[Rezension] Despereaux

20. Februar 2010 | 22:20 | Gelesen

Titel: Despereaux – Von einem der auszog, das Fürchten zu verlernen
Autorin: Kate DiCamillo
Originaltitel: The Tale of Despereaux
Erstveröffentlichung: 2003
Übersetzerin: Sabine Ludwig


Wissenswertes

Despereaux ist ein Kinderbuch der preisgekrönten, amerikanischen Schriftstellerin Kate DiCamillo und handelt von einer Maus, die im Gegensatz zu allen anderen Mäusen mutig ist und die Bücher lieber liest als sie anzuknabbern. Leider können seine Artgenossen die Andersartigkeit von Despereaux nicht akzeptieren.

Einer der schönsten Sätze des Buches: Du musst wissen, lieber Leser, dass fast immer ein interessantes Schicksal auf denjenigen wartet, der anders ist als die anderen.

Mittlerweile wurde Despereaux adaptiert, wodurch ein wunderbarer und sehr charmanter Animationsfilm entstand.

Inhalt

Despereaux ist anders als andere Mäuse, schon von Geburt an. Bereits mit offenen Augen geboren und nicht daran interessiert pausenlos an Futter zu denken, scheint er sich nicht wie eine normale Maus verhalten zu können. Er sieht auch nicht aus wie eine normale Maus. Despereaux hat riesige Ohren ist aber ansonsten viel zu klein. Er hat nicht vor allem Angst, huscht nicht hin und her und versteckt sich auch nicht immerzu. Weder seine Eltern noch seine Geschwister können dies ändern. Als seine Schwester ihn dann mit in die Bibliothek nimmt um das leckere Papier zu kosten, findet Despereaux die Buchstaben und die Geschichte, die diese erzählen, wesentlich spannender.

Eines Tages nimmt er einen wunderbaren Klang war, dem er folgt, wodurch er schließlich bei der Prinzessin Erbse und dem König landet, der ihr ein Lied vorspielt. Auf Anhieb verliebt er sich in die Prinzessin und auch sie findet ihn putzig. Doch ihr Vater jagt Despereaux davon und hätte ihn vielleicht sogar getötet, denn Mäuse sind Nagetiere. Das macht sie leider zu Verwandten der Ratte und die sind im Schloss und im restlichen Königreich streng verboten. Schließlich war es damals eine Ratte, die den Tod seiner geliebten Königin verursacht hat.

Leider wird Despereaux bei seinem Besuch bei der Prinzessin gesehen und von seinem eigenen Bruder an den Mäuserat verraten. Dieser beschließt, dass Despereaux ins Verlies geschickt wird, weil er angeblich eine Gefahr für alle Mäuse im Schloss darstellt und offensichtlich nicht in der Lage ist, sein Verhalten anzupassen.

Eigentlich hätte Despereaux im Verlies von Ratten gefressen werden sollen, doch er hatte Glück und wird gerettet. So erfährt er von dem furchtbaren Plan der Ratte Roscuro, die sich an der Prinzessin rächen will. Nun macht Despereaux es sich zur Aufgabe seine geliebte Erbse zu retten, was für einen so kleinen Mäuserich aber alles andere als einfach ist.

Kritik

Despereaux ist ein wunderschönes Kinderbuch, das sich mit Sicherheit wunderbar zum Vorlesen eignet, vor allem auch wegen der eher kurzen Kapitel.

Der Schreibstil liest sich schon, wobei Kate DiCamillo immer wieder den Leser persönlich anspricht und dabei auch Fremdwörter einfließen lässt, die sie dem Leser dann meistens auch an einem Beispiel erklärt.

Ingesamt ist das Buch noch einmal in vier Bücher aufgeteilt. Die ersten drei erzählen die Geschichte je eines Charakters, die dann in dem vierten Buch wunderbar von der Autorin miteinander verbunden werden um so alles auf einen Nenner zu bringen.

Despereaux selbst ist ein sehr charmanter und sympathischer Charakter, den man einfach lieb gewinnen muss. Er ist nicht nur mutig, sondern hat auch noch ein sehr gutes Herz.

Fazit

Insgesamt ist die Geschichte von Kate DiCamillo ein wundervolles Kinderbuch, aus dem man auch noch etwas lernen kann.





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