, was deren erster derartiger Ausflug in die Literatur ist. Daraufhin springt sie, wie die Autorin erzählt, immer wieder in Bücher, weil sie ihr Glück kaum fassen kann. Doch es gelingt ihr natürlich nicht, wie es eigentlich von ihr erwartet wird, nicht in die jeweilige Handlung einzugreifen.

Als zweites folgte dann die Szene, in der Amy dem jungen Werther das zweite Mal begegnet. Zusammen mit ihm begibt sie sich später auf die Suche nach dem mysteriösen Dieb, der die Ideen aus den Büchern stiehlt und die Geschichten dadurch verändert bzw. gänzlich ruiniert.

Damit war die Lesung dann leider auch schon vorüber und es stand nur noch das Signieren an. Doch Mechthild Gläser ist es in jedem Fall gelungen meine Vorfreude auf ihre Geschichte noch einmal zu steigern, sodass das Buch garantiert nicht mehr allzu lange auf dem SuB verweilen wird.

Jun  02

[Rezension] Faule Hunde


Titel: Faule Hunde
Photograph: Hansi Trompka
Originaltitel: Faule Hunde
Erstveröffentlichung: 2015
Übersetzer: Originalsprache

Wissenswertes

Faule Hunde ist ein Bildband des deutschen Photographen Hansi Trompka, der bereits seit einem Jahrzehnt als Tierphotograph tätig ist und sich besonders auf das Ablichten von Haustieren spezialisiert hat, was vor allem an seiner Liebe zu den Vierbeinern liegt. Und daran, dass es in seiner Heimatstadt München eben wesentlich mehr Hunde und Katzen als Elefanten oder ähnliches gibt.


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