Beiträge mit dem Schlagwort 'Bianca Iosivoni'

Apr  20

[Neuheiten] Frühjahr 2017 – Lübbe

20. April 2017 | 23:35 | Erwartet

Akram El-Bahay: Die Bibliothek der flüsternden Schatten – Bücherstadt

Sam ist ein Dieb – aber mit einer List gelingt es ihm trotzdem, in die Palastwache von Mythia aufgenommen zu werden. Er träumt von einem neuen Leben, von großen Aufgaben. Vielleicht wird er gar als Wache des Weißen Königs eingesetzt? Doch statt des Königs soll er nur alte, staubige Bücher bewachen, in der riesigen Bibliothek unterhalb der Stadt. Wie langweilig! Sam kann nicht mal lesen. Bald jedoch erfährt er am eigenen Leib, dass die hallenden Bücherschluchten ebenso gefährliche wie fantastische Geheimnisse bergen …

Erscheinungstermin: August 2017

Abgesehen von dem großartigen Cover, hat es dieses Buch vor allem deshalb auf meine Wunschliste geschafft, weil Anne Rudolph (Lektorin bei Lübbe) auf der letzten LoveLetter Convention so davon geschwärmt hat, dass ich mich noch heute daran erinnere und beim Durchblättern der Vorschau sofort wusste, dass es sich um dieses Buch handeln muss, obwohl damals noch gar kein Titel feststand. Das muss doch etwas bedeuten.

Mary E. Pearson: Der Kuss der Lüge

Lia ist die älteste Tochter im Königshaus Morrighan. Gerade mal 17 Jahre alt, soll sie mit einem Prinzen verheiratet werden, den sie noch nie in ihrem Leben gesehen hat. Doch das Mädchen entscheidet sich, ihr bisheriges Leben hinter sich zu lassen. Sie flieht und heuert weit entfernt von zu Hause in einer Taverne an. Dort lernt sie zwei Männer kennen, die sofort ihre Aufmerksamkeit erregen. Was sie nicht weiß: Die beiden sind auf der Suche nach ihr. Einer wurde ausgesandt, um die Königstochter zu töten. Und der andere ist ausgerechnet jener Prinz, den sie heiraten sollte. Schnell fühlt Lia sich zu beiden hingezogen …

Erscheinungstermin: Februar 2017

Dieses Buch stand bereits im Original auf meiner Wunschliste, weshalb ich mich sehr darüber gefreut habe, dass der Verlag auch das Originalcover übernommen hat. Die Geschichte klingt unheimlich spannend und bisher konnte Mary E. Pearson mich mit ihren Büchern immer überzeugen.

Mary E. Pearson: Das Herz des Verräters

Seit Lia in den feindlichen Palast verschleppt wurde, muss sie um ihr Leben fürchten. Rafe ist zwar an ihrer Seite, aber hier kann auch er sie nicht mehr beschützen. Der Komizar von Venda will Lias Tod – und erst als Kaden ihm verrät, dass Lia die Gabe der Vorsehung besitzt, steigert das in den Augen des Feindes Lias Wert. Sie gewinnt Zeit – doch was sagt ihr der Blick in die Zukunft? Lia muss wichtige Entscheidungen treffen und einen Weg finden, um endlich ihrem Gefängnis zu entfliehen …

Erscheinungstermin: Mai 2017

Wenn mir der Auftakt zu dieser Tetralogie gefällt, muss ich wenigstens nicht lange auf die hoffentlich ebenso guten Fortsetzungen warten.

Renée Ahdieh: Rache und Rosenblüte

Shahrzad und Chalid haben sich gefunden. Und obwohl ihre Gefühle füreinander unverbrüchlich sind, lauert da immer noch der Fluch, der dem jungen Kalifen auferlegt wurde. Sie wissen beide, dass diese Last ihrer gemeinsamen Zukunft im Weg steht. Und so verlässt Shahrzad den Palast. Sie verlässt Chalid. Aber kann sie einen Weg finden, ihre große Liebe nicht zu verlieren? Und kann sie verhindern, dass noch mehr Unschuldige sterben?

Erscheinungstermin: März 2017

Der erste Band dieser Dilogie wartet leider, leider, leider noch ungelesen im Regal auf mich. Das wird sich aber hoffentlich bald ändern.

Kate Ling: Wir zwei in fremden Galaxien

Die 17-jährige Seren lebt seit ihrer Geburt auf der Ventura und steht kurz vor der Abschlussfeier ihres Schuljahrgangs. An diesem Tag wird nicht nur entschieden, in welchem Bereich des Raumschiffs sie in Zukunft arbeiten soll, vor allem wird bekanntgegeben, wer aus dem aktuellen Jahrgang zu ihrem Lebenspartner ausgewählt wurde. Doch Seren hat ein Problem, denn sie hat sich verliebt. Mit dem spanischstämmigen Domingo, kurz Dom, erlebt sie echte Gefühle, das Herzklopfen der ersten Liebe. Doch beide wissen, dass sie damit gegen alle Regeln verstoßen und nur heimlich zusammen sein können. Als sich für das junge Paar eine Möglichkeit ergibt, das Raumschiff zu verlassen, muss Seren sich entscheiden. Will sie die sicheren Räume der Ventura verlassen, ohne zu wissen, ob sie außerhalb überleben können? Aber was ist die Alternative?

Erscheinungstermin: Februar 2017

Ich muss gestehen, dass dieses Buch vor allem wegen des hübschen Covers meine Aufmerksamkeit erregen konnte. Die Geschichte hört sich aber auch gar nicht mal so schlecht an und ist zumindest einen Versuch wert.

Kerry Drewery: Marthas Widerstand

Martha ist des Mordes angeklagt und sitzt in der ersten von sieben Zellen. Sieben Tage lang stimmt das gesamte Volk darüber ab, ob sie freigesprochen oder in eine kleinere Zelle verlegt wird. Die siebte und letzte Zelle ist klaustrophobisch klein, und genauso klein sind Marthas Chancen auf einen Freispruch. Denn die Umfragen zeigen, dass der Großteil der Bevölkerung sie sterben sehen will.

Doch was wäre, wenn Martha genau darauf spekuliert. Um dem Volk zu zeigen, dass es nicht in einer perfekten Demokratie lebt, sondern von den Machthabern perfide manipuliert wird? Ein Katz-und-Maus-Spiel beginnt, bei dem viel mehr als ein einzelnes Menschenleben auf dem Spiel steht …

Erscheinungstermin: März 2017

Das Cover gefällt mir zwar auch sehr gut, hier hat mich aber vor allem der Klappentext angesprochen. Solche Geschichten finde ich immer ausgesprochen interessant, warum kann ich allerdings gar nicht so genau sagen.

Bianca Iosivoni: Der letzte erste Blick

Endlich frei! Emery Lance kann es nicht erwarten, ihr Studium in West Virginia zu beginnen. Niemand kennt hier ihre Geschichte. Niemand weiß, was zu Hause geschehen ist. Dafür ist sie auch bereit, in Kauf zu nehmen, dass die Situation im Wohnheim alles andere als ideal ist. Nicht nur treibt ihr Mitbewohner sie regelmäßig in den Wahnsinn – sein bester Freund Dylan Westbrook bringt ihr Herz mit einem einzigen Blick zum Rasen …

Erscheinungstermin: April 2017

Was auch immer geschieht war eines meiner Jahreshighlights des vergangenen Jahres, sodass ich es danach kaum noch erwarten konnte einen weiteren New Adult Roman der Autorin zu lesen. Dass dieses Buch aus wechselnden Perspektiven geschrieben ist, hat meine Vorfreude dann sogar noch einmal gesteigert. Und was soll ich sagen? Es liegt seit gestern nun sogar schon bereit und wird hoffentlich in den kommenden Tagen gleich begonnen.

Mona Kasten: Feel Again

Er sollte nur ein Projekt sein. Doch ihr Herz hat andere Pläne.

Unter normalen Umständen würde Sawyer einen Typ wie Isaac keines zweiten Blickes würdigen. Er ist zu nett, zu höflich, zu schüchtern – und damit das genaue Gegenteil von ihrem üblichen Beuteschema. Doch als sie mitbekommt, wie sich ein paar Mädchen über ihn lustig machen, kann sie nicht tatenlos zusehen. Kurzerhand tut sie so, als wäre sie sein Date, und küsst ihn leidenschaftlich. Isaac, der ziemlich überrumpelt ist, bittet sie daraufhin um Hilfe: Er will dringend seinen Ruf als Nerd loswerden. Die beiden schließen einen Deal: Sawyer macht aus Isaac einen Bad Boy und darf dafür seine Entwicklung als Fotoprojekt für ihr Studium festhalten. Doch aus dem Deal wird schnell mehr …

Erscheinungstermin: Mai 2017

Während mir Begin Again sehr gut gefallen hat, wartet Trust Again leider noch darauf von mir gelesen zu werden. Das wird aber bald nachgeholt und dann wird es sicher nicht allzu lange dauern bis auch Feel Again den Weg in mein Regal findet.

J. Lynn: Tempting Love – Homerun ins Glück

Baseball-Star Chad Gamble liebt Spielchen – auf und jenseits des Spielfelds. Doch als intime Fotos von Chad und einer hübschen Frau in der Presse auftauchen, setzt sein Manager ihm ein Ultimatum: Chad muss Bridget als seine Freundin ausgeben oder sein millionenschwerer Vertrag mit seinem Verein platzt ein für alle mal …

Erscheinungstermin: Mai 2017

Die Cover dieser Reihe finde ich nach wie vor ganz schrecklich und alles andere als ansehnlich, doch da sich hinter diesem Pseudonym bekanntermaßen Jennifer L. Armentrout verbirgt, wird mich das nicht daran hindern sie zu lesen.

Kylie Scott: Dirty, Sexy, Love

Wenn aus einer Online-Freundschaft plötzlich so viel mehr wird …

Joe Collins wollte eigentlich nur den Online-Dating-Account seines kleinen Bruders löschen, als er auf dem Profil von Alex Parks landet. Sie ist lustig, wunderschön, faszinierend – so ziemlich alles, was der attraktive Barkeeper in einer Frau sucht. Schnell entsteht zwischen den beiden eine intensive E-Mail-Freundschaft, die viel tiefer geht, als Joe je hätte ahnen können. Doch während sie online ihre dunkelsten Geheimnisse miteinander teilen, weiß Alex noch immer nicht, wer er wirklich ist …

Erscheinungstermin: Mai 2017

Auch hier wartet der erste Band noch darauf von mir gelesen zu werden. Bisher habe ich jedoch nur Gutes über dieses Buch gehört und bin somit sehr gespannt darauf.

Brittainy C. Cherry: Wie das Feuer zwischen uns

Jeder weiß, dass Logan Silverstone und Alyssa Walters nicht zusammenpassen. Sie sind viel zu unterschiedlich, führen völlig verschiedene Leben, und Logan ist einfach kein Umgang für eine Tochter aus gutem Hause. Logan weiß, dass er sich von Alyssa fernhalten sollte. Doch wenn sie zusammen sind, fühlt es sich an, als bliebe die Welt stehen, als sei nichts unmöglich. Alyssa ist alles für ihn, seine Liebe, sein höchstes Gut – bis ein Moment der Unachtsamkeit ihr Glück für immer zerstört, und Logan sich abwendet, als Alyssa ihn am dringendsten braucht …

Erscheinungstermin: Juli 2017

Verliebt in Mr. Daniels hatte mich zwar nicht umgehauen, konnte mich aber insgesamt gut unterhalten, weshalb ich der Autorin auf jeden Fall noch eine weitere Chance geben werde. Wenn mich nicht alles täuscht, befindet sich Wie die Luft zum Atmen auch schon auf meinem eReader und falls es mir gefällt, ist die Fortsetzung immerhin schon in Sicht.

Apr  16

[Wochenrückblick] 15. Kalenderwoche 2017

16. April 2017 | 23:58 | Rekapituliert


Ich lese immer noch Der schwarze Thron, bin inzwischen aber ziemlich weit gekommen. Mir fehlen nur noch etwas mehr als 100 Seiten, sodass ich das Buch hoffentlich in den nächsten Tagen beenden werde.


Seit Alisik wollte ich weitere Graphic Novels lesen und den Anfang macht nun Venedig von Jiro Taniguchi. Ich muss es zwar erst noch lesen, aber was ich beim ersten Durchblättern gesehen habe, hat mir schon einmal gut gefallen.


Der erste Teil ist gerade erst auf Blu-ray sowie DVD erschienen und schon gibt es erste Casting-News zur Fortsetzung von Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind: Jude Law wird darin den jungen Albus Dumbledore spielen.

Die Chaos Walking Trilogie von Patrick Ness wird gerade unter der Regie von Doug Liman mit Daisy Ridley in einer der Hauptrollen verfilmt.


Der wunderbare New Adult Roman Was auch immer geschieht von Bianca Iosivoni ist als eBook derzeit in allen Shops für nur 3,99 Euro zu haben.

Die ersten Neuheiten der RandomHouse Verlage sind nun auf deren Website gelistet:

Im Juli erscheint mit Die Diamantkrieger-Saga – Tashiras Bestimmung der dritte Band der Reihe von Bettina Belitz.

Im August folgt mit Die 100 – Rebellion der vierte Band der Serie von Kass Morgan, die inzwischen sehr erfolgreich als Serie adaptiert wurde.

Im September dürfen wir uns zum Beispiel auf den vierten Band der neuen Reihe von Julie Kagawa, Talon – Drachenblut, Amani – Verräterin des Throns, den zweiten Band der Reihe von Alwyn Hamilton, sowie Scherben der Dunkelheit, einen neuen Roman von Gesa Schwartz, freuen.

Im Oktober erscheinen mit FAYRA – Das Herz der Phönixtochter ein neues Buch von Nina Blazon und mit Frost wie Schatten der dritte Band der Trilogie von Sara Raasch. Hinzu kommen Herrscherin der tausend Sonnen, die Übersetzung von Empress of a Thousand Skies von Rhoda Belleza, sowie Iskari – Der Sturm naht, die Übersetzung von Iskari – The Last Namsara von Kristen Ciccarelli.

Im ersten Monat des nächsten Jahres geht es mit Fortsetzungen weiter: Jackaby – Die verschwundenen Knochen von William Ritter, Angelfall – Am Ende der Welt von Susan Ee und Das Zeichen des Sturms von Susan Dennard. Bei letzterem handelt es sich um die Fortsetzung zu Truthwitch bzw. Schwestern der Wahrheit, das im Januar unter dem Titel Das Zeichen der Wahrheit noch einmal neu aufgelegt wird.

Im März hört sich Magic Academy – Das erste Jahr von Rachel E. Carter ganz interessant an.

Und im April folgt schließlich ein neuer Roman von Morgan Matson: Ein Sommer auf gut Glück, die Übersetzung von The Unexpected Everything.

Jan  03

[Blogparade] Zum Jahresende 2016 …

03. Januar 2017 | 15:05 | Mitgemacht

Auch dieses Mal nehme ich wieder an der Blogparade von BuchSaiten teil, die in diesem Jahr von Die Liebe zu den Büchern organisiert wird, und stelle mich nun schon zum siebten Mal den fünf Fragen. Zu den meisten Fragen fallen mir wieder einige Bücher ein, doch auch in diesem Jahr habe ich mich dazu gezwungen mich auf jeweils nur einen Titel zu beschränken.

Welches war das Buch im letzten Jahr, von dem ich mir wenig versprochen habe, das mich dann aber positiv überrascht hat?

Wie jedes Jahr: Ich lese eigentlich keine Bücher, von denen ich mir wenig verspreche, daher beziehe ich mich vor allem auf den letzten Teil der Frage und weniger auf den ersten. Als ich Flawed begann, hatte ich mit einem guten Buch gerechnet, das mir gefallen würde. Ich hatte jedoch nicht erwartet, das mich das Buch sowie die Fortsetzung dermaßen umhauen würden, wie es dann tatsächlich der Fall war. Diese Dilogie ist einfach absolut genial und ich bin nach wie vor restlos begeistert. Beide Bände zählen zu den Highlights meines Jahres, daher hoffe ich sehr, dass Cecelia Ahern noch weitere Jugendbücher schreiben wird.

Welches war das Buch im letzten Jahr, von dem ich mir viel versprochen habe, das mich dann aber negativ überrascht hat?

Die größte Enttäuschung dieses Jahres war für mich zweifelsfrei der erste Band der Betwenn the Lines Reihe von Tammara Webber. Nach dem großartigen Easy hatte ich mit einem ähnlich guten Buch gerechnet, bekommen habe ich das aber leider nicht. Der Protagonist war unausstehlich mit seiner Arroganz sowie seiner Selbstsucht. Es ist mir immer noch schleierhaft, was man an dem Typ mögen soll. Ich konnte jedenfalls keine einzige liebenswerte Eigenschaft an ihm entdecken. Sehr, sehr schade.

Welches war eure persönliche Autoren-Neuentdeckung im letzten Jahr und warum?

Ich habe das Buch und die Autorin schon gefühlte tausendmal gelobt, doch auch an dieser Stelle möchte ich wieder Bianca Iosivoni nennen, die mit Was auch immer geschieht eines meiner Jahreshighlights geschrieben hat. New Adult gehört inzwischen schon lange zu meinen Lieblingsgenres und ich lese einige Bücher daraus, dennoch stach ihr Roman meiner Meinung nach aus der Masse heraus – und das überaus positiv. Es kommt selten vor, dass ich mich Monate später noch so gut an die Handlung und die Figuren erinnern kann. Ich freue mich deshalb schon sehr auf ihren nächsten New Adult Roman, der zum Glück schon in diesem Jahr erscheint.

Welches war euer Lieblings-Cover im letzten Jahr und warum?

Diese Frage zu beantworten fällt mir immer besonders schwer, denn es gibt so viele tolle Cover. Entschieden habe ich mich letztendlich für Dark Elements – Eiskalte Sehnsucht, weil ich die Neugestaltung der ganzen Serie unheimlich gelungen finde und der zweite Band mir optisch am besten gefällt. Obwohl ich kein Pink/Rosa mag, gefällt mir die Farbe sehr gut und Bambi ist ein echter Hingucker. Schon allein wegen des Covers wollte ich das Buch unbedingt im Regal haben (statt nur auf dem eReader). Es ist also definitiv eines meiner Lieblingscover.

Welches Buch wollt ihr unbedingt in 2016 lesen und warum?

Zu dieser Frage würden mir etliche Bücher einfallen, vor allem natürlich kommende Neuerscheinungen, doch spontan kam mir als erstes ein Buch in den Sinn, das bereits erschienen ist: Zorn & Morgenröte. Dieses Buch wollte ich schon das ganze vergangene Jahr über lesen und habe es auch längst im Regal, ich bin nur leider nicht dazu gekommen es auch tatsächlich zu lesen. Das soll sich in den kommenden Monaten unbedingt ändern, schließlich klingt der Klappentext total interessat. Außerdem habe ich bisher fast nur Gutes darüber gehört und die Fortsetzung lässt ebenfalls nicht mehr lange auf sich warten.

Dez  27

[Top Ten Tuesday] Best Books Of 2016

27. Dezember 2016 | 21:35 | Mitgemacht

Der letzte Top Ten Tuesday ist eindeutig viel zu lange her, beinahe ein ganzes Jahr, um genau zu sein, doch – besser spät als nie – kurz vor Jahresende möchte ich wieder mitmachen und euch die besten Bücher des vergangenen Jahres vorstellen. Meine aktuelle Lektüre – Elias & Laia – Eine Fackel im Dunkel der Nacht – habe ich allerdings noch nicht beendet und kann sie daher leider nicht berücksichtigen. Außerdem habe ich ein bisschen gemogelt und mehrere Teile einer Serie einfach mal zu einem Punkt zusammengefasst, weil ich mich einfach nicht zwischen ihnen entscheiden konnte. ^^’

Aus dem Contemporary Genre haben mir die beiden Liebesromane Love and Confess von Colleen Hoover und Was auch immer geschieht von Bianca Iosivoni, Royal Wedding Disaster von Meg Cabot sowie der Manga Daisy aus Fukushima von Reiko Momochi am besten gefallen. Die Geschichten von Owen und Auburn bzw. Callie und Keith haben mich unheimlich berührt und sind mir sehr positiv im Gedächtnis geblieben. Daisy aus Fukushima war ebenfalls eine sehr emotionale Geschichte, die zum Nachdenken anregt und die ich daher jedem wirklich nur ans Herz legen kann. Royal Wedding Disaster war dagegen vor allem amüsant und eine richtige Wohlfühllektüre für mich.

Zu meiner eigenen Überraschung habe ich tatsächlich alle drei Bände der Dark Elements Trilogie in diesem Jahr gelesen und alle drei Teile haben mir außerordentlich gut gefallen. Ich mochte die Protagonistin Layla sehr und Roth zählt nun definitiv zu meinen absoluten Lieblingscharakteren. Unbedingt lesen!

Mit diesen vier Büchern habe ich in diesem Jahr drei wundervolle Serien beendet, die mich alle auf ihre Art begeistern konnten. Wobei die Reihe von Victoria Scott mit dem zweiten Band ja eigentlich noch nicht wirklich abgeschlossen ist. Es sieht nur leider nicht danach aus als würde der dritte Teil in absehbarer Zeit erscheinen, wenn überhaupt. Alle drei Autorinnen hatten aber ganz wundervolle Ideen und ich freue mich bei jeder von ihnen schon jetzt auf ihre nächsten Werke.

Das Licht von Aurora hat mir zum Jahresanfang große Freude bereitet und wenn die Serie nicht in den USA abgebrochen worden wäre – mit einem fiesen Cliffhanger am Ende des zweiten Bandes – hätte ich die Fortsetzung längst gelesen. Inzwischen bin ich nicht sicher, ob ich weiterlesen möchte, wenn ich vielleicht nie erfahre, wie die Geschichte endet. Dennoch hat mir der Auftakt außerordentlich gut gefallen. Zum Jahresende war es hingegen Cecelia Ahern, die mich mit ihrem Jugendbuchdebut einfach umgehauen hat. Flawed und Perfect sind großartig! An diese Dilogie werde ich mich sicher noch lange erinnern und ich hoffe sehr, dass die Autorin noch weitere Jugendbücher schreiben wird.

Nov  13

[Wochenrückblick] 45. Kalenderwoche 2016

13. November 2016 | 23:02 | Rekapituliert


Am Montag habe ich mir endlich die Zeit genommen Flawed zu beenden und das Buch ist einfach großartig. Zum Glück erscheint die Fortsetzung schon in der kommenden Woche! | In der Zwischenzeit habe ich mir einen New Adult Roman geschnappt, den ich schon lange lesen wollte: Verliebt in Mr. Daniels. Ich bin gespannt, bisher gefällt er mir schon mal ganz gut.


Bis auf die letzten drei Bücher sind das die digitalen Leseexemplare der letzten vier oder fünf Wochen. Besonders gespannt bin ich davon auf Crazy, sexy, love. Der Klappentext hatte mich schon auf der diesjährigen LoveLetter Convention total angesprochen. | Den Bildband zu Das geheime Leben der Bäume habe ich relativ spontan bestellt, weil ich die Bilder sehr schön finde und schon eine ganze Weile neugierig auf das Buch bin. Die Fortsetzung zu Elias & Laia habe ich mir auf Arbeit natürlich sofort geschnappt, sobald wir das Buch vorrätig hatten. Ich kann es nämlich kaum noch erwarten endlich zu erfahren wie diese spannende Geschichte weiter geht. Das Buch wird also definitiv auch sehr bald gelesen!


In der kommenden Woche startet endlich Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind in den deutschen Kinos!


Im April 2017 erscheint bei LYX unter dem Titel Der letzte erste Blick ein neuer New Adult Roman von Bianca Iosivoni.

Feel Again von Mona Kasten erscheint im Mai 2017 und handelt von Sawyer.

Die Fortsetzung zu Zorn und Morgenröte von Renée Ahdieh erscheint im März 2017 unter dem Titel Rache und Rosenblüte.

Bastei Lübbe hat die Rechte an The Kiss of Deception von Mary E. Pearson erworben. Der erste Teil erscheint unter dem Titel Der Kuss der Lüge bereits im Februar 2017 auf Deutsch. Der zweite Band, Das Herz des Verräters, soll dann im Mai 2017 folgen.

Auch Piper hat inzwischen die ersten Titel aus dem kommenden Programm veröffentlicht, mit dabei sind unter anderem: Scorched von Jennifer L. Armentrout (April 2017), Naris – Das Schicksal der Sterne von Lucy Hounsom (Mai 2017), The Score – Mitten ins Herz von Elle Kennedy (Juni 2017) und Beautiful Funeral von Jamie McGuire (August 2017).

Bittersweet hat auf Facebook das Cover zu Goldener Käfig, dem dritten Band der Serie von Victoria Aveyard, der im Sommer 2017 erscheint, enthüllt.

Sep  02

[Rezension] Was auch immer geschieht

02. September 2016 | 23:55 | Gelesen

Titel: Was auch immer geschieht
Autorin: Bianca Iosivoni
Originaltitel: Was auch immer geschieht
Erstveröffentlichung: 2016
Übersetzer: Originalsprache

Wissenswertes

Was auch immer geschieht ist ein New Adult Roman der deutschen Autorin Bianca Iosivoni, die Sozialwissenschaft studierte und mehrere Jahre in einer Online-Redaktion arbeitete, aber schon immer von Geschichten fasziniert war. Als Jugendliche begann sie zu schreiben – und kann nun nicht mehr damit aufhören.

(Mehr…)

Aug  07

[Wochenrückblick] 31. Kalenderwoche 2016

07. August 2016 | 23:45 | Rekapituliert


Was auch immer geschieht von Bianca Iosivoni habe ich im Laufe der Woche beendet und insgesamt hat es mir ausgesprochen gut gefallen, vor allem die Geschichte und die Charaktere. Ich freue mich schon sehr auf weitere New Adult Bücher der Autorin. Ein neues Buch habe ich aus Zeitgründen bisher noch nicht angefangen.


Den dritten Band der Dark Elements Trilogie kann ich natürlich kaum noch erwarten und werde ihn daher als nächstes lesen. Auf To all the Boys I’ve loved before bin ich aber auch sehr gespannt. Moby Dick habe ich spontan wegen der schönen Gestaltung bestellt und es ist in echt sogar noch viel schöner als auf den Bildern – es hat einen silbernen Buchschnitt! Summer Days & Summer Nights war ein Spontankauf wegen der vielen tollen Autoren, die Geschichten dazu beigesteuert haben. Zurück ins Leben geliebt durfte zusätzlich zum eBook nun noch als Taschenbuch in mein Regal anziehen – vielen Dank, liebe Katha! :) Harry Potter and the Cursed Child war natürlich ein Pflichtkauf und wird garantiert auch sehr bald gelesen. Die Form stört mich auch weniger als ich befürchtet hatte. Sieben Minuten nach Mitternacht war ein lang ersehntes Schnäppchen – der Ladenpreis der gebundenen Ausgabe wurde aufgehoben – und konnte mich mit den Illustrationen bereits begeistern. Umso mehr freue ich mich schon darauf es zu lesen. Mit O Schleck! hat mal wieder einer dieser schönen Hunde-Bildbände, dir mir so gut gefallen, seinen Weg zu mir gefunden.

Und das sind nun endlich die digitalen Leseexemplare der letzten vier oder fünf Wochen. ^^’


Lionsgate hat sich nun endlich zu den Gerüchten um den letzten Teil der Divergent Reihe geäußert. Statt eines abschließenden TV-Films planen sie eine ganze Staffel mit 10-13 Episoden, die dann später weitere Staffeln (mit anderen Charakteren) haben soll.

Außerdem wurde ein erster Trailer zur Verfilmung von Maximum Ride, basierend auf den Romanen von James Patterson, veröffentlicht.


2017 erscheinen zwei weitere New Adult Romane von Bianca Iosivoni bei Egmont LYX.

Jul  31

[Wochenrückblick] 30. Kalenderwoche 2016

31. Juli 2016 | 23:40 | Rekapituliert


Im Rahmen einer Leserunde lese ich gerade Was auch immer geschieht von Bianca Iosivoni, das mir bisher richtig gut gefällt. Ich bin schon sehr gespannt darauf zu erfahren wie die Geschichte um Keith und Callie endet.

Zeige ich euch in der nächsten Woche, versprochen. ^^’


Es gibt einen neuen Teaser zur lang ersehnten vierten Staffel von Sherlock.


Cornelia Funke hat auf Facebook diese wunderschönen neuen Reckless Cover gepostet, die zum Erscheinen des vierten Bandes, der für 2018 in Planung ist, auch in Deutschland veröffentlicht werden sollen, zusammen mit einer überarbeiteten Version des ersten Teils.

Apr  19

[Convention] LoveLetter Convention 2015

19. April 2016 | 23:50 | Erlebt

Am 2. und 3. Mai 2015 habe ich erstmals die inzwischen jährlich stattfindende LoveLetter Convention in Berlin besucht und dabei viele, interessante Autoren kennengelernt sowie neue Autoren für mich entdeckt. Ich habe mich an beiden Tagen des Wochenendes von früh bis spät auf dem Gelände aufgehalten um zahlreiche der angebotenen Veranstaltungen zu besuchen. Manchmal fiel mir die Entscheidung sogar richtig schwer, weil gleich mehrere ansprechende Themen parallel diskutiert wurden oder diverse Lesungen gleichzeitig stattfanden.

Der Samstag begann für mich mit der Verlagspräsentation von mira. Julius Arens und seine Kollegen berichteten uns von der Umbenennung des Verlages in Harper Collins Germany, der damit verbundenen Erweiterung des Programms und stellten uns einige Titel aus dem kommenden Programm vor. Im Laufe der Stunde konnte man natürlich auch allgemeine Fragen zum Verlag loswerden und die Mitarbeiter nach Lust und Laune ausfragen. Ich hatte mir einige Titel notiert, spare mir aber jetzt die Auflistung, da das neue Programm mittlerweile ohnehin auf der Website des Verlags einsehbar ist.

Im Anschluss besuchte ich das Panel Romantik ohne Regeln!? – Was darf ein Liebesroman?, bei dem verschiedene Themen besprochen wurden. Muss es unbedingt ein Happy End geben? Wie jung sollten die Protagonisten sein? Dürfen die Hauptfiguren vielleicht mal etwas älter sein? Auf der Bühne diskutierten die Autorinnen Andrea Hackenberg, Julia Hanel und Frieda Lamberti sowie die Verlagsmitarbeiterinnen Anna-Lisa Hollerbach (Blanvalet), Ruza Kelava (LYX) und Anne Rudolph (Bastei Lübbe). Das Publikum durfte jedoch ebenfalls seine Meinung dazu äußern und wurde auch aktiv dazu aufgefordert.

Im Mittelpunkt stand dabei unter anderem der Sex in Liebesromanen. Wie viel Sex darf enthalten sein? Wie ausführlich sollte er beschrieben sein? Welche Wörter darf oder sollte man nicht verwenden? Auf die meisten Fragen gab es natürlich keine eindeutige Antwort, weil es unter anderem vom (Sub)Genre abhängig ist. Viel ist im Wandel, Figuren und Sexszenen werden heute anders dargestellt als früher und Gay Romance wird inzwischen sogar von großen Verlagen veröffentlicht. Außerdem wird es immer schwieriger eine Grenze zwischen klassischen Liebesromanen und zeitgenössischer Frauenliteratur zu ziehen. Andrea Hackenberg gab ferner zu, dass es ihr peinlich sei Sexszenen zu schreiben, da die eigene Mutter oder Tochter sie später einmal lesen könnten.

Um 11 Uhr nahm ich an dem Round Table zum Thema Jobs in der Verlagsbranche mit Thomas Schmitz-Grebing (mira), Anna-Lisa Hollerbach (Blanvalet), Patricia Keßler (Droemer Knaur) und Verena Wälscher (Piper) teil, die in ihrem jeweiligen Verlag alle in unterschiedlichen Abteilungen tätig sind. Zuerst stellten sie sich alle vor und beschrieben kurz ihre Tätigkeit im Verlag, danach beantworteten sie die Fragen der Zuhörer.

Wer in einem Verlag arbeiten möchte, sollte viel Leidenschaft und Durchhaltevermögen mitbringen, denn es dauert mitunter sehr lange einen Job zu finden. Der klassische Einstieg ist nach wie das Volontariat, weshalb man sich am besten auf diese bewerben sollte. Ein klassisches Profil für DEN Verlagsmitarbeiter gibt es allerdings nicht und die meisten Verlage sind auch ziemlich offen für Quereinsteiger. Für das Lektorat ist ein geisteswissenschaftliches Studium von Vorteil, jedoch kein Muss. Für den Vertrieb muss man offen auf anderen Menschen zugehen und gut verkaufen können. Des Weiteren sollte man nichts dagegen haben viel auf Reisen zu sein. Auf jeden Fall sollte man, egal in welcher Abteilung man gern arbeiten möchte, Bücher lieben.

Vor der Mittagspause gesellte ich mich noch zu dem Round Table mit dem Thema Contemporary Romance mit den Autorinnen Sarah Harvey, Susan Mallery, Susan Elizabeth Phillips und Nancy Warren, der sich als ausgesprochen amüsante Veranstaltung entpuppte. Nachdem die Autorinnen sich und ihre Bücher kurz vorgestellt hatten, löcherten vor allem sie das Publikum mit Fragen anstatt umgekehrt. Susan Elizabeth Phillips wollte von uns wissen, ob wir Historical Romance mögen, ob wir es mehr mögen als Contemporary Romance, was wir von einem männlichen Helden erwarten und was wir nur an Paranormal Romance finden. Letzteres scheint sie nämlich überhaupt nicht zu mögen. Es war wirklich lustig!

Dann ging es wieder um Sex in Büchern. Susan Elizabeth Phillips hätte gern mehr Sex in Büchern. Susan Mallery „can’t write sex in her parent’s house“, weshalb sie bei Besuchen stets auf andere Szenen ausweichen muss. Sarah Harvey muss beim Schreiben von Sexszenen immer lachen, obwohl sie ihre Leser damit eigentlich nicht zum Lachen bringen will. Dafür liebt sie, wie sie uns nebenbei mitteilte, das deutsche Wort „Kopfkino“. Susan Mallery berichtete schließlich noch, dass sie ihre Romane vorher immer sehr detailliert ausarbeitet und ausführliche Steckbriefe für jede einzelne Figur anlegt. Diese ganzen Informationen füllen inzwischen wohl sogar mehrere dicke Hefter.

Nach dem Mittagessen ging es für mich mit dem Panel Social Media und die neue Nähe zum Autor – Fluch oder Segen? mit Emily Bold, Susanna Ernst, Sandra Henke, Bianca Iosivoni und Sebastian Rothfuss (Blanvalet) weiter. Zum Auftakt wurden die Autorinnen gefragt, welche Portale sie benutzen, was natürlich alle unterschiedlich beantworteten, danach ging es um das (negative) Feedback. Die meisten von ihnen hätten bisher kaum schlechte Erfahrungen gemacht und sehen die Nähe zum Leser, mit dem sie gern kommunizieren, daher vor allem als Vorteil. Emily Bold würde sich hingegen wünschen, dass mehr Facebook Follower ab und zu auch ihren Blog besuchen.

Um 15 Uhr besuchte ich dann den Workshop Cover-Design – Mehr als nur eine schöne Hülle mit Julius Arens, Thomas Schmitz-Grebing und Daniela Peter von mira, die uns in den Prozess der Coverentstehung einweihten. Nach dem Lesen findet zunächst ein Briefing statt, bei dem Redaktion und Lektorat überlegen, was auf das Cover eines bestimmten Buches kommen könnte und machen Vorschläge zu Stimmung, Figuren (Aussehen), usw. Der Autor darf sich in der Regel ebenfalls zum Cover äußern und Ideen vorschlagen. Vor allem das Genre soll möglichst schon durch das Cover vermittelt werden.

Später findet dann eine Titel-Cover-Konferenz statt, an der die Redaktion, der Vertrieb (ihm stehen die Buchhändler und nicht die Leser gegenüber) und Graphiker teilnehmen. Letztere sollen Umsetzungsideen für die thematischen Vorschläge beisteuern, also wie man dieses oder jenes darstellen könnte. Bei Wenn Ozeane weinen von Ben Bennett gab es zum Beispiel etliche Entwürfe vom Graphiker mit unterschiedlichen Schwerpunkten (Titel, Autor, Bild, Typographie, Farbe etc.). Die verschiedenen Ansätze werden dann in einer Diskussion gegen einander abgewogen. Bis zum endgültigen Cover ändern sich oftmals noch viele Einzelheiten. Nach der internen Absprache wir das fertige Cover dann dem Autor präsentiert.

Dieser Prozess dauert durchschnittlich vier bis sechs Wochen pro Cover. Wenn der Autor oder der Buchhandel ein Cover rigoros ablehnen, setzt der Verlag durchaus auch noch einmal komplett neu an. Wenn sie besonders gut gefallen, werden manchmal die Originale übernommen, das kommt bei mira aber eher selten vor. Warum die Originalcover nicht öfter beibehalten werden, beruht dabei auf verschiedenen Aspekten. Zum einen spielen finanzielle Gründe eine Rolle oder dass man die Rechte an dem Cover nicht bekommt, zum anderen ist das Team häufig der Ansicht, dass das Original auf dem deutschen Markt nicht funktionieren würde.

Im Anschluss an den Workshop gönnte ich mir eine kurze Verschnaufpause, in der mir Julius Arens schließlich einen ersten Blick in das neue YA! Programm gewährte, in dem einige interessante Titel vertreten sind. Danach machte ich mich auf den Weg zu der Lesung von Sarah Harvey, die vor dem Raum schon auf ihren Einsatz wartete. Dadurch ergab sich die Gelegenheit ein paar Minuten persönlich mit der sympathischen Autorin zu plaudern, die eine wirklich witzige Person ist.

Gelesen wurde nach einer kurzen Beschreibung des Inhalts letztlich auf Deutsch statt auf Englisch aus Gib Pfötchen!, weil Adriana Popescu und Anne Freytag/Anne Sonntag das wohl am Abend zuvor im Spaß angeboten hatten, Sarah Harvey dieses Angebot allerdings sofort annahm. Das Ganze war ausgesprochen amüsant, da es eher spontan und unprofessionell ablief, was seinen ganz eigenen Charme hatte, zumal jeder ständig irgendwelche Kommentare einstreute. Leider war die Lesung viel zu schnell vorbei, doch wir konnten Sarah Harvey am Ende noch dazu nötigen ebenfalls eine Seite auf Deutsch vorzulesen, bei der ich persönlich kein einziges Wort verstand. *lol*

Zum Abschluss des Tages wohnte ich der Lesung von Natasha Boyd bei, die ihren Protagonisten Jack Eversea im Schlepptau hatte. Die Autorin, die sehr sympathisch wirkte, gestand sehr aufgeregt zu sein, weil ihr Roman in der kommenden Woche endlich erscheinen würde und sie gespannt auf die Reaktionen sei. Daraufhin trug sie zuerst selbst eine Szene auf Englisch vor, ehe dann Jack Eversea mit einem Kapitel auf Deutsch fortfuhr. Danach ging die Lesung in ein lockeres Gespräch über das Buch und die Protagonisten über.

Am Sonntag begann die Convention für mich mit dem Round Table zum Thema New Adult mit Anne Rudolph (Bastei Lübbe), Erin McCarthy, Stefanie Bubley (LYX), Julia Stolz (Piper), Eliana Wurzer (feelings) und Freya Gehrke (Übersetzerin). Sie sprachen darüber, was New Adult ausmacht und wie dieses Genre entstanden ist. Die Bücher handeln stets von einer Zeit der „Firsts“, also der ersten Male: die erste richtige Beziehung, College, der erste Job, die erste eigene Wohnung, usw. Man kann zum ersten Mal ohne elterliche Aufsicht eigene Entscheidungen treffen. Das alles liegt zwischen den Erfahrungen von Jugendlichen und denen von „richtigen“ Erwachsenen, die bereits einen festen Job und eine Familie gegründet haben. Eigentlich ist es daher erstaunlich, dass es solche Bücher nicht schon viel früher gegeben hat. Im Moment ist das Genre vor allem wegen der großen Nachfrage so erfolgreich, weshalb Indie Autoren in diesem Bereich so gefördert werden.

Erin McCarthy hatte für ihre True Reihe zuerst die Brüder im Kopf und hat dann überlegt, welche Mädchen zu ihnen passen und sich auf sie einlassen würden. Ihrer Ansicht nach gibt es in solchen Büchern auch keine absoluten No-Gos. Die Sexszenen sind nur oft schwierig zu übersetzen, da der Grad zwischen direkt und vulgär sehr schmal ist und insbesondere die Verlage oft Angst vor zu expliziten Ausdrücken haben.

Um 10 Uhr begab ich mich dann zur Verlagspräsentation von Blanvalet, die, anders als die Präsentation am Vortag, vor allem aus Fragen aus dem Publikum bestand, was ich sehr spannend fand. So erfuhren wir zum Beispiel, dass Blanvalet die Rechte an dem neuen Roman von J.K. Rowling schon erwarb, bevor sie wussten, wer sich tatsächlich hinter dem Pseudonym verbirgt. Es kann auch immer mal passieren, dass man einen späteren Bestseller ablehnt, wobei der Erfolg eines Buches wiederum vom Verlag abhängig sein kann. Ich persönlich fragte natürlich sofort nach einer möglichen Übersetzung von Royal Wedding, über die man nach Aussage der Lektorin wohl zumindest nachdenkt.

Neben Mitarbeitern des Verlags waren zudem die zwei Autorinnen Julia Bähr und Dorothea Böhme anwesend, die zwischendurch ebenfalls Fragen beantworteten. Letztere könne sich beispielsweise überhaupt nicht vorstellen zu zweit, also als Autoren-Duo, ein Buch zu schreiben. Kritik kann sie generell aber schon vertragen, die Hinweise vom Lektorat nimmt sie also dankbar an.

Das Bieten auf bestimmte Titel verläuft ähnlich wie bei Auktionen auf ebay und oftmals werden auch die Summen der verschiedenen Bieter genannt, sodass man sein Angebot nicht blind abgeben muss. Autoren entscheiden sich jedoch nicht immer zwingend für den Verlag, der das höchste Gebot abgegeben hat, sondern manchmal einfach für den, der ihnen das beste Gefühl vermittelt oder von dessen Mitarbeitern sie sich verstanden fühlen. Lizenzen zu Folgebänden werden beim Kauf eines Buches meistens gleich mit erworben.

Als Lektor muss man beispielsweise selbst in einer „Leseflaute“ weitermachen und sich zusammenreißen, weil das Lesen eben zum Job gehört. Man muss aber nicht jede Woche ein tolles Manuskript entdecken. Außerdem muss man als Lektor zwischen dem persönlichen Geschmack und der neutralen Beurteilung, ob das Buch viele Leser finden wird, unterscheiden können. Ob sie ein Buch kürzen dürfen, müssen sie vorher ausdrücklich anfragen, doch drastische Kürzungen nehmen sie generell eher selten vor.

Für das Lektorat ist es einfacher Manuskripte über eine Agentur zu beziehen als sie direkt von den Autoren zu erhalten. Die Manuskripte wurden dann schon einmal geprüft/gefiltert und eine Agentur kann für den Autor selbst zudem viel besser verhandeln. Des Weiteren ist es generell leichter mit ausländischen Lizenzen zu arbeiten, da die Autoren einem dann weniger reinreden und sich einfach über die Übersetzung freuen. Mehr Spaß macht die Arbeit aber mit deutschen Autoren, weil diese zum Beispiel in Bezug auf Cover und Klappentext mehr eingebunden werden.
Die Arbeit des Lektorats besteht heute vielmehr aus Projektmanagement als aus der bloßen Arbeit am Text, das machen meist externe Lektoren. Ferner gibt eine Unter- sowie eine Obergrenze in Bezug auf die Anzahl der Bücher für das nächste Programm. Es sind immer genug Manuskripte vorhanden um die festen Programmplätze zu füllen, das Programm soll jedoch vor allem ausgewogen sein. Es sollen also nicht alle neuen Thriller innerhalb eines Monats erscheinen.

Die Presseabteilung wurde dann nach dem Unterschied zwischen Bloggern und klassischen Journalisten gefragt. Die Arbeit mit Bloggern sei zum Beispiel viel fruchtbarer, da sie ein erhaltenes Buch in der Regel auch rezensieren. Manche Journalisten bekommen dagegen das ganze Verlagsprogramm, rezensieren aber vielleicht gerade einmal einen Titel davon. Überdies seien sie sehr unzuverlässig, denn Zusagen oder Absprachen werden häufig nicht eingehalten. Blogger haben darüber hinaus einen besseren Zugang zum Leser, weil sie ihm viel näher stehen. Die Menge an Bloggern sei inzwischen allerdings fast unüberschaubar.

Im Anschluss an diesen interessanten Überblick, ging ich zum Round Table Category Romance – Monatliches Liebesglück mit Erin McCarthy, Nancy Warren, Annie West, Joanne Grant (Harlequin) und Claudia Wuttke (mira). Erin McCarthy und Annie West starten bei ihren Geschichten immer zuerst mit den Figuren und entwickeln die Story dann um sie herum. Die Charaktere sind es schließlich, die ein Buch einzigartig machen, selbst wenn einzelne Handlungselemente bereits bekannt sind oder sich wiederholen. Jede Autorin hat jedoch einen völlig anderen Arbeitsprozess, zum Beispiel wie ausführlich die Handlung vorher ausgearbeitet wird oder ob überhaupt. Die Lektoren können dabei Mut zusprechen oder beim Brainstorming helfen.

Inspiration kommt nach ihrer Angabe überall her, manchmal reichen schon ein gehörter Satz oder eine erblickte Szene; die Person, die neben einem im Flugzeug sitzt und mit der man ins Gespräch kommt, kann einen ebenso inspirieren und manche Ideen kommen sogar unter der Dusche.
Die Intention hinter Liebesgeschichten ist stets die Hoffnung zu vermitteln, dass nach schlechten Zeiten wieder gute kommen und vielleicht schon morgen alles besser sein wird. Sie ermöglichen eine kurze Flucht aus der realen Welt und all ihren Problemen. Die anwesende Lektorin fühlt sich nach eigener Aussage geehrt am Romance Business beteiligt zu sein, weil diese Bücher den Lesern so viel Freude bereiten und für ein gutes Gefühl sorgen.

Danach besuchte ich die beiden halbstündigen Lesungen von Britta Sabbag und Petra Hülsmann. Erstere stellte ihr neues Jugendbuch Herzriss vor, fasste vor dem Lesen aber zunächst kurz die Handlung des Vorgängers Stolperherz zusammen. Hauptfigur und Handlung enthalten viel von der eigenen Jugend der Autorin, doch insgesamt ist die Geschichte nicht autobiographisch. Sunny hat ihre eigene Geschichte, es gibt eben nur ein paar Parallelen zum Leben von Britta Sabbag. Dann trug sie zwei kurze Szenen aus dem Roman vor, wobei sie zwischendurch immer wieder lustige, persönliche Anekdoten dazu einstreute.

Anschließend las Petra Hülsmann aus ihrem Debutroman Hummeln im Herzen, nachdem auch sie kurz erzählte, worum es in dem Buch eigentlich geht. Dafür wählte sie ein sehr witziges Gespräch zwischen ihrer Protagonistin Lena und deren Mitbewohner Ben aus.

Nach der Mittagspause nahm ich dann an den Blind Dates in der Cafeteria teil, unter denen ich mir vorher nichts so richtig vorstellen konnte. Im Endeffekt handelte es sich dabei um kurze Gesprächsrunden mit verschiedenen, unbekannten – im Sinne von unangekündigten – Autoren, die wie beim Speed Dating alle paar Minuten die Tische wechselten. Innerhalb einer Stunde lernte man so sechs verschiedene Autorinnen und gegebenenfalls deren Bücher etwas besser kennen, wobei an meinem/unserem Tisch einfach grundsätzlich viel über Bücher gesprochen und diskutiert wurde. Alle Autorinnen, die dabei an unseren Tisch kamen, bekomme ich leider nicht mehr zusammen, ich erinnere mich aber auf jeden Fall an sehr lustige und/oder interessante Gespräche mit Julia Bähr, Dorothea Böhme, Susanna Ernst und Petra Hülsmann.

Nach diesen Blind Dates begab ich mich dann auf den Hof um mich schon einmal für die Signierstunden anzustellen und da war ich längst nicht die einzige. Es hatte sich schon eine Stunde vor Beginn eine lange Schlage gebildet, die bereits den halben Hof einnahm. Zum Glück hat es entgegen der Wettervorhersage nicht geregnet! Gut war außerdem, dass man im Vorfeld ein Liste der erhältlichen Bücher erhielt sowie einen Plan, dem man entnehmen konnte, wo welcher Autor saß. Auch die Lösung mit den drei Marken (1 Marke = 1 Buch) pro Durchgang hat mir gut gefallen. Unschön fand ich hingegen die Tatsache, dass man die Signiertische in drei Bereiche aufgeteilt hatte und man pro Durchgang nur einen dieser Bereiche betreten durfte. Wie viele andere hatte ich mir ebenfalls eine kleine Wunschliste angelegt und die obersten drei Bücher auf meiner Liste stammten natürlich nicht alle aus einem Bereich. Hinzu kam, dass man bei einem Bereich, wie sie später herausstellte, etwa doppelt so lange anstehen musste wie bei den beiden anderen. Ich persönlich hätte es besser gefunden, wenn ich meine drei Marken bei einem Durchgang nicht nur in Bereich A, B oder C, sondern zum Beispiel in A und B hätte einlösen dürfen. Aber gut, ich will mich ganz sicher nicht beschweren, denn ich habe letztlich weit mehr Bücher mit nach Hause gebracht als ich es je für möglich gehalten hätte.

Abschließend kann ich sagen, dass ich das Wochenende wirklich interessant fand und durchaus in Erwägung ziehen würde die LoveLetter Convention noch einmal zu besuchen. In meinem Fall wird das jedoch stark von den anwesenden Autoren abhängen und der Frage, ob welche dabei sind, die ich unbedingt treffen möchte.

Die verschiedenen Panels, Workshops, usw fand ich zwar sehr interessant, die Tickets zur Convention sind mit über 50 Euro aber alles andere als günstig. Ob die Veranstaltungen einem das wert sind, muss also jeder für sich entscheiden. Wenn man die Geduld hat sich bei der Signierstunde mehrfach anzustellen, was erlaubt ist, holt man das durch die Bücher natürlich wieder rein. Ich persönlich bin ja nur leider kein allzu großer Fan von Taschenbüchern und meine Regale platzen sowieso schon aus allen Nähten.

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