Titel: Das mechanische MädchenAutorin: Marissa Meyer
Originaltitel: Glitches
Erstveröffentlichung: 2011
Übersetzerin: Astrid Becker
Wissenswertes
Das mechanische Mädchen ist eine zusätzliche Kurzgeschichte zu The Lunar Chronicles von Marissa Meyer. Sie ist einzeln als eBook erhältlich, sowohl auf Englisch, unter dem Titel Glitches, als auch auf Deutsch. Mit knapp zwanzig Seiten ist sie äußerst kurz, kostet dafür aber nur 0,99 Euro.
Inhalt
Kritik
Das mechanische Mädchen ist eine ganz nette Kurzgeschichte für Zwischendurch, die einem insgesamt aber kaum bis gar keine neuen Informationen liefert und daher nicht zwingend gelesen werden muss. Verpassen kann man hier jedenfalls nichts.
Interessant ist es zu erfahren, wie Cinder sich nach ihrem Erwachen als Cyborg gefühlt hat und wie sie sich langsam an die vielen Veränderungen gewöhnt. Verständlicherweise ist sie noch ein wenig unbeholfen und vor allem verschüchtert, denn es gibt nichts, was ihr vertraut ist. Sie weiß noch nicht, was es bedeutet, wenn das orange Licht in ihrem Sichtfeld aufleuchtet, oder wie sie verhindern kann, dass ihr Gehirn alles Unbekannte sofort recherchiert und ihr die entsprechenden Informationen liefert. Sie findet jedoch schnell heraus, dass es durchaus Vorteile haben kann ein Cyborg zu sein und erledigt sogar schon ihren erst Job als Mechanikerin indem sie Iko repariert.
Schön wäre es gewesen, wenn man Garan etwas besser kennen gelernt hätte, da er am Anfang von Wie Monde so silbern ja bereits seit mehreren Jahren tot ist. Er taucht zwar auf, bleibt allerdings sehr blass und undurchsichtig. Er nimmt Cinder auf und bittet Adri sich um sie zu kümmern, wofür man ihm dankbar ist, mehr erfährt man dann aber leider nicht über ihn oder seine Beweggründe.
Dass die kaltherzige Adri Cinder von Anfang an feindselig gegenüber stand und Cinder für sie als Cyborg nur ein Ding sowie eine zusätzliche Last ist, überrascht wenig. Sie hat keinerlei Mitgefühl für sie übrig, obwohl sie erst elf Jahre alt ist und niemanden mehr hat. Stattdessen ist sie sogar bemüht zu verhindern, dass ihre Töchter sich mit ihr anfreunden.
Pearl freut sich ebenso wenig über Cinder, doch Peony, die liebe süße Peony, schließt Cinder sofort ins Herz und betrachtet sie nicht nur als Menschen, sondern sogar als ihre Schwester und das scheinbar von Anfang an, egal was ihre Mutter sagt. Dafür kann man sie einfach nur lieben und es kommen einem die Tränen, wenn man daran denkt, dass Cinder ausgerechnet sie später verlieren musste.
Fazit







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